Der Triebtäter
von
Axel Lüdtke
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Achtzehn Jahre, den Kopf kahl geschoren, in dunkler Zelle, hab ich mein Gesicht verloren.
Doch auch ich, von Gottes Hand erkoren, wurde auf dieser Welt als Kind geboren.
Als Einzelkind aus gutem Haus aus dem Vollen konnte ich leben in Saus und Braus.
Ich hatte Abitur und sah gut aus, doch irgendetwas in mir war anders und wollte raus.
War ich schüchtern oder verklemmt, gegenüber Frauen war ich wie gehemmt.
Mit ihnen reden oder tanzen, ist das der Trend? Nein, diese Anmache war mir fremd.
Was sollte ich machen, die Lust war da, diese schönen Brüste, das hellblonde Haar.
Im Traum entblößt ich sie vor mir sah, ich spürte die Erektion, sie war schon so nah.
Dunkel war es, ich stand hinterm Zaun, vor Erregung begann ich an den Nägeln zu kauen.
Lange konnte ich mir dies nicht mehr anschauen, denn in der Hose stand er wie ein Baum.
Ich schoss nach vorn, ergriff sie brutal, sie erschrak, ich würgte sie mit ihrem Schal.
Sie fiel zu Boden, schrie verbal, nochmals zog ich den Schal enger ein letztes Mal.
Niemand hörte ihren verzweifelten Schrei, ein letztes Röcheln, der Kampf war vorbei.
Ich entriss ihr den Slip, nun ist sie frei, vergewaltigte sie brutal, mein Gott, bitte verzeih.
Was habe ich nur getan? Meine Hände, die zittern, mein Kopf ist heiß, beginnt zu splittern.
Den Trieb in mir kann ich förmlich wittern, drum ist es besser, ich bleib hinter Gittern.
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Kommentare
benny schrieb am 2007-12-30 23:38:01:
wow, .... gut geschrieben
freu mich auf mehr von dir
MJ_Tronic schrieb am 2007-08-23 11:02:03:
gut gemacht! ein anderer wäre bei dem thema vielleicht ausgerutscht.
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