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Kategorien > Kinder Geschichten > Weihnachtliches

Der Weihnachtsmann bei der Feuerwehr

von Sunny Nici

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Vor einigen Jahren, so um die Weihnachtszeit, passierte es. Draußen war es eisig kalt, der Schnee fiel schon seit Stunden vom Himmel und jeder der draußen auf der Straße war, hatte schon schnell eine rote Nase und ganz ganz kalte Ohren bekommen.

Alle Menschen hetzten draußen von einem Geschäft zum Anderen, auf der Suche nach vielen Geschenken und auf dem Weihnachtsmarkt hörte man ganz nebenbei die Lieder wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ oder „O Tannenbaum“ klingen, es roch nach Lebkuchen und Kinderpunsch, nach Bratwürstchen und Zuckerwatte.

Bald wurde es dunkel, das Treiben in den Strassen ließ langsam nach und jeder war froh, als er sich zu Hause vor den warmen Kamin setzen konnte und ein wenig Besinnlichkeit ins Haus kam. Es war der Abend vor „Heilig Abend“, die Kinder gingen ins Bett, aber an schlafen konnte keiner denken, dafür waren alle viel zu aufgeregt, was wohl am nächsten Abend unter dem Tannenbaum liegen würde……



Der Schnee fiel noch immer und auf den Straßen konnte man nicht einmal mehr die Spur von einem Auto sehen, alles war weiß und es war bitter kalt. Die Flocken tanzten in der Luft, herumgewirbelt von dem eisigen Wind der durch die Luft zog.

Dann mitten in der Nacht ---------------, auf einmal hörte man ganz laut die Sirene auf der Turnhalle und der Feuerwehr. Alles schreckte auf, was war wohl passiert?????

Jeder der zu seinem Auto lief musste erst einmal die riesigen Berge von Schnee vom Auto schaufeln, fast wäre man zu Fuß schneller gewesen. Dann endlich konnte es los gehen, mit großer hast zur Feuerwehr. Bald waren alle angekommen, Buko fuhr schon einmal das TLF aus der Halle und schnell waren alle Plätze besetzt. Dann Flo der sich hinter das LF setzte und mit Kalli, Carsten, Jenny, Dennis und all den Anderen schnell hinter dem TLF her sauste.
Die Letzten, so wie Peter oder Daniel, die nicht so schnell waren sprangen noch schnell in den MTW.

Alle düsten los und im ganzen Dorf war nur in der Stille der Nacht das laute Tatütata zu hören.

Aber wo sollte es denn überhaupt hingehen und was war überhaupt passiert????

Alle zitterten vor Kälte im Fahrzeug, aber keiner wusste Bescheid. Also funkten sie mit der Leitstelle um heraus zu finden was eigentlich los war.

Dan kam die Meldung: Eingeklemmte Person, Grüner Weg 2.

Ach Du Schreck, das war ja zu erwarten das bei dem Schneesturm was passiert sein musste. Aber wieso Grüner Weg 2 ??? Das war doch die Feuerwehr. Komisch man konnte gar keinen Unfall sehen, als alle losgefahren sind. Seltsam seltsam, also wieder zurück und ganz schnell gucken was da los war???

Als die Fahrzeuge die Feuerwehr wieder erreichten sprangen alle aus den Auto´s und suchten verzweifelt nach der verunfallten eingeklemmten Person. Aber da war niemand zu sehen.

„ Seid mal leise“ rief Peter, ich höre da was. Alle hielten sofort inne und tatsächlich, ganz ganz leise konnte man ein „Hilfe, ich stecke hier drin fest“ hören. Aber wo kam das her?? Ein Unfallauto war jedenfalls nicht zu sehen.

Alle folgten dem leisen Hilferuf und da standen sie nun, vorm Schlauchturm. Das konnte nicht sein, wer ist denn so dusselig und fällt in den Schlauchturm????

Und wie um alles in der Welt, sollte man denjenigen denn da wieder raus kriegen???

Da blieb nur eins: Kalli und Flo musste sich in den Turm abseilen. Nach 15 Minuten mit viel Plackerei hatten sie den eingeklemmten Mann endlich aus dem Turm geholt.

Aber was mussten sie sehen, mit großem Staunen war es nicht nur ein einfacher eingeklemmter Mann, Neiiiin es war der Weihnachtsmann.

„ Wie kommst Du denn da rein“?????, fragte Volker ihn.
!
„ Ich wollte Euch Geschenke bringen, weil Ihr immer so viel für die anderen Menschen tut und schließlich macht das ein Weihnachtsmann nun mal auf diesem Wege“.

Alle staunten nicht schlecht, das der Weihnachtsmann auch an sie dachte und jeder hatte eigentlich nicht wirklich mehr an Ihn gedacht. Doch bevor es an das Geschenke verteilen gehen konnte, musste die Feuerwehr noch einmal zum Einsatz ausrücken. Und zwar diesmal zur Hilfeleistung. Denn dadurch das der Weihnachtsmann so lange fest steckte hatte er ziemlich viel Zeit verloren. Also haben wir Ihm geholfen, die restlich Geschenke in Reyershausen zu verteilen.

Seit dieser Nacht glauben alle wieder von uns an den Weihnachtsmann und dieses Erlebnis ist auch der Grund warum der Schlauchturm immer noch da ist und niemals abgerissen wird.



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