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Kategorien > Märchen > Märchen

Der geheimnisvolle Schuh

von MichaelHH

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Es war einmal……

ein armer Schuhmachermeister, der in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kairo lebte. Sein Name war Anubis. Anubis hat in seinem ganzen Leben noch keine Reise unternommen und hatte sein Dorf noch nie verlassen. Eines Tages betrat ein Händler die kleine Werkstatt von Anubis, der Name des Händlers war Anhor. Anubis sah sofort das der Händler ein reicher Mann war, denn er trug teure Schuhe und sehr edlen Stoff. Der Händler wollte seine Stiefel repariert haben und hat die Reparatur bei Anubis in Auftrag gegeben. Anhor bat darum, die Stiefel in 2 Wochen wieder abholen zu können. Die Zeit verging und schon bald war ein ganzer Monat um, doch der Händler kam nicht. Nach einem ganzen Jahr hat Anubis nicht mehr damit gerechnet, dass die Stiefel abgeholt werden und hat sie behalten. Die Stiefel waren ihm etwas zu groß und deshalb hat Anubis sie ein wenig umgearbeitet. Bei diesen Arbeiten sah er plötzlich, dass an dem einen Stiefel etwas anders war und betrachtete ihn genau. In einem kleinen Versteck fand er eine Karte auf der ein Hinweis zu einem geheimen Eingang in eine der Pyramiden von Gizeh zu sehen war. Anubis hat sich lange überlegt, ob er diesem Hinweis folgen soll, denn dazu musste er das Dorf verlassen und das hatte er bis dahin noch nie getan. Eines Abends kam er nach Hause und fragte seine Frau: „Liebe Satis, bitte gebe mir einen Rat und sag mir, ob ich diese Reise begehen soll?“ Sie sagte Ihm: „Ich kann Dir dabei nicht helfen, aber die Karte hast Du seit vielen Tagen in Deinen Händen und Du musst Dich selbst dafür entscheiden, ich werde für Dich in der Werkstatt weiter arbeiten. Anubis schlief noch eine Nacht und machte sich dann auf den Weg, in Richtung Gizeh. Auf dem Weg traf er viele Leute, Händler, Reisende und Menschen aus anderen Ländern, die ganz anders aussahen, als die Menschen die er kannte. Nach 4 Tagen kam er in Gizeh an und suchte die Pyramide, die auf der Karte eingezeichnet war. An der einen Wand der Pyramide entdeckte er einige Steine, die herausragten. Auf der Karte waren diese Steine zu erkennen und mussten in einer bestimmten Reihenfolge in die Wand gedrückt werden. Als Anubis die Steine reingedrückt hatte, öffnete sich ein kleiner Spalt in der Wand. Der Spalt war groß genug, dass er rein konnte und der Gang dahinter war sehr schmal und sehr lang. Als er am Ende des Ganges in eine Kammer kam fand er Gold, Schmuck für seine Frau und eine Truhe, die verschlossen war. Er nahm mit was er tragen konnte und ging den gleichen Weg wieder zurück. Anubis machte sich auf den Heimweg und kam nach einer Woche zurück in sein Dorf. Er ging als erstes zu seiner Frau in die Werkstatt und zeigte ihr die Dinge die er in dem Versteck gefunden hat. Seine Frau Satis interessierte sich aber zuerst gar nicht für die Wertsachen, sondern zeigte Anubis einen Brief der während seiner Reise vor die Tür gelegt wurde. Aufgeregt öffnete Anubis den Umschlag und fand einen Brief und eine Schlüssel darin. Er las den Brief in dem folgende Worte standen: „ Lieber Anubis, vor vielen vielen Jahren habe ich meinen Sohn zu Dir geschickt damit Du ihm Schuhe anfertigst, die ihm auf einer großen Reise den Weg erleichtern sollten. Er kam damit bis an die Westküste des Kontinents und wurde dort Herrscher des Landes. Bis heute trägt er diese Schuhe und bewandert weitere Länder um seine Herrschaft auszubauen. Als Dank für diese wunderbare Arbeit habe ich Dir die Karte mit dem Weg zur Pyramide und der Lösung für den Eingang zukommen lassen. Da ich wusste, dass Du ein neugieriger Mensch bist, konnte ich damit rechnen, dass Du die Reichtümer findest und mit in dein Dorf bringst. Der Schlüssel ist für die Truhe, die Du hoffentlich mit zu Dir genommen hast. In dieser Truhe befindet sich das Gold eines alten Herrschers und ist durch meinen Urgroßvater in unsere Familie gelangt. Ich möchte Dir dieses Gold überlassen damit Du den Rest Deines Lebens mit Deiner Familie in Wohlstand verbringen kannst.“ Anubis öffnete die Truhe und überzeugte sich von dem Inhalt und war von nun an ein reicher und glücklicher Mann, der sich seinen Traum von einem großen Haus für seine Familie, ein Grundstück und vielen Ziegen ermöglichte.

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