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Kategorien > Sehnsucht > Freiheit

Der Traum

von Ulrike Luger

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Ich kauere in einer Ecke und jedesmal wenn ich das Läuten der Kirchenglocke höre,
zucke ich zusammen, wie ein Igel der sich zu schützen versucht.
Die Glocken verwirren mich, sie machen mir Angst.
Durch das Fenster dringt der Mondschein.
Die Schatten an der Wand haben etwas düsteres an sich,
sie scheinen sich zu bewegen.
In dieser Dunkelheit der Nacht fühle ich mich gar nicht wohl.
Alles ist so still um mich herum, hin und wieder wird diese Stille durch das
Geläut der Glocken unterbrochen.
Mein Unterbewusstsein lässt mich Sachen denken, die ich nicht einmal vom hören her kenne.
Ehrlich gesagt so kenne ich mich gar nicht.
Ich mach mir selber Angst.
Draussen raschelt das abgefallene Laub,
es ist Nerven beraubend wenn man nicht weiss was da draussen passiert.
Ich halte es in diesem dunklen Raum nicht mehr aus, ich muss hier weg.
Kaum die Türschwelle überschritten, begann ich zu laufen schneller und schneller,
mein Schatten scheint mich zu verfolgen. Dieses Gefühl der Ungewissheit,
wer oder was hinter mir her ist, ist unbeschreiblich.
Ich renne und renne, bis ich auf einen tiefen Abgrund gelange.
Nach dieser Klippe begann das offene Meer.
Der Mond schimmert auf das wellenreiche Wasser.
Ich blickte zum Mond der auf dem Himmelszelt verweilt.
Diese Macht sich dort oben festzukrallen is unwahrscheinlich gross.
Die Sterne des Orions verschmelzen zu einem Sternenkrieger.
Mich bezaubert die Stärke dieses Sternenkreises,
sie strahlen ihr ganzes Leben lang in der selben Formation, sie gehören zusammen.
Plötzlich in der Stille kommt eine kalte Brise vom Meer auf mich zu.
Sie war so kräftig, ich konnte keinen Halt mehr finden,
und ich fiel über die tiefe Klippe immer näher erschien mir das kalte schwarze Nichts.
Im Fall schloss ich meine Augen, und begann zu weinen.
Als ich sie wieder öffnete lag ich zu Haus in meinem Bett, meine Kleidung war völlig durchnässt
und mein Gesicht von Tränen übersäht.
Leider war es nur ein Traum.
Während ich mich wieder in den Schlaf wiegte, erklang aufs neue das Geläut der Glocken

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