Der geheimnisvolle Unbekannte
von
iLd1991
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„Endlich!“ ,rief ich mit lauter Begeisterung.
Meine Mutter hatte sich nach 2 Jahren davon überzeugen lassen nach Rumänien zu fahren.
Ich freute mich so und wollte am liebsten sofort meine Sachen packen.
„Nicht so stürmisch.“ ,sagte meine Mutter plötzlich in ernsterem Ton.
„Ich habe einen Anruf bekommen und kann nich fahren.“ ,meinte sie dann.
Aus Enttäuschung schrie ich: „Das war ja klar! Du wolltest von Anfang an nicht. Jetzt komm ich wieder nicht dahin.“
„Also, wenn du so unbedingt willst, dann fahr’ halt allein.“ ,schlug sie plötzlich vor.
Ich willigte ein und wir suchten eine passende Reise dorthin.
Nach einigen Stunden fanden wir eine, die sich sehr schön anhörte.
Sie war preiswert und hatte Zimmer in einem Schloss.
Ich meinte sofort, dass ich dahin will.
Also buchten wir diese Reise.
Ich zählte nun die Tage bis ich endlich nach Rumänien konnte!
„Nur noch ein Tag!“ ,verkündete ich glücklich am Tag vor der Abreise.
Keiner konnte mich verstehen, aber ich war froh. Ich fühlte, dass ich dahin gehörte und hatte auch schon fleißig rumänisch geübt.
Die Nacht vor der Abfahrt war nur sehr kurz, da ich sehr früh aufstehen musste.
Ich träumte etwas, konnte mich jedoch nicht mehr wirklich an etwas aus dem Traum erinnern.
„Aufwachen!“ ,rief meine Mutter.
Aufgeschreckt stand ich langsam auf und machte mich fertig. Wir hatten am Tag zuvor schon fast alles gepackt. Es könnte also gleich losgehen. Nachdem wir noch eine Stunde zum Bahnhof gefahren sind, verabschiedeten wir uns. Sie wünschte mir 4 schöne Wochen. Solang sollte ich nämlich dableiben.
Mit einem Pfeifen kam der Zug in den Bahnhof gerauscht!
Ich stieg ein und suchte mir einen bequemen Sitzplatz.
Mir gegenüber saß ein älterer Herr, der irgendwie gruselig aussah. Ich kann es nicht beschreiben. Er machte mir Angst, aber gleichzeitig konnte ich auch nicht wegschauen.
Jedenfalls fuhr er ziemlich weit mit – auch bis nach Rumänien, allerdings stieg er früher aus.
Ich war erleichtert, als ich allein dasaß.
Bald durfte dann auch ich aussteigen. Ich schaute auf die Uhr – es waren 14 Stunden vergangen.
Das spürten auch meine Knochen. Ich habe eindeutig zulange gesessen.
Als ich ausstieg, entwich mir ein leises „wow“. Die Umgebung war so überwältigend.
Ich wusste nicht wo lang, doch sollte ich jemanden fragen? So gut war mein Rumänisch ja nun auch wieder nicht. Aber es war schon ziemlich spät und würde bald dunkel werden, also beschloss ich zu fragen.
Ich sprach einen jungen Mann an, der mir sympathisch rüberkam. Ich fing mit meinem rumänischen Gestotter an und er stoppte. „Bist du aus Deutschland?“, fragte er. „Ja, Sie können Deutsch?“ „Hier können viele Deutsch, was hast du auf der Seele?“ „Können Sie mir sagen, wie ich zum ‚Schloss de Cracium’ komme?“
Er guckte merkwürdig und meinte dann locker: „Klar, du musst den Weg da bis zum Ende laufen und dann nach Rechts abbiegen!“
Ich bedankte mich und ging los. Es wurde immer düsterer und der Weg dadurch nich angenehmer, doch ich musste weitergehen. Nach einer schier endlosen Stunde kam ich am Schloss an.
Ich ging ins Foyer und wurde an der Rezeption freundlich begrüßt. Hier sprachen sie aber leider nur Rumänisch und Englisch.
Also musste ich mich durchkämpfen.
Sie gaben mir meinen Zimmerschlüssel und ich ging auf die Suche nach meinem Zimmer. Ich fand es dann auch bald. Es war im 2.Stock.
Es war ziemlich gemütlich und stilvoll eingerichtet. Auch teilweise sehr altmodisch, aber trotzdem cool. Besonders die Bilder an den Wänden faszinierten mich.
Ich wollte eigentlich gleich schlafen, aber es war doch ganz schön schwierig. Überall waren Geräusche und Schatten, die schauerlich waren. Wie sollte ich da schlafen?
Irgendwann muss es mir aber doch gelungen sein, denn ich wachte am nächsten Morgen erholt auf.
Es ging auch direkt nach dem Frühstück los.
Heute sollte nur die Umgebung dran sein. Wir waren eine Stunde Fußweg von Bukarest entfernt, deshalb gingen wir heute in die Stadt.
Es waren viele schöne und alte Bauwerke dort. Am meisten beeindruckten mich allerdings die Kirchen, sie waren so wundervoll verziert und einfach großartig. In manchen hätte ich noch Stunden verbringen können, doch unsere Leiterin zog weiter.
Die Leute aus dem Schloss waren zum größten Teil Studenten. Ich war die Jüngste, fand aber trotzdem schnell Anschluss und neue Freunde. Sie teilten die Leidenschaft für Rumänien mit mir. Der Tag ging viel zu schnell um, genau wie die darauf folgenden Tage.
Nachdem wir nun schon eine Woche hier waren, fuhren wir ans Meer.
Es war ein sonniger Tag und recht warm. Manche, ich eingeschlossen, gingen sogar baden.
Am darauf folgenden Abend ging ich mit meinen neuen Freunden in Richtung Nord-Westen. Man konnte sogar schon die Karpaten sehen – ein sehr beeindruckendes Gebirge. Dort sollte auch noch eine Tagesfahrt hinführen. Jedenfalls gingen wir in einen Wald und es wurde schon dämmerig. Wir kamen an einer Lichtung an, wo schon ein Feuer brannte. Es warteten schon einige Jungs und Mädchen. Ich wusste nicht was hier vorgeht, aber ich wusste, dass es nicht gut sein konnte. Sie fingen mit einem Ritual an und bezogen mich ein. Es war allerdings viel zu spannend, um etwas dagegen zu sagen. Nach diesem Ritual gehörte ich dazu. Wir schlichen noch ein wenig durch die Wälder und gingen dann zurück ins Schloss.
Heute stand der Besuch der ‚Dracula-Burg’ an. Ich freute mich schon sehr darauf.
Sie lag mitten in den Karpaten und es war ziemlich schwierig dorthin zu gelangen.
Bis zum Fuß der Karpaten fuhren wir mit einer Pferdekutsche, den restlichen Weg mussten wir laufen. Das war ein heftiger Fußmarsch. Es waren ungefähr 10 Kilometer. Nach etwas über zwei Stunden waren wir da und richtig geschafft, da es fast nur bergauf ging.
Als wir am Tor ankamen, regnete es in Strömen. Wir gingen schnell rein. Es roch irgendwie eklig in der Burg... so vermodert. Ich hielt mir die Nase zu, doch die anderen schien das gar nicht zu stören, oder merkten sie es gar nicht? Ich fragte Ludmilla, doch die meinte, dass sie nichts merke. Komisch, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich an den Geruch.
Uns wurden sämtliche Zimmer gezeigt und sogar die Folterkammer. Sie war echt sehr beeindruckend. Es wurde immer später und bald sagte unsere Betreuerin, dass wir dort übernachten werden. Das war mir gar nicht recht, weil ich schon die ganze Zeit so ein komisches Gefühl hatte.
Da ich aber eh nichts dagegen machen konnte, suchte ich mir ein „hübsches“ Zimmer.
Es war ziemlich geräumig und viel zu groß für mich, aber das war mir egal.
Die Glocke schlug gerade 1 Uhr und ich wurde wach. Da stand jemand vor meinem Bett und starrte mich an. Ich wollte schreien, doch es kam nichts raus! Was sollte ich nun tun? Ich fragte, wer er sei. Er antwortete: „Ich bin Vlad.“
„Hallo Vlad. Was machst du hier?“
„Ich komme dich besuchen. Du bist mir aufgefallen und ich wollte dich näher kennenlernen.“, sagte er in kühlem Ton.
„Okay.“, mehr brachte ich in diesem Moment nicht
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Kommentare
Mary schrieb am 2009-03-04 19:03:29:
Deine Idee ist schön, sie gefällt mir.
Wenn du die Situationen mehr beschreiben würdest wäre das super. ;)
Ansonsten finde ich es echt gut.
William Scaire schrieb am 2008-06-02 14:58:02:
Die Grundidee an sich ist wirklich toll, lässt sich mit Sicherheit auch gut umsetzten,allerdings ist das Thema "Dracula" für eine Kurzgeschichte einfach zu groß - egal wie man angeht.
Die Geschichte, so wie Du sie geschrieben hast, lässt sich mit Sicherheit noch um ein paar Seiten erweitern, einfach nur um manche Details genauer auszuschreiben. Dadurch verändert sich die Geschichte an sich ja nicht, es macht dann nur nicht mehr den Eindruck als hattest Du beim Schreiben das Bedürfnis gehabt, schnell zum Ende zu kommen.
An manchen Stellen klingt die Geschichte so, als wenn Du sie jemandem erzählst - d.h. Du schreibst wie Du sprichst. In der wörtlichen Rede mag das kein Problem sein, aber dadurch wirken manche Sätze etwas komisch.
Kleine inhaltliche Ungereimheiten und Ungenauigkeiten sorgen für Verwirrung und Unverständnis beim Lesen, ließen sich aber bei einer Überarbeitung leicht verbessern.
Ansonsten ist die Geschichte gelungen, in Anbetracht deines Alters, und lässt sich mit einer Überarbeitung noch verbessern.
Susel schrieb am 2008-03-12 19:52:55:
Oh jeh ist das schlecht!!!!!!!!!!!!!!!!!
Alles viel zu schnell und ich denke, das auch eine Vampirgeschichte, zumindest einen Hauch Realität besitzen sollte, damit man sich fürchten kann! DAS hier ist einfach nur grotten schlecht geschrieben, runtergerattert und noch schlechter formuliert. Mir war es die ganze Zeit so, als wolltest du nur schnell fertig werden! Keine Spannung, keine Höhepunkte - nichts, rein gar nichts.
Sorry für meine harte Worte, aber das war das, was ich beim lesen empfand.
Susel
... schrieb am 2008-03-11 17:04:00:
1. geht es noch weiter?
2.irgendwie kurz. du könntest alles viel mehr ausbauen. außer es ist eine kurzgeschichte. aber es ist eine gute idee und ich fände es schade, wenn so schnell das Ende kommt.
lg
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