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Liebe > 1024 Error while loading Unterkategorie object in class.GeschichteAdoDB.php @ line 587
Der Wille, meine Freiheit IIII
von
Zahra Kritar
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Der Wille, meine Freiheit IIII
„Zum ersten, zum zweiten … zum dritten! Dieser kräftige Nigger wird an den Herrn mit dem weißen Jackett verkauft! Jetzt war ich an der Reihe und ich war alles andere als willig, auf dieses Podest zu steigen und ersteigert zu werden. Ich schaffte es mich zu widersetzten, bis mich drei Männer auf die Bühne zerren mussten. Keiner der anderen Sklaven brachte noch die Kraft auf, dies zu tun. Ich schon! Denn ich war kein Sklave. Am liebsten hätte ich das auch geschrieen, doch das war ja noch nicht einmal meine Zeit! Was sollte ich bloß tun? Ich biss mir auf die Unterlippe und starrte die Menge vor mir an. Reiche Menschen. Gekleidet in feiner Seide. Alle (vor allem die Männer) betrachteten mich eingängig. Ich sah sie auch an, mit dem gleichen hochmütigen Blick, wie sie es taten! Der Verkäufer räusperte sich, dann begann er. „ wie sie eben gesehen haben, ist hier nun eine sehr schöne und wilde Sklavin.“ Ich spuckte ihn vor die Füße. „Sklavin?“ zischte ich ärgerlich. Einer der Männer packte mich und ich stolperte zurück. Die Auktion ging reibungslos weiter. Er rückte seine Brille zurecht, warf mir noch einen vernichten Blick zu, dann schrie er los. „Diese wunderhübsche Frau empfehle ich allen allein stehenden Männern. Natürlich müsste man sie erst einmal bezwingen! Doch ist dieses Mädchen noch so hübsch, wenn man ihren Willen gebrochen hat?“ Einige lachten und ich funkelte sie alle zornig an, was zu pfeifen und lauten Rufen führte. „Also meinen lieben Herrn, schafft euch dieses Weib an und ihr werdet mit Sicherheit eine süße Nacht erleben.“ Er nahm eine Strähne meines weinroten Haars in die Hand und roch genießerisch daran. „Sie riecht wie ein unberührter Pfirsich, der nur darauf wartet vernascht zu werden.“ Er ließ mein Haar los, eh ich etwas dagegen unternehmen konnte. „Beginnen wir mit 10 Goldmünzen! Der Herr da drüben bietet 11 und… da sehe ich auch schon 12, 13, 14…15. Kommen sie meine Herren, dieses Mädchen… 20!“ Es folgte ein Wortgefecht, das ich mit völligem Desinteresse verfolgte. Letztendlich interessierte mich nur, wer mich kaufte.
„Und Schluss, dieses Mädchen geht an den Herren mit dem rot-goldenen Uniform dort drüben.“ Aufgestreckte schaute ich in die Menge und suchte nach meinen Herren. Ich entdeckte ihn und konnte einen Schauer nicht unterdrücken. Er war alt und hätte mein Großvater sein können. Meine Handschellen wurden gegen einen Seilstrick eingetauscht, der meinen Herrn überreicht wurde. Wie ein Hund trottete ich ihm hinterher, bis wir zu einer prächtigen Kutsche ankamen, die von vier schwarzen Rappen gezogen wurde. Das er reich war, war nicht zu übersehen. Das brachte mir allerdings nicht viel. Ich seufzte resigniert und stieg ein. Mein Herr setzte sich mir gegenüber und beobachtete mich. Irgendwann sagte er „ Meine Name ist John und ich diene meinem Herren schon seit 14 Jahren.“ Neugierig schaute ich ihn an. Er war ein Diener? Also nicht mein neuer Herr. Das beunruhigte mich. Wer weiß wie mein wirklicher Besitzer dann aussehen mag? „Wie… wie ist den dein Herr so?“ fragte ich vorsichtig. John beugte sich vor und antwortete mit angenehmer rauer Stimme, die ich gleich mochte: „Er ist sehr liebenswürdig, mein Kind. Er wird gerecht zu dir sein. Wenn du jemals Probleme haben solltest, dann kannst du mit mir darüber sprechen.“ ich war ihm unheimlich dankbar und lächelte ihn erleichtert an. Die Kutsche rollte durch die gepflasterten Straßen von London und ich glitt vor lauter Erschöpfung in einen tiefen Schlaf.
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Kommentare
zhara schrieb am 2008-02-12 15:21:19:
Hey ho Leute in diesem kapitel passiert zwar nicht viel, aber denkt an die appetitlichen Leseschnittchen! Der nächste teil wird der hammer, glaubt mir.
zhara
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