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Kategorien > Fantasy Abenteuer > Geschichte ist noch nicht fertig aber würde gern b

Der geheimnisvolle Wald

von Loennebergamichel

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Kapitel 5


Drei Tapfere


Fagul ging leise an das Bett in dem Johann lag, schaute ihn lange an, er hätte so viele Fragen an den Fremden, dann drehte er sich der Frau zu, die hinter ihm im Raum stand: „Bleibt bei ihm und wache ob seinen Zustand und wenn es ihm schlechter geht, sage mir Bescheid!" Dann drehte sich Fagul um und verließ den Raum. Fagul war der Obere dieser Stadt, ungefähr vergleichbar mit dem Dorfschulze aus dem Dorf, aus dem Johann stammt, und doch gleich mit der Würde eines Königs. Seine Kleidung war die eines wohlhabenden Herrn. Tag auf Tag verging, Johann plagte das Fieber, hin und her geworfen von Wahnvorstellungen und es trat einfach keine Besserung ein, die Wunde auf seinem Rücken sah schlimm aus, sie platzte immer wieder auf, weil er nicht still lag und entzündete sich. Fagul, der jeden Tag zu seinem Gast kam, sah es mit Besorgnis und auch Agula, die Frau, die sich um Johann kümmerte, wusste keinen Rat mehr. "Es ist so schlimm, einen so jungen Herrn mit dem Tode ringen zu sehen " sagte sie den Tränen nahe. So konnte es nicht weitergehen, es musste etwas geschehen! Fagul ging aus dem Zimmer und rief den Ältestenrat zusammen, damit entschieden werden konnte, was nun geschehen sollte! Es gab eine endlose Debatte, warum man sich um ihn bemühen solle man müsse auch das Für und Wider abwägen, was für eine Gefahr für die Bewohner der Stadt entstanden sei, wenn seine Anwesenheit bekannt würde. Stunde um Stunde verging. Da sprang ein Ratsmitglied auf: " Schluss jetzt mit der Rederei, es gibt ein Mittel, dass dem Fremden helfen könnte! In den alten Mienen der Zwerge dort wächst ein Kraut dessen blaue Blüten eine heilende Wirkung besitzen sollen. Es müsste sich ein mutiger finden der danach sucht!“ "Ja, aber das ist gefährlich und wer will es für einen Fremden auf sich nehmen?" rief ein anderer dazwischen. " Es ist gefährlich, aber man sollte es versuchen, drei unserer Tapferen sollte man losschicken zu den alten Höhlen der Zwerge, das Kraut zu holen". Und nach wieder langen Debatten stimmten alle zu. Es wurden drei Recken ausgewählt, einer, der mit Pfeil und Bogen umgehen konnte wie kein anderer, einer, der sich in Pflanzenkunde auskannte und einer, der ein Meister der Tarnung war. Alle drei waren sofort bereit, für das Abenteuer in die Berge zu gehen, in das Reich des dunklen Magier, in die Höhlen, welche die Zwerge vor Jahrhunderten verlassen hatten. Und so machten sie sich auf den Weg!
Basul, der Bogenschütze.
Rempa, der Gärtner
Tersal, ein Meister der Tarnung.
Es war ein schöner Tag, als sie aufbrachen in das dunkle Reich, die Sonne stand hoch und ließ den Schnee der entfernten Berge wie Diamanten funkeln. Fagul stand auf dem höchsten Turm der Stadt und schaute ihnen nach, bis sie in den angrenzenden Wäldern verschwanden. Noch war der Weg eben und das Land war ihnen vertraut doch es dauerte nicht lange, die Bedrohung, die aus der Ferne , wurde nach jedem Schritt spürbarer. Als die Drei die Grenze des ihnen bekannten Landes überschritten hatten, nahm Basul den Bogen von seiner Schulter und einen Pfeil aus dem Köcher, auch die beiden anderen Begleiter beobachteten nun mehr die Umgebung und lauschten des öfteren in den Wald hinein, es war schon unheimlich. Plötzlich waren alle Geräusche der Tiere verklungen und es schien, dass sich außer ihnen kein anders Lebewesen mehr hier aufhielt. Es war eine gespenstische Stille und die Drei mussten sehr behutsam ihren Weg gehen, denn jeder Ast, auf den sie versehentlich traten, hallte wie ein Knall durch den Wald und verriet ihre Anwesenheit. Der erste Berg kam in Sicht, sie waren am Fuß der Berge angelangt. Tersal holte einen alten Plan, den er kurz vor ihrem Aufbruch von Fagul erhielten aus seinem Rucksack, breitete ihn aus und nach kurzer Suche zeigte er mit dem Finger auf eine Stelle, die „ Mütze der Zwerge“ : „ Da müssen wir hin, dort sind die alten Höhlen, lasst uns gehen!" Es war mehr ein Flüstern als klare deutliche Worte, niemand wollte hier laut reden, die Furcht vor Entdeckung war zu groß. Tersal zeigte in Richtung der aufgehenden Sonne und ging als erster los, gefolgt von den zwei Freunden. Der Weg stieg immer steiler an, schon bald mussten sie sich mit einem Seil sichern, damit einer dem anderen helfen konnte, wenn er in Not geriet. Plötzlich standen sie vor einem großen Geröllfeld, das sie überqueren mussten, aber es war noch zu hell und aus Furcht vor Entdeckung warteten sie die Abenddämmerung ab. Als es dann dunkel genug war, begaben sie sich im Schutz der Felsen zum Rand des Geröllfeldes, es war gerade noch so hell, dass sie sehen konnten, wohin sie traten. Einzeln, und so tief geduckt wie sie nur konnten, überquerten sie das Feld schnell und doch vorsichtig, damit kein Geräusch entstand, das sie hätte verraten können. Geschafft - alle waren auf der anderen Seite, und wenn es weiterhin so glatt ging, dann wären sie morgen Abend wieder daheim, dachte Rempa bei sich und erstarrte im nächsten Augenblick ! Da waren Stimmen zu hören in einer Sprache, die ihnen fremd war, und diese Stimmen kamen näher. Schnell suchten sich die Freunde ein Versteck zwischen den Felsen und hofften, durch die Fremden nicht entdeckt zu werden. Tersal zog seinen Dolch und hatte sich so an den Fels geschmiegt, dass er kaum noch zu sehen war. Und da kamen sie um die Ecke des Weges, die Reittiere waren furchterregend, mit Köpfen wie Krokodile, groß wie Giraffen und ihre Pfoten die eines Elefanten. Auf ihnen saßen die Diener des dunklen Magiers, langsam ritten sie an den drei Freunden vorbei und waren vertieft in ihrer Unterhaltung. Es war ein Glück, dass ihre Aufmerksamkeit abgelenkt war so das sie die drei Freunde nicht bemerkten. Sie kamen erst wieder aus ihren Verstecken als sie sicher waren, dass diese Wesen wirklich verschwunden waren. Die Dunkelheit war inzwischen über dem Land und Basul, Rempa und Tersal suchten sich einen sicheren Unterschlupf, um sich ein wenig auszuruhen und den nächsten Tag abzuwarten. Tersal versuchte, den Plan noch einmal zu studieren, aber in dieser Dunkelheit war es unmöglich und sie beschlossen, sich so dicht wie möglich nebeneinander zu legen, damit niemand von ihnen in der kalten Nacht auskühlte, denn wie es aussah, wurde es eine sehr kalte Nacht ! Die Sterne am Himmel funkelten in ihrer ganzen Pracht. Es wurde eine sehr kalte Nacht und es schneite sogar. Als die drei Freunde in den ersten Morgenstunden erwachten, lag bereits eine Schneedecke auf dem Land , nicht viel, aber genug, um Spuren zu hinterlassen. Auf dem Weg konnten sie nicht weitergehen. Tersal holte den alten Plan hervor, las und studierte die alte Karte und faltete sie nach Minuten wieder sorgsam zusammen. "Es gibt noch einen anderen Weg, hoffentlich existiert er noch ! "Da müssen wir hinauf !" Es war ein schmaler Steig, kaum zu erkennen, aber wenn man acht nahm, durchaus begehbar. Einer hinter dem anderen und immer darauf

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