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Kategorien > Humor > Absurdes

Der entlaufene Junkie [RMX 2]

von WoWa

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Es war ein schöner Sommertag. Doch der hitzköpfige Luther bekam nur eine Prügelstrafe von seinem Vater. Er hatte trotz wiederholtem Drogenverbot, einen Jonny in seiner Tasche. Voller Wut auf seinen Vater packte er seine Sachen, in denen ein Vorrat an Cannabis sichtlich nicht wegzudenken war. Seine Mutter versuchte ihn noch aufzuhalten, doch vergebens. Er sagte ihr nur: „Ich werde erst wieder nach Hause zurück kommen, wenn dieses Schwein von Vater weiß was er mir antut.“ Er schwang sich seinen Rucksack auf die Schultern und ging durch die Tür Richtung Bahnhof. Es dauerte nicht lange und er war angekommen. Anschließend kaufte er sich ein Ticket für den nächsten Zug nach München, der wenige Minuten später vor dem Bahnhof anhielt. Im Zug setzte er sich zu einem ruhigen Plätzchen, wo er neben einem alten Mann saß, der kurz auf Luther schaute und anschließend in lautem Schnarchen einschlief. Es dauerte einige Zeit bis der Zug ankam, doch als er ankam war Luther sichtlich erleichtert, als er den alten Mann, der auf seiner Schulter eingeschlafen ist, zur Seite tat. Er stieg aus dem Zug aus und schnappte als aller erstes nach frischer Luft. Er ging zu aller erst aus dem Bahnhofsgebäude raus. Da er nicht wusste wo hin er sollte. Er schaute erstmal neugierig umher. In so einer großen Stadt war er noch nie gewesen. Sein Blick fiel auf einen ärmlich wirkenden Penner. Das ärmliche an ihm war, dass er, außer einer gelben Unterhose, die früher wahrscheinlich weiß war, nichts anhatte. Der Penner blickte Luther genauso neugierig an und lief zu ihm rüber und fragte ihn: „Hey, hast du mal ne Mark, da drüben an der Ecke verkauft ein geisteskranker Junkie seinen Stoff.“ Er redete mit einer Stimme, die der Luthers Vater ähnelte. Das reizte ihn und er schrie dem Penner ins Gesicht: „Lass mich in Ruhe du Penner, nicht einen Cent kriegst du von mir. Nein so läuft das nicht, und zieh dir mal was an es ist schließlich nicht Sommer!“ Dies zauberte einen Gesichtsausdruck der Entsetzung auf das Gesicht des Penners. Doch Luther ignorierte dies und ging etwas genervt weiter.
Luther ging noch in einen Imbiss um sich etwas zu Essen zu kaufen. Er aß seine Currywurst gierig auf. Als er aus dem Imbiss kam war es schon dunkel. Er versuchte in einem Hotel zu übernachten. Da er aber sein letztes Geld dafür ausgegeben hatte seinen Magen zu füllen, war nichts mehr übrig. Er kam auf die Idee dass er mit seinem Cannabis bezahlen könne. Doch dieser Traum zerplatzte schnell als er von der Security des Hotels rausgeschmissen wurde. Als er die Straße entlang lief, von zwei groß gebauten Männern verfolgt sprang er in eine Seitengasse. Die Männer in Schwarz liefen vorbei. Er bemerkte das er hinter dem Hotel stand aus dem sie ihn gejagt hatten. Dort lag eine alte Matratze und er bemerkte, dass unter der Decke, die auf der Matratze lag, jemand war. Er hob sie kurzerhand hoch und entdeckte den vor kurzem gesehenen Penner. Erschrocken schreite dieser: „Was? Wer ist da? Ich habe keine Drogen.“ „Du kleiner Hoden, verfolgst du mich etwa?“, fuhr ihn Luther an. Der Penner schaute ihn mit feuchten Augen an. „Ist ja gut, brauchst ja nicht gleich zu flennen, was hast du denn für Probleme?“, sagte Luther verunsichert, „Ich wollte dich doch nur fragen ob ich hier auch schlafen kann.“ Der Penner bejahte dies und schlief in der nächsten Sekunde ein.
Als er am nächsten Morgen aufwachte spürte er, dass er keine Unterhose mehr anhatte, sein Mini-Hanf-Baukasten von Kosmos schien auch zu fehlen. Er schwor Rache an dem Penner. Als er aus der Gasse raus kam, rannte ihm ein Mann, mit schwarzem Bart und einer ebenso schwarzen Mütze, entgegen und fragte ihn: „Wo ist Bank?“ Luther schaute ihn nur an, und ging einfach weiter. Er spürte die Schwäche, die sich in seinem Körper ausbreitete, die immer dann eintritt, wenn er über längerem Zeitraum keine Drogen mehr zu sich nimmt. Er wühlte panisch in der Tasche seiner Kutte herum, mit etwas Glück fand er den zerbrochenen Joint der in der Ecke seiner Tasche lag, zündete ihn an: „Boah, geiles Zeuch.“ Er ging weiter die Straße entlang. Er sah 200 Meter weiter entfernt einen Bus, der voller Kinder war. Er konnte den Fahrer nur unklar erkennen, denn seinen Augen hat der Stoff keinen Gefallen getan. Doch als er genau hinsah konnte er ihn erkennen. Und er fragte sich ob es ob es die fiese Visage seines alten Englischlehrers sein könnte, die er schon seit seiner Schulzeit gehasst hat. Er schaute noch einmal hin um sich zu vergewissern, dass er es war, doch es gab keine Zweifel, es war sein alter Lehrer, den man auch „Mr-X“ nannte (Aus technischen Gründen dürfen keine Namen genannt werden). Er hatte Luther während seiner Schulzeit gequält und gefoltert. Doch diesmal kommandierte er die Kinder in dem Bus hinter ihm herum. Luther zog sich zurück, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. „Bitte, lass es nur ein Alptraum sein.“, flehte er auf Knien. Er schaute noch einmal hinter der Wand des Gebäudes, hinter dem er stand hervor, hervor und sah Mr-X, wie er einen mageren Jungen, der chronischer Spastiker war, auf einer Streckbank folterte. Seine Freunde nannten ihn nur Rinhart (Wieder diese technischen Gründe, aber ihr wisst schon wen ich meine). Luther konnte den Anblick nicht mehr ertragen und lief, er lief so schnell er konnte, bis seine Beine es nicht mehr zuließen. Diese Anstrengung stellte seine Kraft auf die Probe, und er spürte, dass er wieder seinen Stoff bräuchte. Doch leider hatte er keine mehr. Er hatte auch nicht die nötigen Mittel um es sich zu leisten. Er drehte um, um unerkannt zu bleiben. Da kam ihm wieder der Mann mit schwarzem Bart und Mütze entgegen. Luther blieb stehen um ihn zu beobachten. Er konnte beobachten wie der Mann zu einer Bank lief, um diese wahrscheinlich auszurauben, was man an der Pistole und dem Sack in seiner Hand erkennen konnte. Er zog sich seine Mütze ganz über den Kopf, nur durch zwei Löcher über den Augen konnte er was sehen. Er rannte mit gezückter Waffe in das Gebäude rein und kam kurze Zeit später wieder raus mit einem vollen Sack. Doch zu seinem Pech hatte dieser ein riesiges Loch an der Unterseite. Der Bankräuber merkte dies nicht und lief einfach weiter ohne zurück zu schauen. Luther nutzte die Gelegenheit und sammelte einen Teil der Geldscheine auf die dem Dieb verloren gingen. Jetzt hatte er jedenfalls genug Geld um sich sein Zeug zu beschaffen. Doch wo sollte er dies herbekommen? In Gedanken vertieft dachte er wieder an die armen Kinder die von Mr-X verprügelt wurden und sagte sich: „Ich werde diesen Dämon besiegen, koste es was es wolle, auch wenn ich dabei sterben würde, wäre es mir das wert, denn dann wäre die Welt wieder sicher vor diesem Scheusal.“
Doch dies war zweitrangig, was viel wichtiger war, war sein Drogenmangel, den er beheben musste. Er schaute sich erstmal um und sah eine kleine, schrumpelige alte Frau. Er ging zu ihr hin und fragte: „Entschuldigen sie.“ „Wousn?!“, fragte sie ihn zurück. Luther fragte unsicher: „Äh ja , ach ja, könnten sie mir

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