Der Weg
von
Private Suicide
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Der Weg
Der Weg ist klar, doch er ist kalt,
Ein Stern am Firmament.
Die weiße Sonne leuchtet schwarz,
Der rote Himmel brennt.
Vertieft in Einsamkeit betrübt,
So jung und doch so Alt.
Vertrauten Freundes kalte Hand,
Verschwindet Zeit zu Zeit.
Der Straße weiches Kalkgestein,
Der Zukunft rascher Schritt.
Verbeugt sich tief, verächtlich lacht,
Wenn Leid den Raum betritt.
Ein leiser Fluss, ein müder Baum,
Ein Fels, in Rätseln spricht.
Der Nächte Schatten drohen dem,
Der diesen unterbricht.
Doch weichst du ab von diesem Weg,
Verlässt du diesen Fluss,
Erliegst du ewig einem Schlaf,
Aus weißem Zuckerguss.
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Kommentare
ellinida schrieb am 2007-03-15 16:51:52:
ein wunderschönes gedicht. voller poesie und melancolischen bildern. man kann richtig den "leisen fluss" hören und sich an den "müden baum" lehnen... ich freu mich schon auf mehr.
gruß, ellinida
Jakob Welik schrieb am 2007-03-11 23:18:34:
Sehr gut interpretiert! Gedichte mit Gefühlen sind so als würde einem Sand auf die Hände gestreut werden - man fühl es.
Besonders der erste Methaper hat`s mir angetan. Wunderbar!
Lieben Gruß,
Jakob
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