Der kleine Engel Malte, trifft Schlimmsalabim T.
von
Luna
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Der kleine Engel Malte trifft das Schlossgespenst Schlimmsalabim
Heute war ein ganz besonderer Tag. Der kleine Engel Malte, flattert durch den Paradiesgarten und schlägt dabei seine berühmten Purzelbäume. „ Jippi!“ ruft er laut. „ Heute habe ich meinen ersten Lerntag. Ich darf mit einem Schutzengel zu den Menschen fliegen. Jippi Jippi Jeh“.
Auf einem bunten Regenbogen sitzt Lisa, dass kleine Engelsmädchen. Malte fliegt zu ihr und macht es sich auch auf dem Regenbogen bequem. „ Hallo Lisa“, begrüßt er sie heiter. „ Weißt du schon, wo du hin fliegst?“
Lisa, ein kleines Mädchen mit langen schwarzen Haaren nickt ihm freundlich zu.
„ Ich glaube schon“, antwortet sie und lächelt. „ Der Schutzengel Jonatan, wird mit mir zu einem Bauernhof fliegen. Aber was wir dort tun werden, dass weiß ich noch nicht. Und du?“
Malte, schüttelt seinen blonden Lockenkopf und zupft an seinem weißen Hemdchen herum.
„ Ich werde mit dem dicken Schutzengel Moritz fliegen“, antwortet er ihr fröhlich. „ Aber ich weiß auch nicht, was für eine Aufgabe wir bekommen werden“.
Lisa kichert hinter vorgehaltener Hand. „ Ich habe einmal gehört, wie Petrus zu dem Erzengel Gabriel gesagt hat“, flüstert sie leise. „ Das Moritz ein Engel im Porzellanladen ist“.
Malte schaut sie entsetzt an. „ Und mit dem soll ich fliegen?“ fragt er verzweifelt. „ Ich soll doch etwas lernen“. Malte, stützt seinen Kopf in beide Hände und stöhnt.
Das kleine Engelsmädchen, bekommt ein schlechtes Gewissen und nimmt Maltes Hand.
„ Also, ich mag den Moritz“, tröstet sie ihn. „ Er ist immer so lustig. Bestimmt wirst du viel Spaß mit ihm haben“.
Die Stimme von Petrus, dröhnt durch den Paradiesgarten. „ Es ist soweit“, flüstert Lisa.
„ Hallo meine kleinen Engel!“ ruft er laut. „ Kommt jetzt alle zu mir, damit ich euch eure Aufgaben mitteilen kann“.
Von allen Seiten fliegen die kleinen Engelchen heran und scharen sich um Petrus.
Viele von ihnen sind so aufgeregt, dass sie hochrote Ohren haben.
Petrus, legt seinen Zeigefinger an die Lippen und befiehlt ihnen ruhig zu sein, denn die kleinen Engel, reden aufgeregt durcheinander. „Psst“, flüstert er und lächelt gütig.
„ Ich werde nun beginnen“. Malte, hüpft von einem Bein auf das Andere. So spannend war es für ihn. Dann, hört er aufgeregt zu, was Petrus zu sagen hat.
„Maximilian“, beginnt Petrus. „ Du wirst mit dem Engel Ansgar fliegen und lernen, wie man verfeindeten Stiefgeschwistern in ihr Gewissen redet.
„ Lisa, du besuchst mit dem Schutzengel Jonatan einen Bauernhof und beschützt einen kleinen wilden Lausbuben“.
„ Sophia“, schmunzelt Petrus. „ Deine Aufgabe wird es sein zu lernen, wie man einen Menschen auffängt. Aber ohne das er es merkt oder dich gar sieht. Darum reist du mit dem Engel Björn“.
So geht es eine geraume Weile weiter. Die kleinen Engel bekommen ihre Aufgaben und nur Malte wartet noch vergebens. Da, ruft Petrus endlich seinen Namen auf.
„ Malte“, sagt Petrus. „ Du wirst mit dem Engel Moritz zu einem Schloss fliegen, um dort ein ängstliches Mädchen zu trösten“.
„ Ok“, bedankt sich Malte leise. Er war ja so sauer. Sein Wunsch war es doch, ein Schutzengel zu werden und kein Trostengel. „ Da muss ich durch“, murmelt er zornig und macht sich auf die Suche nach dem Engel Moritz.
Der Engel Moritz, steht an einem Brunnen und unterhält sich mit dem Erzengel Uriel.
„ Da kommt ja mein kleiner Freund!“ ruft er gut gelaunt, als er Malte auf sich zukommen sieht. „ Was machst du denn für ein saures Mannagesicht?“ fragt er ihn zwinkernd.
„ Bin ich dir etwa zu dick? Dabei reibt er über seinen kugelförmigen Bauch und lacht.
Mit einem Schlag, ist Maltes schlechte Laune verflogen. „ Nein“, antwortet er forsch.
„ Ich bin nur gespannt, wann es losgeht“, flunkert er und vermeidet es Uriel anzusehen.
Der lacht und verabschiedet sich von den Beiden. „ Viel Spaß wünsche ich euch“, sagt er noch und fliegt über sie davon.
„Achtung Engel“, hören sie Petrus Stimme. „ Alle auf zum Rand des Paradieses“.
Gabriel und Michael, öffnen das goldene Himmelstor und die kleinen Engel stürmen jubelnd an ihnen vorbei.
Petrus schüttelt nachsichtig seinen Kopf und schmunzelt. „ Diese Engel“.
Die Schutz, Trost und Flüsterengel, nehmen ihre Schützlinge an die Hand und stellen sich mit ihnen an den Rand des Paradieses.
„ Auf die Plätze fertig, los“, ruft Petrus laut. Dabei bimmelt er heftig mit einer großen Glocke.
Hand in Hand, fliegen die Engel auf die Erde zu und treten ihre Arbeit an.
Moritz und Malte landen vor einem riesigen schönen Schloss. „ Was meinst du?“ fragt der Engel Moritz. „ Sieht das nicht nach Urlaub für uns aus“.
Malte betrachtet die Umgebung. Er sieht einen großen Park, in dem viele weiße Bänke stehen.
Und mitten auf der grünen Wiese, plätscherte ein großer Brunnen.
„ Wie kann ein Mädchen hier Angst bekommen?“ fragt er den dicken Moritz. „ Es ist doch wunderschön hier. Fast so schön wie in unserem Paradies“.
„ Dass mein kleiner Freund, werden wir herausfinden müssen“, antwortet der Engel ihm.
„ Dort oben!“ ruft der Engel Moritz. „ Siehst du? Da ist ein Fenster auf. Lass uns einmal nach gucken, was wir da finden“.
Zusammen fliegen sie bis zu dem Fenster und schauen hinein. „ Gähnende Leere“, flüstert Malte. „ Es ist keiner da“. Der kleine Engel betrachtet das Zimmer. Es war ziemlich groß.
In der Mitte stand ein großes Bett und ein riesiger Schrank, verdeckte die Wand links von ihm. Alte Bilder, auf denen altertümlich angezogene Menschen zu sehen waren, hingen an den Wänden und lächelten stolz.
„ Hinein mit uns!“ ruft der Engel Moritz und flattert in die Fensteröffnung.
„ Oh Hilfe!“ stöhnt er verzweifelt. „ Ich stecke feste. Gib mir einen Schubs“.
Der kleine Engel, flattert noch ein kleines Stück höher und tritt mit seinen Füßen auf Moritz Hinterteil. „Eins, zwei und drei“, zählt er dabei. „ Puh“, kichert er. „ Gleich ist es soweit“.
Mit einem poltern, landet Moritz auf dem Fußboden und tut so, als wäre nichts gewesen.
„ Komm Malte!“ Der dicke Engel, verschränkt die Arme vor seiner Brust und grinst .
„ Ein Kinderzimmer, ist dass hier bestimmt nicht“, stellt er fest. „ Viel zu ungemütlich“.
Malte nickt und marschiert auf den übergroßen Spiegel zu. „ Moritz, warum kann ich mich sehen?“ fragt er staunend. „ Ich bin doch unsichtbar“. Er betrachtet sich von jeder Seite und bewundert seine blonden Locken. Denn im Paradies gab es keine Spiegel. Dort war niemand eitel.
Die Engelsmädchen, schauten nur ab und an mal in den Brunnen um sich zu betrachten.
Der Engel Moritz, stellt sich neben den kleinen Engel. „ Ja weißt du“, beginnt er. „ Wir sind zwar für die Menschen unsichtbar, aber ein Spiegel ist wie eine Seele. In ihm spiegelt sich alles
wieder. Die Spiegel, zeigen einem Menschen, manchmal seinen Engel“.
„ Aber, kleiner Mann“, warnt Moritz ihn. „ Vermeide, wenn Menschen in der Nähe sind, an einem Spiegel vorbei zu fliegen. Das sorgt nur für Aufregungen und schlaflose Nächte“.
Malte verspricht, darauf zu achten. „ Und was machen
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