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Kategorien > Melancholie > Nachdenkliches

Der Trug des Scheins

von Darktear

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Der Trug des Scheins ..

Schweißgebadet wache ich auf , die Augen weit aufgerissen.. oh ich sehe schon die Sehnsucht hat mich wieder übermannt und sich mal wieder in meine Träume geschlichen…. Leise pocht der Regen gegen mein Fenster.. Ich sehe hinaus .. es ist so dunkel da draußen .. ich schließe meine Augen doch in meinem Inneren werde ich das dunkel nicht los.. wie denn auch? Wenn ich es doch bin indem sich Dunkelheit wohnt.. Ich lehne meine erhitzte schweißgebadete Stirn gegen das kühle Glas des Fensters… Das Monotone Pochen des Regens gegen mein Fenster beruhigen mich etwas.. Mein Herz klopft nun etwas langsamer.. ich wusste nicht das ich noch ein Herz habe.. jedoch erinnert mich jeder Herzschlag an SIE … meine mir versagte LIEBE… meine Stirn ist nun kühler jedoch holen mich meine Erinnerungen wieder ein .. Erinnerungen die ganz tief in meiner Seele hausen und mir jeden Tag mit einschmeichelnder Stimme zuflüstern mir zu sagen scheinen.. „ Erinnere dich daran mich nicht zu vergessen „.. Ich lehne mich zurück und lasse es nun zu das meine Erinnerungen mich übermannen, mich an der Hand nehmen und mich in vergangene Zeiten erinnern….. Vor meinem geistigen Auge taucht der Rosenpark auf in dem ich früher immer laufen war…

Oh Erinnerung ohne Gnade und jedoch voller Glückseeligkeit

Ich weiß es noch genau , Ich erinnere mich an jede Einzelheit jedes Details dieses Tages auch wenn es anderen unwichtig vorkommen würde, jedoch bedeutenden mir an diesem Tage auch jene Unwichtigkeiten alles, der falsch geparkte Wagen an der ecke.. die üblichen Streitereien des jungen Ehepaares das unter mir neu eingezogen war; denn es war der Tag an dem ich SIE das erste mal erblickte. Es war ein kalter Dezembermorgen, ich war unterwegs denn zuhause fiel mir die decke auf den kopf und ich hatte keine Lust die ganzen Mahnungen und Rechungen zu sehen. Jedes mal beim Aufwachen fragte ich mich ..hat das leben denn nicht mehr zu bieten? Nicht mehr zu bieten als das hier? Allein in einer Vorsiedling am Stadtrand zu leben.. zur Arbeit zu gehen ein paar So genannte Freunde zu haben die wenn’s mal hart auf hart kam lieber die Biege machten? Nicht mehr zu bieten als immer in unfreundliche schlecht Gelaunte Gesichter auf den Strassen zu blicken? …. Ich lief um die Blocks in der Hoffnung einen freien Kopf zu bekommen…. Ich lernte SIE eigentlich sehr unspektakulär kennen.. denn ich rannte sie förmlich um. Ich sah sie nicht um die Ecke biegen denn ich war in meinen düsteren Gedanken versunken, entsetzt riss ich die Augen auf und beugte mich über die junge Frau die auf dem Gehsteig lag……… ‚können sie denn nicht besser aufpassen?’ funkelte sie mich böse aus ihren braunen Augen an .. Rehbraune Augen wie mir gleich auffiel .. diese Augen sie hatten etwas an sich was mich sofort in ihrem Bann zog .. ich bemerkte auch ihr Muttermal an ihrem Mundwinkel es sah süss aus…. .. ich war schon immer etwas schüchtern gewesen und stammelte deshalb ein kaum verständliches .. Entschuldigen sie bitte .. ’Passen sie gefälligst besser auf !! Aufwiedersehen!’ Schrie sie mich an . Sie klopfte sich den Schnee aus ihrem Mantel und machte auf dem Absatz kehrt.. ich stand da unfähig auch nur einen klaren Gedanken zu fassen…. Sie war schon ausser Sichtweite als ich plötzlich wieder einen klaren Gedanken fassen konnte.. Sollte ich ihr nachrennen? Was würde sie von mir denken? .. Nein .. ich würde es lieber lassen.. mit hängenden Schultern schlug ich den Heimweg an…..

Sie spukte mir an diesem Tag noch lange durch den Kopf und auch in den darauf folgenden.. ich stellte mir immer die frage ..’was hätte es werden können .. was hätte es werden können wenn ich sie eingeladen hätte’

Am nächsten Tag ging ich wie immer nach der Arbeit einkaufen .. ich wollte es mir schön gemütlich machen heute Abend wenn ich den Spielfilm im Fernsehen sah auf den ich mich die ganze Zeit gefreut hatte … Alleine natürlich.. Ich stellte mich an der Kasse an… und traute meinen Augen kaum … an der Kasse saß SIE .. SIE in all ihrer Schönheit und Pracht.. Sie hatte ihr kräftiges Braunes Haar hochgesteckt so das man ihren anmutigen langen Hals sehen konnte und kleine passende Ohrstecker an .. Könnte ich doch nur eine ihrer Locken sein die ihr neckisch in ihr schönes Gesicht hingen.
Als sie hochblickte huschte ihr ein Lächeln durch ihr Gesicht,.. ‚Na das ist jetzt aber ein Zufall ich kenn sie doch !’ .. Ich konnte kaum einen Satz herausbringen aber zwang mich dazu ruhig zu bleiben meine Freude nicht allzu offensichtlich zu zeigen ’ja ich bin noch gar nicht dazu gekommen mich richtig zu entschuldigen für den Zwischenfall neulich aber ich’ .. ’Ach das macht doch gar nix ist ja nichts passiert sorry wollte sie damals nicht gleich so angehen aber ich war da ziemlich schlecht gelaunt ‚ schnitt sie mir das Wort ab und strahlte mich aus ihren braunen Augen an .. Rehaugen dachte ich mir wieder…. ’Nun kann ich das wieder irgendwie gutmachen? Zb mit einem Kaffee nach ihrer Arbeit? ‚ Sie sah mich nachdenklich an ’ Soll ich das als Date verstehen?’ .. ’Nein .. als kleines Dankeschön ..’ ’Dankeschön für was?’ .. ’Das sie mir meinen Tag mit ihrem Anblick versüßt haben’ .. Ich hielt den Atem an sie musste mich doch jetzt für einen kompletten Vollidioten halten… zu meiner Verwunderung lachte sie laut auf ‚ sie gehen ja ganz schön ran aber gut warum nicht`? ich versteh mich zwar grad selber nicht aber in Ordnung wäre ihnen um 7 im Lexus recht? Früher komm ich hier nicht raus.’. ’Nein nein wunderbar ich bin da’ ‚ meinte ich schnell……..

Wie soll ich sagen .. Nach diesem Treffen spürten Catlina und ich das wir zusammengehörten. Wir spürten beide das uns etwas verband etwas das wir nicht in Worte fassen konnten eine Sofortige Vertrautheit stellte sich ein, ein Blick in ihre warmen Augen und ich vergaß all meine Sorgen. Sie gestand mir nach ein paar Tagen das auch sie immer an mich denken musste nach unserer ersten Begegnung und sie völlig verwirrt gewesen war und ihr Herz einen Sprung gemacht hatte als sie mich an der Kasse sah , Ich fragte sie ob ihr ihre Arbeit gefallen würde. Sie lachte laut auf nicht sonderlich aber sie würde es machen aus Trotz gegen ihre Mutter die so eine Arbeit nicht standesgemäß fände und sie lieber mit einem Erfolgreichen Anwalt verheiraten wolle aber sie konnte den ‚’Arroganten Schnösel’’ wie sie ihn immer nannte auf den Tod nicht ausstehen .
Catlina half mir bei allem wenn die Geldprobleme und Sorgen wieder überhand nahmen strich sie all meine Bedenken, meine Zukunftsängste beiseite , mit allein ihrem Lächeln fühlte ich mich besser.’Marc ich liebe dich so wie du bist mit allem was du hast oder was du auch nicht denkst zu haben jedoch in Übermaßen bei dir vorhanden ist’ Sie legte ihre Hand auf meine Brust .. ‚nämlich dein Herz, unsere Herzen werden für immer füreinander schlagen’ ein Blick in ihre ehrlichen Rehbraunen liebevollen warmen Augen genügte, ich wusste das sie jedes einzelne Wort auch so meinte. Sie zog ein Bündel aus ihrer

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Kommentare

Nacht schrieb am 2008-07-18 18:12:57:
Sehr traurig,
Aber auch schön. Nun mußt du aber wieder auf die Beine zu kommen. Geh mal wieder raus. Und danke für die Geschichte. Alles gute noch drücke dir die Daumen.
Demeter schrieb am 2006-10-24 13:00:51:
Hi Darktear,
eine schöne traurige Geschichte hast du da geschrieben. Du lässt ab und zu mal Satzzeichenweg, aber das stört den Ablauf nicht wirklich. Ich finde die Story auf jeden Fall super. Vor allen Dingen, weil sie zwar von Liebe handelt, aber nicht ins Kitschige verkommt.
Bis dann, Demeter
Lexa schrieb am 2006-10-09 15:16:38:
Jetzt musst Du Dir noch was einfallen lassen, damit der Dauerkrampf in meinen Gedärmen langsam nachlässt. So schöne Geschichten machen mich noch mehr fertig. Danke, dass du diese tolle Eingebung zu "Papier" gebracht hast. LG Lexa P.S. musste so bei "Lexus" grinsen, der "Restaurantkette".

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