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Kategorien > unerfüllte Frauenliebe > Liebe

Der Traumplanet Teil 3

von Luna

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Der Traumplanet (Teil 3)
©Copyright
Monika Litschko

Mit Schallgeschwindigkeit hatte sich im gesamten Universum die Nachricht verbreitet, dass es nun einen Planeten gab, auf dem intrigante Individuen ihr Dasein fristen konnten. Darunter fielen Intriganten und Kriminelle. Die Föderationen aller bewohnten Planeten atmeten auf und eine große Reinigungsaktion begann. Unzählige Schiffe schwirrten durch den Weltraum auf Intregantikus zu und beamten was das Zeug hielt.
Durch diese Aktion leerten sich über Nacht Gefängnisse. Richter, die sich mit großen und kleinen Ganoven, Gerichte rennenden Großmäulern und verkorksten Klatschtanten oder Onkels herumgeschlagen hatten wurden arbeitslos, da von nun an ein Richter pro Stadt ausreichend war. Und dieser eine übrig gebliebene, musste nur noch einen Stempel auf ein Blatt Papier setzen, auf dem dick und fett „ Intregantikus“ stand.
Zurück blieben die, die stets bemüht waren ihrem Leben einen Sinn zu geben. Denen der Gedanke an Krieg und Gewalt ein Greul war, sowie das hinterhältige, intrigante Gerede mancher, vor Langeweile gebeutelter Personen. Das Gute was in den Bewohnern aller Planeten steckte konnte sich endlich entfalten. Gefängnisse wurden zu Indoor Spielplätzen umgebaut, und ehemalige Richter kümmerten sich um die kleinen und großen Gäste mit rührender Hingabe.
Und so wurde Intregantikus der lauteste und gefährlichste Planet im Universum. Was zur Folge hatte, dass zur Sicherheit aller, eine große Stacheldrahtkugel um den neuen Planeten gestülpt wurde. Nur so konnte man sich vor eventuellen Angriffen schützen. Sicher war sicher, da niemand wusste wann sie ihre ersten Waffen bauen würden um sich ihren Weg zurück zu erobern.
So nage ich gerade wieder an einer Theorie herum, die ich voll und ganz teile, da sie mir direkt aus dem Herzen spricht. Die Erde war einmal ein Strafplanet. Hochentwickelte Kulturen haben Hinrichtungen und Kleinkrämereien abgeschafft, in dem sie einen Planeten suchten auf dem die gleichen Bedingungen herrschten wie auf dem ihren. Dort setzten sie die Übeltäter ab und überließen sie ihrem Schicksal.
Was so einiges erklären könnte. Und Ufosichtungen sind nichts anderes wie Kontrollflüge.Bestimmt sagt der Kommandant eines Schiffes im Vorbeiflug: „ Schauen wir mal, wie weit sich die Spezi Mensch entwickelt hat. Immer noch so böse oder hat sie sich schon gebessert? Na ja, ein paar Millionen Jahre brauchen sie noch.“

Aber jetzt sollten wir uns wieder unseren intriganten Träumerinnen zuwenden.

Eva die schmaltaillierte, mit brünetten Haaren, folgt ihrem Traummann in ein kleines, aber feines Häuschen. Die geschmackvolle Einrichtung übertraf ihre Erwartungen voll und ganz. Weiß, alles war weiß. Die Wände, die Tapeten, die Möbel, selbst die Bilder waren weiß gezeichnet und weiß gerahmt. Das Services war weiß, die Ofenplatten, die Fliesen am Boden und die an den Wänden. Das Bett, die dazugehörige Bettwäsche, die Handtücher, einfach alles. Zur Sicherheit und aus kopfschmerztechnischen Gründen lagen überall Sonnenbrillen herum, die Eva auch gleich für sich nutzte. Doch bevor sie diese auf ihre Nase schob, dachte sie wehmütig an ein zartes Gelb, was dem großen Wohnzimmer gut stehen würde. Ihr Traummann, der ihr gerade tief in die Augen blickt, haucht ein leises:“Ach ja?“, und greift sofort zum Telefon. Binnen kurzer Zeit wurden Farbe, Pinsel und Rolle geliefert, die er ihr mit einem lächeln überreichte und Eva somit zu verstehen gab, dass sie beginnen konnte. Er dagegen schaut erschrocken auf seine diamantbesetzte Armbanduhr und murmelt: „ Ich muss wieder zur Arbeit.Viel Spaß.“ Verliebt nimmt er sie auf seine muskulösen Arme und gibt ihr einen feurigen Kuss. Dieser bewirkt, das Eva sich voller Elan an ihre geschenkte Arbeit macht. Sie deckt ab, rührt um, verschiebt Möbel und pinselt sich ein gelbes Wohnzimmer.
Dabei trällert sie munter vor sich hin. „ Ein kleiner Tikkituckki, der pinselt ein Zimmer an. Ein kleiner Tikkituckki der hat jetzt seinen Trauhaummann. Eine Rolle für die Wände, ach das ist so wunderbar und die Träume von dem Tukki, ja die werden plötzlich wahr. Lalala.“


Bei Angelika sah das alles etwas anders aus.In ihrem super kurzem Mini stiefelt sie neben ihrem Gigolo her, der sie mit einer Hand an ihrer Bluse festhält. Denn Angelikas beachtliche Oberweite manipulierte ihren aufrechten Gang, und brachte sie immer wieder zum straucheln.
Die niedlichen kleinen Gigolobabys suchen ihre Nähe, in dem sie sich an Angelikas Netzstrümpfe klammern, was die Angelegenheit noch erschwerte. Und so schlug Gigolo vor, doch eine kurze Rast im Gasthof „ Zum wackelnden Zahn“ einzulegen. Erschöpft, hilflos und ausgebrannt stimmt Angelika dem zu. Nicht ahnend was sie sich damit antun würde. Momentan sehen wir ja eine kleine, schlanke Person mit roter Löwenmähne die kaum laufen kann, da sie einen riesigen Busen vor sich herschiebt. Was wir aber nicht sehen ist, dass diese Person vergessen hatte sich jung zu denken. Mini, Netzstrümpfe und Löwenmähne waren ihr wichtiger gewesen. Oder mehr konnte sie nicht behalten. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall war es ein fataler Anblick der da in den Gasthof stolperte, der schwach besucht war zu dieser Stunde. Was auch nichts besonderes war, da die Flut von Raumschiffen erst noch drohte. Aber ein paar Gäste waren anwesend und nuckelten gedankenverloren an ihren Getränken.
Die Tür geht auf.Quietschend, dass muss so sein. Eine ältere, intrigante Dame in einem Mini und schwarzen Netzstrümpfen, an denen sich zwei Kinder klammern. Ein Gigolo, der die ältere Dame an ihrer Bluse hält, damit sie nicht vorn über schlägt, betreten den Raum. Köpfe drehen sich. Augen verdrehen sich.Münder zucken verdächtig und die , die noch ein paar Zähne haben, smilen breit.
Angelika die sich ihres Makels noch nicht bewusst ist, deutet es als Kompliment.Sie stolziert an ihnen vorbei, setzt sich auf einen Stuhl und schlägt graziös ihre Beine übereinander.
Der Kellner der nach ihren Wünschen fragt, kann seinen Blick nicht von ihr lassen. Die Gäste kichern hinter ihrem Rücken.Einer fragt sogar laut und deutlich:“ Wat is denn dat?“ Denn auf Intregantikus nimmt niemand ein Blatt vor den Mund.
Unsicher schaut Angelika ihren Gigolo an. Saß ihre Frisur nicht? Oder waren ihre Beine zu behaart? Mit leuchtenden Augen greift Gigolo nach ihren Händen und küsst diese. Erst die Linke und dann die Rechte. „ Alles gut, meine kleine Schnuck-Schnuck,“ beruhigt er sie. „ Du bist wunderschön.“
Erleichtert atmet die Arme aus, und beschließt einen prüfenden Blick in den Toilettenspiegel zu werfen. Die Hilfe ihres Gigolos wies sie ab und lehnte sich soweit es eben ging nach hinten. So würde sie die paar Schritte schon schaffen. Außerdem musste sie dringend mal und wollte ihre erste Begegnung nicht durch ein Plätschern entzaubern. In dieser geisterhaften Haltung trippelt sie in Richtung Toiletten, und schmiss den starrenden Gästen ein flirtendes Auge zu.
Die rettende Tür im Visier, streckt sie

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