Der Wunschzettel oder Die Weihnachten des Herrn K.
von
Nightwriter
Weihnachten steht vor der Tür.
"Wolln mers reilassa?" würde der Kölner Jäck fragen. Aber das ist gar nicht
nötig.
Weihnachten kommt ganz von selbst herein. Durch den Briefschlitz. In Form
von bunten,
glitzernden Prospekten, die uns sagen, was sich die Menschen wünschen, die
uns am
Herzen liegen. Und natürlich was wir selbst noch kaufen müssen, um endlich
glücklich
zu sein. Solche Prospekte erreichten auch den Briefkasten des Herrn K.
Herr K war ist Rentner, und gilt allgemein als komischer Kauz. Seit seine
Frau Anni
vor zwei Jahren gestorben war, entwickelte er sich zudem noch zu einem recht
stillen
Menschen. Selten begann er ein Gespräch von sich aus. Da er aber immer
freundlich
und hilfsbereit war, mochten ihn die Leute. Eine seiner Eigenarten die
niemand
verstehen konnte, war daß ihm materielle Dinge wenig bedeuteten und er
insgesamt
sehr zufrieden war. Und das, obwohl er fast nichts von den Sachen, die zum
Glücklichsein doch so notwendig sind, besaß. Natürlich schätzte er so
manches, was
das Leben angenehmer machte wie z.B. seinen vollautomatischer Korkenzieher,
oder
sein Weinthermometer. Ansonsten war Herr K ein bescheidener Mensch. Er
konnte
sich an Dingen erfreuen die andere gar nicht mehr beachteten, weil sie diese
für
selbstverständlich hielten.
Eines Abends im November ging Herr K wieder einmal seiner
Lieblingsbeschäftigung nach.
Er saß am Kamin und schlürfte einen Schoppen Rotwein. Heute waren nur drei
Weihnachtsprospekte im Briefkasten. Da er nichts besseres zu tun hatte, sah
er sie durch.
Kaufen und sparen - stand auf einem. "Toll, wieviel man sparen kann - wenn
man nur genug
Geld dafür ausgibt" dachte Herr K amüsiert. "Und diese Gewinnspiele. Mit den
phantasie-
vollen Preisen. Ein Auto! Klasse, endlich mal was neues. Autos sind selten
zu gewinnen."
gluckste Herr K und goß noch etwas Wein in sein Glas, das sich - von ihm
gänzlich
unbemerkt - geleert hatte. Doch dann sah er etwas, das nun wirklich neu war.
Kein
"Sie haben bereits gewonnen"-Los, kein "Sofort absenden und
sparen"-Gutschein. Nein,
es war ein Wunschzettel. "Na endlich mal eine neue Idee. Hat doch glatt was"
murmelte
Herr K vor sich hin und sah sich das Ganze genauer an. Es begann ihn zu
interessieren.
Bei näherem Hinsehn entpuppte sich auch dies als ein Gewinnspiel. Allerdings
war kein
fixer Gewinn vorgegeben. Mann durfte diesen Wunschzettel ausfüllen und dem
Gewinner
wurden seine Wünsche erfüllt - bis zu einen Betrag von maximal 500.000
Euro - stand
darauf. "Hmm, schon komisch, das anscheinend alle Wünsche der Menschen immer
mit Geld zu tun haben" wunderte sich Herr K. Er begann nachzudenken. Vielen
Menschen
auf der Erde geht es schlecht. Natur- und Hungerkatastrophen, Verbrechen und
Kriege
überall. Er hingegen hatte alles, was er zum Leben brauchte und noch einiges
mehr. Und
die meisten Menschen in seinem Land hatten noch viel mehr als er. "Was
wollen wir denn
NOCH mehr" fragte er sich und goß sich etwas von dem Wein nach, von dem man
sagt,
das in ihm die Wahrheit läge. Schon beim nächsten Schluck schoss ihm ein
Gedanke
durch den Kopf: "Aber natürlich" freute er sich "Oh ja, ich werde bei diesem
Gewinnspiel
mitmachen. Ich werde diesen Wunschzettel ausfüllen." beschloß er. Und dies
war nun
wirklich ungewöhnlich, weil Herr K nämlich die ganze Konsumwelt im
Allgemeinen und
Preisausschreiben im Besonderen haßte. Aber hier wollte er mitspielen, weil
er auf
einmal ganz genau wusste, was er sich wirklich zu Weihnachten wünschte. Und
genau dies
würde er auf diesen Wunschzettel schreiben. Nicht MEHR von allem, nein -
WENIGER wollte
er. Und er begann den Zettel auszufüllen.
- WENIGER Kriege und Verbrechen
- WENIGER Kinder, die verhungern müssen
- WENIGER kleine Jungs, die in den Krieg geschickt werden
- WENIGER kleine Mädchen, die in Bordelle geschickt werden
Und weil dies etwas war, was er sich wirklich gern wünschte, fügte er noch
folgenden
Satz hinzu: Sollte ich gewinnen, möchte ich, dass der Gewinn ausschliesslich
zur Erfüllung dieser Wünsche verwendet wird.
Obwohl er davon ausging, nicht zu gewinnen (denn warum sollte er?) beschloß
er, den
Wunschzettel abzusenden. "Villeicht ist es ja mal ganz gut, solche Wünsche
auf die
Reise zu schicken " dachte er sich. Außerdem war das für ihn ein Spaß, es
war, als ob er
der Werbeindustrie (die er ganz und gar nicht mochte) einen Tritt verpaßte.
Was die
wohl für Gesichter machen, wenn sie solche Wünsche lesen? Vermutlich würden
sie ihn
für verrückt erklären und den Zettel umgehend wegwerfen. Dieser Gedanke
amüsierte
Herrn K. Er schob den Wunschzettel in den adressierten Rückumschlag und ging
schlafen.
Wieder einmal sehr zufrieden mit sich. Ja - solche Dinge konnten ihn
erfreuen. Viel mehr
als ein gewonnenes Auto. Als er am nächsten Morgen zum Bäcker ging, um seine
Frühstücksbrötchen zu holen, warf er den Umschlag in den Postkasten
- und dachte von da an nicht mehr daran.
In der Marketing-Abteilung des Versandhauses "Ziel" herrschte rege
Geschäftigkeit.
Herr Gustav, der Gründer und Hauptaktionär war persönlich anwesend. Die
Auswertung
des Preisausschreibens war abgeschlossen. 151258 der versandten Wunschzettel
waren zurückgeschickt worden. 73 Hilfkräfte waren 11 Tage damit beschäftigt,
die
eingesandten Wünsche mit den dazugehörigen Adressen in eine speziell dafür
angelegte
Datenbank einzutippen. Denn dies war der eingentliche Zweck des
Preisausschreibens:
Festzustellen, was die Kunden für Wünsche haben, um sie dann ganz gezielt mi
t der
entsprechenden Werbung zu versorgen. Das war Marketing. Natürlich war auch
vorgesehen, den Gewinner werbewirksam zu vermarkten. Er sollte als Vorbild
präsentiert
werden. Seine Wünsche sollten dann möglichst viele Leute anstreben und die
dafür
notwendigen Waren beim Ziel Versand kaufen.So war das Konzept der
Marketingleute.
Damit das Ganze auch funktioniert, darf man die Ermittlung des Gewinners
natürlich nicht
dem Zufall überlassen. Herr Gustav persönlich würde die Entscheidung
treffen, wer durch
das Los bestimmt werden sollte. Diese wollte er anhand der Wünsche des
potientiellen
Gewinners treffen. Um all die Wünsche der vielen Tausend Einsender zu
sortieren,
dafür sorgte eine eigens hierfür entwickelte Software. Diese verglich alle
Wünsche, die
in die Datenbank eingegeben wurden, und sortierte sie danach, wie oft ein
Wunsch
geäußert wurde. Das Ergebniss war eine Tabelle, die auf nur 2 Din-A4 Seiten
passte.
Denn die meisten Wünsche glichen sich. So fantasievoll war die Kundschaft
vom Ziel
Versand nicht. Natürlich wurden die zugehörigen Adressen pro Wunsch nicht
ausgedruckt.
Dies hätte ein Adressbuch ergeben, über das nur der Weihnachtsmann nicht
erschrocken
wäre. Aber die Adressen waren natürlich im System gespeichert. Man konnte
den Wunsch
eingeben und erhielt dann alle zugehörigen Adressen am Bildschirm angezeigt.
Und nun war es soweit. Die Tabelle wurde gerade ausgedruckt. An erster
Stelle (61721 mal
gewünscht) stand ein Eigenheim, dicht gefolgt vom zweiten Platz (58151 mal)
Autos,
der größte Teil hiervon Sportwagen. An dritter Stelle wünschten sie die
Mitspieler
eine Weltreise (10123mal). Danach kamen viele kleine Dinge wie Fernseher,
Stereoanlage,
Möbel und Haushaltsgeräte. Über dieses Ergebniß waren die Marketingleute
ganz und gar
nicht erstaunt. Ihre Berufserfahrung veranlaßte sie, genau mit einem solchen
zu rechnen.
Herr Gustav las sich die Liste durch und überlegte, welchen Wunsch er
gewinnen lassen
wollte. Den würde er dann in den Computer eingeben und ein Zufallsgenerator
würde aus
allen Adressen, die diesen Wunsch geäußert hatten einen auslosen. Doch dann
kam er
zum Ende der Liste und traute seinen Augen nicht. Dort stand etwas, das für
ihn keinen
Sinn ergab. Nur ein Wort. Und dies lautete: WENIGER - 1. Die Eins stand
dafür, wie oft
der Wunsch geäußert wurde. War da etwa ein Fehler in der
Auswertungssoftware?
Herr Gustav sah sein EDV Team mit grimmiger Miene an und zeigte die Tabelle
dem
Programmierer. Dieser las die letzte Zeile mit Verblüffung, ging aber gleich
ans Terminal,
um festzustellen, wo der Fehler lag. Er gab das Wort als Suchbegriff ein.
Das Programm
müßte dann den kompletten Wunschzettel inclusive des Absenders anzeigen. Nun
standen alle vor dem Bildschirm, der jetzt folgendes anzeigte:
----------------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------
Teilnehmer Nr. 94029
Ede K
Sorglosallee 77
08150 Seinheim
geäußerte Wünsche:
- WENIGER Kriege und Verbrechen
- WENIGER Kinder, die verhungern müssen
- WENIGER kleine Jungs, die in den Krieg geschickt werden
- WENIGER kleine Mädchen, die in Bordelle geschickt werden
Bemerkung des Teilnehmers:
sollte ich gewinnen, möchte ich, das der Gewinn
wirklich zur Erfüllung dieser Wünsche verwendet wird.
----------------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------
Eine kleine Unachtsamkeit des Programmierers, hatte zur Folge, das die
Software nur
das Wort WENIGER erkannte, da es groß geschrieben war. Der Rest der Zeilen
wurde
dann unterdrückt. Herr Gustav war sprachlos, der Programmierer froh, das es
nur ein
kleiner unbedeutender Softwarefehler war, und der Rest glotzte. "Ein Irrer"
murmelte
Herr Gustav. Alle stimmten ihm schnell zu, ein Teil aus Überzeugung, ein
Teil weil sie
ihrem Chef immer zustimmen und die anderen um ihre eigene Verwirrung zu
überspielen.
Kein vernünftiger Mensch konnte sich so was wünschen. Nicht, wenn er dafür
auf
einen Gewinn von 500.000 Euro verzichten müsste. Die zwei Herren des
Marketingteams
sahen recht nachdenklich drein.
"Machen wir weiter" sagte der Chef und begann auf der Liste nach dem
nächsten,
geeigneten Wunsch zu suchen. "Einen Moment. Dürfen wir einen Vorschlag
machen?"
sagten die Marketingleute gleichzeitig. Vieles was sie sagten, sagten sie
gleichzeitig,
wie aus einem Mund. Das hatten sie mal für einen besonderen Werbegag
eingeübt und
nun war es ihnen zur Gewohnheit, zu ihrem Markenzeichen geworden. "Also
irgendwie
sind die Beiden auch verrückt " dachte sich Herr Gustav, war sich dabei
allerdings bewußt,
das sie bisher immer gute Ideen hatten. Ideen, die sich anfangs verrückt
anhörten, auf
lange Sicht jedoch sehr erfolgreich waren. Und schließlich kams ja nur
darauf an. "Na,
dann lassen sie mal hören meine Herren". "Gerne" kams in Stereo zurück.
Dann sprach
einer weiter "Wir meinen, daß genau diese Wünsche gewinnen sollen. Das wird
der
Ziel AG viel positive Publicity bringen." Herr Gustav stellte sich die
Frage, ob dies
villeicht das erste Mal sei, dass die beiden nun doch keine so gute Idee
hatten. "Kommt gar
nicht in Frage. Haben sie vergessen, daß es Ziel des Preisauschreibens ist,
bei unseren
Kunden Wünsche zu wecken die unserem Warenangebot entsprechen? Wie sollen
wir
denn weniger Hunger, weniger Kriege und so fort verkaufen? Damit lässt sich
kein
Geschäft machen. Jedenfalls nicht für uns. Schließlich sind wir nicht im
Waffengeschäft".
"Wir glauben doch" widersprach ein Marketingmann "Solche Dinge lassen sich
durchaus
verkaufen. - werbestrategisch gesehen. Stellen sie sich mal vorl: Ziel AG -
der Wohltäter.
Wenn sich diese Meinung bei unseren Kunden erst mal festgesetzt hat, dann
können sie
hemmungslos konsumieren, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Wenn
ZIEL
Gutes tut, dann haben unsere Kunden teil an der guten Tat, wenn sie bei uns
kaufen".
"nehmen wir mal an, dieser Mann gewinnt" entgegnete Herr Gustav "Meinen sie
denn,
er ist wirklich bereit, auf seinen Gewinn zu verzichten? Niemand verzichtet
freiwillig auf
500.000 Euro. Wenn er erfährt, daß er gewonnen hat, wird er seinen Gewinn
auch haben
wollen. Und schon ist ihre Idee vom guten Wohltäter zunichte gemacht". "Aber
nein. Er
wird bei seinen Wünschen bleiben und wir werden das Geld für diese Zwecke
ausgeben,
ganz so, wie er es auf den Wunschzettel geschrieben hat. Er wird es sich
nicht anders
überlegen. Nicht, wenn wir ihn darauf hinweisen daß wir seine
menschenfreundlichen
Wünsche und einen eventuell anschliessenden Rückzieher publik machen. Denn
im
einen Fall ist er der Mit-wohltäter, im andern Fall würde er sich selbst zum
Buhmann
machen." Herr Gustav blickte mit seinem Pionierblick in die Runde, schaute
dann die
Marketingleute direkt an und sagte feierlich: "Hervorragende Idee. Der
Gewinner steht
fest. Kommen sie morgen um 10 Uhr in mein Büro. Dann werden wir das weitere
Vorgehen besprechen.
Die Besprechung am nächsten Tag verlief kurz. Man beschloß folgendes: Herr K
würde
telefonisch über seinen Gewinn benachrichtigt werden. Dann sollten ihn die
Marketing-
leute besuchen. Natürlich in Begleitung von Fotografen und Reportern. Die
einzige
Schwierigkeit bei solchen Unternehmungen ist, darauf zu achten, daß die
Gewinner sich
vor den Presseleuten so verhalten, wie man es ihnen vorher beigebracht
hatte. Bisher
waren diese immer äußerst kooperativ. Schließlich wollten sie ihren Gewinn
ja auch
erhalten. Bei Herrn K allerdings hatten die Marketingleute zum erstenmal
Bedenken.
Wer solche Wünsche äußert, dem ist auch zuzutrauen, das er ihnen die Show
vermasselt.
Doch diese Bedenken sollten sich schnell zerstreuen. Herr K war von anfang
an gänzlich
unkooperativ. Schon am Telefon bestand er darauf, daß sein Name nicht
öffentlich
erwähnt wird. Und Fotos von ihm gäbs schon gar nicht. "Ihre Papparazzies
können
sich den Weg sparen" sagt er der Dame am Telefon, die fast in Ohnmacht fiel.
Schliesslich hatte sie jemanden erwartet, der sich über einen so hohen
Gewinn freut.
Und nun redete sie mit einem alten Grieskram der offenbar nicht mehr alle
Groschen in
der Tasche hatte. Doch den Marketingleuten kam dies grade recht. Nun hatten
sie freie
Hand bei der Vermarktung des Gewinns. Herr K wurde aus allem herausgehalten.
Die Medien wurden darüber unterrichtet was der Gewinner - ein guter Mensch,
der
nicht genannt werden möchte- verfügt hatte. Dann wurden Fotos und Berichte
veröffentlicht, was mit dem Gewinn geschehen war. Die Marketingleute hatten
sich
verschiedene humanitäre Projekte von "Terre de homme" angesehn und sich drei
ausgesucht, die sie für ihre Zwecke am geeignetsten hielten. Auf diese drei
wurde
die Gewinnsumme verteilt.
Herr K verfolgte mit Interesse die Berichte in den Zeitungen. Darin war zu
lesen, daß
die Ziel AG mehrere wohltätige Projekte unterstütze. Insgesamt 500.000 Euro
habe
sie dafür zur Verfügung gestellt. Nur in einem einzigen Satz wurde darauf
hingewiesen,
daß es sich bei dem Geld um den Gewinn eines Herrn handele, der nicht
genannt
werden möchte. Herr K las dies und war glücklich. Zwar fand er es überhaupt
nicht
schön, daß die Ziel AG sich selbst als den großen Wohltäter prieß, aber was
solls.
Wichtig war schliesslich das Ergebniß. Und das hieß, daß nun viele
Straßenkinder in
Thailand so etwas ähnliches wie ein Zuhause bekamen und eine Schule besuchen
konnten. Daß mehr Kinder bei ihren Familien bleiben konnten und nicht an
Fabrik-
und Bordellbesitzer verkauft werden, weil der Rest der Familie das Geld zum
Überleben braucht. Und das freute Herrn K sehr. Mit einem zufriedenen
Lächeln
legte er die Zeitung beiseite. "Das ist der Punkt, den ich auf Erden
erreichen wollte"
dachte er und war zufrieden mit sich. Am nächsten Morgen hörte er beim
Bäcker
einige Leute reden. Über diesen Irren, der 500.000 Euro gewonnen, und das
ganze
Geld verschenkt habe. Herr K mußte spontan lachen. Die Umstehenden dachten,
er
lache über diesen Irren. Aber er lachte über sie, über die Anwesenden, er
lachte über
die ganze Welt, über die Menschheit die immer noch nichts begriffen hatte
und auch
wohl nie begreifen wird. Er ging aus der Bäckerei, sah zum Himmel empor und
betrachtete eine Wolke. In seiner Fantasie verformte sich diese Wolke zu
einem
Gesicht und Herr K erkannte seine Frau Anni, die ihm zulächelte. "Ja mein
Engel"
sprach er zu ihr "ich habe diese Welt erlebt. Und ich habe ein Geheimniß.
Aber das
nehme ich mit ins Grab"
Nightwriter 2002
Kommentare
Tiriki schrieb am 2009-03-09 19:37:51:
Zu dieser geschichte fällt mir nur ein Wort ein lesenswert.
Mach weiter so.
Tiriki
kathrin_sheep@web.de schrieb am 2006-11-25 16:11:04:
wunderschöner Anstoß sich gerade mal wieder in der Vorweihnachtszeit über die wirklich wichten Dinge im Leben bewusst zu werden. Vielen Dank und großes Lob!!!
ichnixraff schrieb am 2006-11-22 22:05:20:
ich bedanke mich für eine wunderbare, lesenswerte geschichte. lass dich nicht entmutigen und mach weiter so.
lg
sabi_schreibt@gmx.de schrieb:
Weiß nicht, wie's endet, bin unterwegs eingeschlafen.
sabi_schreibt@gmx.de schrieb:
(Ps: Versuch's weniger langatmig und gehe gleich auf das Wesentliche ein. SO bekommst du ja nie Leser!)
ich bin cool@t-online.de schrieb:
EY mann mehr hättest du dir auch nicht wünschen können,oder? ich würde auch gern geld scheissen können....
cola33@web.de schrieb:
Wirklich mal eine schöne Geschichte und genau richtig zur Weihnachtszeit, wo alle nur dem Konsumrausch verfallen! Großes Lob
zilli-c@freenet.de schrieb:
Habt Ihr alle einen an der Klatsche?
Is doch n total süßes Märchen.
Ihr habt wohl auch nicht begriffen worauf es im Leben ankommt.
Dine-maus-fich schrieb:
langweilig
lisjahn@web.de schrieb:
Also ich finde deine Geschichte voll süß! Super Weihnachtsmärchen!
Schreib doch noch ein paar von denen!
Stefan-Lechner@web.de schrieb:
Ich möchte dir ein großes Lob aussprechen, denn diese Geschichte ist wirklich sehr schön, Sie trifft das Wesentliche im leben auf das es ankommt und zeigt, dass der dahinter stehende Schreiber wirklich begriffen hat, was der Sinn des Lebens ist. Ich wünsche dir Gottes Segen, mach weiter so!
danielglauer@cdu.web.de schrieb:
Deine Geschichte gefällt mir sehr !!! Schreib weiter aus dir kann noch was werden !!!
peanut15@gmx.net schrieb:
nicht gerade sehr spannend...
hvst@arcor.de schrieb:
Wunderschön, wenn JEDER auf der Welt 1 Euro für solche Zwecke spenden würde, hätten wir eine glückliche und friedvolle Welt.
Danke, ich wünsche Dir viel Licht und Liebe Jacqueline
Ben-ina@t-online.de schrieb:
Also... ich kann so manche Kommentare hier in keinster Weise nachvollziehen.
Ich finde Deine Geschichte super schön. Sowohl der Inhalt gefällt mir, als auch Dein Schreibstil und... ich bin froh, daß es auf dieser Welt noch Menschen mit Gefühl und Sensibilität gibt.
Danke
tigga-digga@freenet.de schrieb:
Eine schöne Geschichte,vielen Dank !
Ich werde sie auf unserer Weihnachtsfeier vorlesen und vielleicht ein bisschen mehr Besinnlichkeit in die restliche Adventszeit bringen.
mentele@biochem.mpg.de schrieb:
Eine wunderschöne Geschichte, die es mehr wert ist,gelesen zu werden, als alle Prospekte dieser Vorweihnachtszeit.
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