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Kategorien > Liebe > 1024 Error while loading Unterkategorie object in class.GeschichteAdoDB.php @ line 587

Der Wille, meine Freiheit II

von Zahra Kritar

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Der Wille, meine Freiheit II

Mein ganzer Kopf schmerzte, als wäre ich erst vor kurzen betrunken gewesen. Jeder Muskel vom mir war verkrampft und angespannt und dazu kam noch dieses ständige ziepen an meiner rechten Wange. Es dauerte ein Weilchen, bis ich begriff, das man mich Ohrfeigte. Widerwillig öffnete ich meine Augen und wollte protestieren. Doch anstatt mich zu beschwerden, schrie ich auf. Man hatte mir einen Eimer kaltes Wasser ins Gesicht gekippt. Hustend und keuchend setzte ich mich auf. Seit wann weckte man denn bittschön seine Museumsgäste mit einem so unangenehmen Bad? Das war unerhört! Der Direktor des Museums würde etwas von mir zuhören bekommen! Das nahm ich mir vor. „Was soll das?!“ rief ich ärgerlich und stützte mich mit den Ellbogen auf. „So etwas finde ich ganz und gar nicht nett!“ schrie ich erregt. Der Schock saß mir immer noch in den Knochen. Mit einer Hand versuchte ich verzweifelt meine nassen Haare aus dem Gesicht zu schieben, um zu erkennen wer mich so behandelt hatte. Vielleicht hätte ich das lieber lassen sollen, denn ich war kurz davor einen neuen Anfall zu bekommen. Geschockt sah ich, wie vor mir Zwei Muskelprotze standen, die mich schmierig angrinsten. Ihnen fehlten fast alle Zähne, was dazu führte, das sie schrecklichen Mundgeruch hatten. Carries fraß sich wie ein lebender Pilz zwischen noch den weißen Zahnstummeln. Angeekelt verzog ich das Gesicht. Als der eine nach mir greifen wollte, schlug ich seine dreckige Hand weg und setzte mich, nun völlig unter Schock, auf. Beide lachten sie über mich und ihre dicken Bäuche wippten dabei. Es hätte Brüder sein können, vielleicht sahen sie sich aber auch nur so ähnlich, weil beide in zerrissenen Lumpen gehüllt waren und nur so von Schmutz trieften. Sie betrachteten mich wie ein wertvoller Schatz und ich schaute mich unsicher um. Keine Ahnung was ich erwartet habe, aber nicht das! Ich befand mich nicht mehr in dem warmen Museum, sondern auf eine sommerliche Wiese. Löwenzahn blühte in ganzen Herden und nicht weit von mir, konnte ich einen Bach plätschern hören. Die Wiese endete nach 200 Fuß und ging übergangslos in einen dichten Nadelwald über. Was dahinter war, ließ sich nur vermuten, denn ich sah dunkelgrauen Rauch aufsteigen. Doch schien er in weiter ferne. Noch eh ich mich weiter umblicken konnte, griff einer der Kerle nach meinen Haaren und zog mich unsanft hoch. Ich schrie und versuchte ihn zu kratzen, doch er war stärker als ich. Grob packte mich der Zweite und verpasste meinen zarten Handgelenken schwere Eisenschellen. „Was soll das?“ Ich zitterte und konnte kaum noch auf den Beinen stehen, doch das lag nicht an dem kalten Wasser, denn es war sommerlich warm. Als ich keine Antwort bekam, überrannte mich die Panik. Mit aller Kraft setzte ich mich zu wehr. Trat, brüllte und boxte. „ Oh my honey. You are so beautiful. Small wild cat.“ sagte der eine zu mir. Hoffnungslos biss ich mir auf die Unterlippe. Auch das noch. Diese dreckigen Kerle sprachen Englisch. Das war kein Problem für mich, da meine früh verstorbene Mutter aus England kam und ich somit zweisprachig aufgewachsen war. „Ich bin nicht dein Schatz!“ fauchte ich ärgerlich zurück. Mit erhobenem Kinn schrie ich „Ich bin Lieclair!“ Die Männer sahen mich geschockt an. So ein Verhalten ist ihnen wohl noch nie passiert. Nun schöpfte ich Mut aus ihren Schock und gereizt fragte ich „Wo bringt ihr mich hin?“ Plötzlich lachten beide und verständnislos sah ich sie an. Sie zogen an meinen harten und viel zu engen Handschellen. Ich rannte ihnen stolpernd hinterher. „Zum Sklavenmarkt, mein Täubchen.“ erwiderte der eine hinterhältig. Ich blieb wie vom Donner getroffen stehen. Zum Sklavenmarkt? Das war ein Traum. Es musste ein Traum sein. Doch das war es nicht. Meine Lebensgeschichte hatte erst begonnen! Die Geschichte von Lieclair, der Geliebten von Vincent Lorong.

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Kommentare

Jeiy schrieb am 2008-02-07 11:27:18:
Hallo zahra,
Und weiter gehts! Aber erstmal zu deiner Frage, ob ich Vampire möge: Nun, da kann ich zur Antwort nur ganz kräftig nicken! ^^ Diese Fabelwesen gehören sogar zu meinen Favoriten (kommen gleich nach Dämonen ^^), hast mich also, was das betrifft richtig eingeschätzt.
Nun aber zu diesem Teil deiner Geschichte:
Du hast Recht, die Fantasy wird immer deutlicher und ich muss sagen, deine Geschichte ist bisher wirklich nicht schlecht. Naja, du hast zwar wieder nen paar Rechtschreibfehler drin, aber da du mich ja bereits über deine Rechtschreibschwäche informiert hast, werd dazu ab jetzt nichts mehr sagen ^^
Nur ein Tipp: Schreib am Besten mit Word, der erkennt immerhin schon die gröbsten Sachen und das hilft wirklich! Glaub mir, mach ich auch ^^
Tja, dann kann ich ja jetz nur noch sagen: Schreib weiter!
Mfg
Jeiy

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