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Kategorien > Fantasy&Märchen > Märchen

Der kleine Engel Malte, trifft Schlimmsalabimm T.

von Luna

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Der kleine Engel Malte, trifft das Schlossgespenst Schlimmsalabim
Teil 3

„ Katrin, du musst die Knipperbuffel in einen Raum locken, in dem sehr viele Spiegel hängen“, sagt der dicke Engel Moritz. „ Schaffst du das?“
Katrin überlegt. „ Ja, im Speisesaal, hängen 3 Spiegel. Reicht das?“
„ Aber locker, meine Kleine“, antwortet Moritz. „ Da können wir schon einen ordentlichen Budenzauber veranstalten“.
Schlimmsalabimm, dreht sich wie ein Kreisel immer wieder um seine eigene Achse.
„ Und dann?“ fragt er und kichert ein bisschen gemein vor sich hin. „ Was scholl ich tun?“
Moritz, unterbricht seine schnelle Karussellfahrt, in dem er nach Schlimmsalbimms Betttuch greift. „ Du, wirst Sachen bewegen und durch die Luft fliegen lassen. Und außerdem, kannst du dir noch ein paar kleine Gemeinheiten aussuchen. Einzige Bedingung. Sie dürfen nicht weh tun“.
Schlimmsalabimm, zittert vor Aufregung. „ Ach, da fällt mir schon jetzt jede Menge ein“, verkündet er mit stolzer Brust. „ Ich könnte schie mit einer Gabel in den Po pieksen. Oder ihre lange Nasche , noch länger ziehen. Ihr einen Knoten in die Finger machen“.
„ Halt!“ ruft der Engel Moritz entrüstet. „ Ich sagte, nicht weh tun. Auch wenn ein Mensch, böse ist, tut man ihm kein körperliches Leid an. Erste Engelsregel“.
Schlimmsalabimm, zieht wie immer seinen Kopf ein. „ Sorry“, murmelt er. „ Da ischt meine Fantasy mit mir durchgegangen. Diesche alte Gewitterhesche aber auch. Diescher Knitterbüffel“.
Malte muss über Schlimmsalabimm lachen. „ Das sieht ja drollig aus, wenn du dich aufregst“, lacht er. „ Und sie heißt Knipperbuffel. Nicht Knitterbüffel. Ich lach mich schlapp“.
Der Engel Moritz, zieht Malte gespielt ärgerlich an seinem Ohr.
„ Schlappe Engel“, schimpft er.“ Kann ich heute nicht gebrauchen. Du wirst dir etwas einfallen lassen müssen , Malte. Denn ich möchte, das du der Knitterbüffel ab und zu in einem Spiegel erscheinst. Später, geistern wir gemeinsam in ihnen herum“.
„Ha“, gluckst der kleine Engel. „ Erwischt, du hast auch Knitterbüffel gesagt“.
Der dicke Engel winkt ab. „ Da soll man als erwachsener Engel auch noch den Überblick behalten“, knurrt er. „ Wenn jetzt alles klar ist, möchte ich noch gerne wissen, wo Katrins Eltern sind? Oder ihr Bruder? Und was für eine Position die Knipperbuffel hier hat?“
Katrin schüttelt sich einmal . „ Die Knipperbuffel, ist unsere Haushälterin“, antwortet sie wütend. „ Ich hasse sie. Meine Eltern, sind zum Schoppen in der Stadt und mein Bruder, ist bei seinem Freund. Nur ich, bin der Knipperbuffel ausgeliefert. Mein Papa mag sie auch nicht. Aber Mama meint, dass er sich nicht so anstellen soll. Weil sie ja keinem etwas tut“.
Malte, nimmt Katrin an die Hand. „ Oh, das tut mir leid“, tröstet er sie. „ Dabei, tut sie dir etwas und niemand weiß es. Du hättest mit deinen Eltern sprechen sollen, sie hätten dir geglaubt und die Knipperbuffel raus geschmissen. Und bestimmt, hätten sie dir auch gesagt, dass hier keine Geister sind. Außer Einem, aber der tut ja keinem etwas“.
Katrin, nimmt Maltes andere Hand auch noch. „ Weißt du, meine Eltern glauben mir immer.Einmal, wollte ich mit meinem Papa reden. Aber da hat die Knipperbuffel mir ihre Faust gezeigt und so getan, als würde sie gegen etwas klopfen. Da habe ich es lieber gelassen“.
Der Engel Moritz, wird unruhig. „ Wir sollten mit unserer Vorstellung anfangen“, drängt er die Drei. Und Katrin, denke daran. Du musst keine Angst mehr haben. Jetzt lasse dir etwas einfallen und locke die Knipperbuffel in den Speisesaal. Wir Anderen, machen uns jetzt Unsichtbar“.

Katrin lächelt,als sie die Tür vom Spielzimmer öffnet. „ Dir werden wir es zeigen“, murmelt sie. Singend hüpft sie die Stufen , die zu den unteren Räume führen herunter.
„ Frau Knipperbuffel!“ ruft sie laut. „ Hallo, Frau Knipperbuffel! Ich habe Hunger!“
Mit einem grimmigen Gesicht, rauscht Frau Knipperbuffel, die sich gerade im Wohnzimmer des Schlosses aufgehalten hatte, auf Katrin zu.
„ Ich glaube“, antwortet sie pikiert. „ Du kannst keine Uhr lesen. Abendbrot, gibt es erst in 2 Stunden. Und so lange, wirst du warten müssen. Extrawürste, gibt es bei mir nicht“.
Die kleine Katrin, schaut die Knipperbuffel kampflustig an. „ Ach, was sie nicht sagen“, antwortet sie anzüglich. „ Ich habe aber jetzt Hunger. Außerdem, haben sie das gar nicht zu entscheiden. Sie arbeiten nur für uns. Und nun möchte ich etwas zu Essen haben“.
Frau Knipperbuffels Kopf, läuft dunkelrot an. „ Also ich glaube, du vergisst die Geister“, keift sie wütend. „ Und nun überlege dir, was du willst. Ich sage nur klopf,klopf“.
Katrin setzt sich an den großen Esstisch und stützt ihren Kopf in die Handflächen.
„ So, so“, sagt sie laut. „ Die ollen Geister, vergessen sie mal. Es gibt sie gar nicht. Ich werde meinem Papa heute alles sagen, wenn sie mir jetzt nicht sofort etwas zu Essen bringen“.
„ Ach warten sie, ich bestelle es selber“. Katrin, haut auf die Tischbimmel und wartet auf Johann, den Butler.
Innerhalb weniger Sekunden, öffnet sich die Tür des Speisezimmers und Johann tritt ein.
„ Na kleines Fräulein“, begrüßt er Katrin. „ Was kann ich für dich tun?“
„ Lieber, lieber Johann“, antwortet Katrin. „ Ich habe so einen Hunger. Kannst du mir nicht ein paar Cornflakes bringen?“
Der Butler Johann, schaut hilflos die Knipperbuffel an. Sie hatte zu entscheiden.
Frau Knipperbuffel, nickt wütend. „ Bringen sie ihr Cornflakes“, sagt sie mit krächzender Stimme. „ Sie soll ja nicht verhungern“.
Katrin, springt von ihrem Stuhl und zupft an Johanns kurzer Jacke. „ Ich entscheide, wann ich Hunger habe“, flötet sie ihm zu. „ Du brauchst Frau Knipperbuffel, nicht so fragend angucken. Sie hat das nicht zu entscheiden“.
In Johanns Augen, tanzen plötzlich tausend kleine Lachteufelchen. „ Sehr gerne, junge Lady“, antwortet er freundlich. „ Die Cornflakes, kommen sofort“.
„ Danke“, haucht Katrin und schaut dabei frech, in Frau Knipperbuffels Augen.
Dann setzt sie sich wieder an den großen Tisch und wartet.
Frau Knipperbuffel, ist nervös. Unruhig, läuft sie im Speisezimmer auf und ab. Was war nur in die schüchterne Katrin gefahren? „ Warum sollten deine Eltern dir glauben?“ fragt sie Katrin gehässig. „ Du kannst noch nicht einmal beweisen, was du ihnen erzählen willst“.
Es klopft an der großen Tür und die Knipperbuffel, stoppt ihr gehässiges Gerede.
Der Butler Johann betritt noch einmal den Raum. In seiner Hand, balanciert er eine große weiße Schüssel und stellt die gewünschten Cornflakes vor Katrin auf den Tisch.
„ Ich wünsche einen guten Appetit“, sagt er lächelnd und zwinkert dabei mit seinem Auge. „Sie sind leicht gesüßt, so wie du sie am liebsten magst“. Dann verlässt er das Speisezimmer wieder und Frau Knipperbuffel, redet aufgeregt weiter.
„ Ich werde ihnen erzählen, dass ich dir den goldenen Ring abgenommen habe, weil du mit
ihm gespielt hast“, droht sie Katrin. „ Und das du mir anschließend gedroht hast, zu erzählen dass ich es war, die ihn genommen hat“.
Katrin, schiebt sich

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