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Kategorien > Thriller > Polit

Der Wahrheit letzter Schliff

von Schattenschalk

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Dies war das erste offizielle, private Interview mit
dem amerikanischen Präsidenten, Armin Blaueneichler.
Der ehemalige Schauspieler und gebürtige Österreicher
war groß und stark. Wie seine Muskeln, war auch sein
Verstand überdimensional. Er berherrschte 5 Sprachen,
hatte einen Doktor in Philsophie, ernährte sich
ausschließlich gesund und war fest entschlossen den
american Way of Live zu ändern.
Der große Mann barg sein kantiges Gesicht in einem
Taschentuch und nieste kräftig hinein. Es klang wie
eine Dampflockomotive.
"Ich bitte vielmals um Endschuldigung",
lächelte er höflich.
"Kein Problem", sagte Jack Ground. "Das
schneiden wir später raus!"
Der smarte Reporter war die Nummer eins bei NBC. Seine
politische Meinung beeinflusste einen Großteil der
Wählerschaft und das wusste er. Nur deswegen
interviewte er alle politischen Größen. Seine Frisur
saß perfekt. Seine Zähne waren perfekt. Selbst seine
Warze, am Ohrläppchen, war perfekt. Ein neutraler
Beobachter hätte sofort gesagt, dass Jack Ground der
Mann ist der im Oval Office sitzt und nicht dieser
Muskelberg, der gleich seinen braunen Anzug sprengt.
Das Interview fand in den Privaträumlichkeiten des
Präsidenten statt. Es war gutbürgerlich eingerichtet.
Und alles war amerikanisch. Möbel aus Oregon, Bilder
von amerikanischen Künstlern, amerikanisches Obst in
der Schale, amerikanische Bedienstete. Der Kameraman
war so furchtbar nervös, dass ihm die Beine bebten.
Präsident Blaueneichler lächelte an der Kamera vorbei
zu dem nervösen Mann und fragte: "Wie heißen
sie?"
"Mei...mein Name ist Richard Billie, Sir."
WIieder das perfekte Lächeln mit dem gewaltigen Gebiss,
das eine Raviolidose aufbeißen konnte.
"Richard! Entspannen sie sich. Ich bin auch nur
ein Mensch. Und was glauben sie , wie nervös ich
manchmal bin. Vor dem heutigen Interview hat es mich
gegraut. Mir kamen die verrücktesten Gedanken. Zum
Beispiel, dass ich mir versehentlich auf die Zunge
beiße." Der Präsident lachte herzlich und klopfte
sich auf die Schenkel.
Richard lachte mit ihm und war nun tatsächlich viel
ruhiger. Er lächelte glücklich. Der Präsident hatte mit
ihm gescherzt. MIT IHM!!!!
Dann sah der Präsident den Reporter an.
"Ich muss gestehen, Mister Ground, dass ich ein
großer Bewunderer ihrer Arbeit bin. Ich glaube sogar,
wir sind Brüder im Geiste. Ich möchte, dass sie sich
meinem Kampf für eine bessere Welt anschließen."
Jack blieb der Mund offen stehen. Hatte er das richtig
verstanden? Der Präsident der vereinigten Staaten von
Amerika bewunderte ihn.
"Ich danke ihnen, Sir. Aber wieso ich? Ich bin nur
ein einfacher Reporter und sie sind der mächtigste Mann
der Welt."
"Weil sie Visionen haben, Jack. Genau wie ich. Ich
weiß von ihren Bemühungen den Welthunger zu beseitigen.
Ich weiß natürlich auch von dem SOS Kinderdorf, in
Ruanda, das sie ganz alleine finanzieren. Sie sind
nicht wie die anderen Stars, die sich dafür feiern
lassen. Sie machen kein Aufheben. Und ich weiß, wie
wenig ihnen der Ruhm bedeutet. Ihre zwei Töchter und
ihre wunderschöne Frau, Julie, bedeuten ihnen alles.
Sie sind einer der wenigen wirklich guten Menschen,
Jack. Und bitte nennen sie mich Armin."
Jack Ground fühlte sich so geschmeichelt, dass ihm die
Schamesröte ins Gesicht stieg.
"Ich danke ihnen, Armin. Das ist zu viel der
Ehre."
"Nein! Ganz und gar nicht. Ich verspreche ihnen,
Jack, eines Tages werden sie als einer der Männer
gefeiert werden, der geholfen hat diesen Planeten zu
retten. Ich, sie und Gott. Ich weiß, dass wir beide
gleich denken. Wir sind wie Brüder. Bevor das Interview
beginnt, möchte ich mich mit ihnen unterhalten,
Jack."
"Bitte! Schießen sie los."
"Ich habe einen Plan, die Welt zu retten. Zunächst
werden wir den Welthunger eindämmen, dann alle Kriege
beenden, umweltfreundliche Energie für Jedermann
liefern und eine goldene Zukunft aufbauen. Schritt
Nummer 1: Wir dezimieren die Weltbevölkerung um 40%%.
Dazu werden wir 8 Zehntel der Chinesischen Bevölkerung
vernichten. Ich denke da an Ebola. Dafür wurde es
schließlich entwickelt. Die arabischen Völker werden
wir entislamisieren und ihre Seelen retten. Ich fürchte
jedoch, dass wir auch da nicht daran vorbei kommen,
etwa ein Drittel von ihnen zu töten. Aber keine Sorge,
Jack. Wir machen es human. Sie werden ganz einfach
einschlafen. Ein weiteres Drittel machen wir
unfruchtbar. Selbstverständlich müssen wir alle Sekten,
auch den Hinduismus und den Buddhismus abschaffen. Es
gibt eben nur einen Gott. Umso schneller die Menschen
das begreifen, desto besser für sie."
Der Präsident stopfte sich genüßlich seine
Ebenholzpfeife und lächelte glücklich.
Jack saß wie vom Donner gerührt da. Er schluckte
trocken und sah zu Richard hinüber, dem die Kamera am
Gurt baumelte. Der junge Mann, mit der lockigen Mähne
sah den Präsidenten an, als ob er gerade eine ganze Kuh
geschissen hätte. Jack erwartete jeden Moment, dass
Armin losprustete und sich über ihre blöden Gesichter
amüsierte. Dann würde er ganz sicher sagen, dass er nur
scherzte.
Aber dem war nicht so. Armin zog an der Pfeife und
blies den bläulichen Rauch in die Luft. Es roch nach
Fichtenharz. Dabei blickte er glücklich.
Er hatte die Beine übereinandergelegt und wartete auf
eine Reaktion von Jack.
"Mister Präsident," begann der Reporter.
"Ist ihnen klar, was sie da sagen? Sie wollen
Zweieinhalbmilliarden Menschen töten? Wir sprechen hier
nicht von Maden, oder Raupen, die unsere Felder
kahlfressen. Das sind MENSCHEN!"
Der Präsident sah ihn verständnislos an.
"Aber Jack. Ich dachte, wir würden gleich denken.
Sie und ich. Wir sind doch Freunde, Brüder,
Seelenverwandte! Ich weiß, dass sie genau so denken wie
ich. Sie wollen es nur nicht wahrhaben, weil sie es für
moralisch verwerflich halten. Das sollten sie nicht,
Jack. Wachen sie auf und sehen sie sich um. Diese
Kreaturen sind wie Maden, wie Ungeziefer. Sie fressen
alles kahl, verderben unsere Kinder mit ihrem
widernatürlichen Glauben. Sie behandeln ihre Kamele
besser als ihre Frauen und Kinder. Sie vergiften Mutter
Erde mit ihren Füßen, die ihre schwarzen Seelen überall
wuchern lassen. Sie töten reine gute Christen, weil sie
an den einzig wahren Gott glauben. Sie scheißen auf die
amerikanische Flagge, Jack! Haben sie mir zugehört? Sie
beugen sich darüber und setzen einen Haufen drauf. Das
sind keine Menschen. Das ist Dreck. Und Dreck muss man
von etwas reinem wegwischen. Und ich, Jack, ich bin das
Mittel gegen diesen Dreck. Ich hatte eigentlich vor,
sie im atomaren Feuer vergehen zu lassen. Schnell und
schmerzlos. Aber sie sollen leiden. Die dreckigen,
hundefressenden Asiaten, wie auch die affenartigen
Araber. Das ist gut für sie. Leid reinigt die Seele und
so landen sie vielleicht doch nicht im Fegefeuer. Sehen
sie her. Ich zeige ihnen etwas."
Der Präsident rief einen Dienstboten her. Sofort kam
ein schneidiger Mann angetrabt. An seiner

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Kommentare

Schattenschalk / Raziel schrieb am 2008-11-19 17:44:07:
Ihr habt ja recht. Und du auch, Peter (kowalsky). Das ist dermaßen überzogen, dass mich gestern eine dunkle Limousine verfolgte. *lach* Ne quatsch. Ich freue mich über euer Feedback.
Peter (kowalsky) schrieb am 2008-11-18 21:18:35:
Völlig überzogen! Total unglaubwürdig! Genau wie diese Geschichte mit den 19 Kameltreibern, die von einem Rauschebart aus einer Höhle weit im Osten losgeschickt werden, um mit Teppichmessern das beste Luftverteidigungssystem der westlichen Welt auszuschalten. Also echter Humbug... ;-)
Ansonsten: Kompliment,Schattenschalk!
Frau Sonnenschein schrieb am 2008-11-11 16:16:28:
Wow.. Wow... wirklich sehr gut. Applaus..
Aber: Ein Östreicher als amerikanischen Präsident????
Da ist doch Deine Fantasie ein bißchen mit Dir durchgegangen??? Haha... ist ja unglaublich...So etwas wird es
natürlich niiiieee geben. ....
..................oder? ;-)
Gimliy schrieb am 2008-11-04 09:55:01:
Hi. Diese Geschichte ist echt wahnsinnig gut! So was verrücktes und abgedrehtes und ungerechtes und unfassbares.
Erinnert mich iwie an Hitler und das dritte Reich. Das ist die beste Verschwörungstheorie, die ich seit langem gehört hab. Super Arbeit. Mach so weiter!
lg: Gimliy
petra.muljici@gmx.de schrieb am 2008-11-03 19:11:56:
irre Story............Und leider nicht fiktiv....
so etwas kann es jederzeit und überall geben!
Mir graut manchmal vor dieser Welt in der wir leben

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