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Der letzte Ritter III

von blacknight99

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Fabian war eiskalt und immer wieder tauchte er unter und seine Kehle schnürte sich ihm zu.
Rudernd versuchte er sich mit seinen Armen über Wasser zuhalten doch seine Glieder versteiften sich durch die Kälte.Wieder tauchte er unter,Ohnmacht wollte ihn übermannen,
da erfasste er mit einer Hand den Rand der Eisschicht.Mühsam zog er sich hoch.
Sein Kopf brach aus der Wasseroberfläche.In tiefen Zügen atmete er die lebensspendende
Luft ein.Doch die Eiskante an der er sich festgehalten hatte war so scharf das sie eine tiefe Wunde in seine Hand geschnitten hatte,er ließ sie los,wieder reichten seine Beinbewegungen nicht aus um ihn über Wasser zu halten und er tauchte unter.Es durfte nicht so enden.Dachte Fabian.Doch was sollte er tun?Er war zu geschwächt um sich am Eis hochzuziehen und aus dem Wasser zu steigen.Da sah er auf einmal eine Gestalt am Wasser.Durch die Wasseroberfläche konnte er sie nicht erkennen.Die verschwommene
Gestalt krabbelte vorsichtig über die Eisfläche.Als sie näher kam erkannte Fabian das es sich um Helena handelte.Sie hielt ihm einen Arm ins Wasser.Mit letzter Kraft packte Fabian den Arm,sofort spürte er die Wärme ihres Körpers.Dann zog sie ihn hoch.Prustend kam er an die Luft zurück.Sie half ihm sich auf das Eis zu stemmen und er kletterte erleichtert aus
dem verhängnisvollem Eisloch.,,Schnell,wir müssen vom Eis!"sagte Helena und deutete unter sie.Auf dem Eis auf dem die beiden standen hatten sich feine Risse gebildet,knirschen war zu hören.,,Schnell!"rief Fabian.Der Teich war nur etwa 20 meter breit und sie standen ungefähr in der Mitre,doch kamen sie nur langsam voran.Hinter ihnen bildeten sich Risse und das Eis brach auseinander.Plötzlich tat sich genau vor ihnen ein ein Meter breites Loch auf.Helena bemerkte es fast zu spät doch Fabian hatte es bereits registriert.Er packte sie um die Taille und sprang mit letzter Kraft.Beide erhoben sich in die Luft.Sie landeten auf der anderen Seite,fielen auf das Eis und rutschten bis zum Ufer.Mit letzter Kraft zogen sie sich an Land.Keuschend lagen die beiden am Ufer nebeneinander.,,Du bist völlig durchnässt."meinte Helena und deutete auf seine Tunika.,,Komm mit!"befahl sie ihm und
Fabian stand stöhnend auf.Sie liefen durch die Strassen ins höhere Viertel.Sie blieben vor dem Haus der Schmiedrechts stehen.Helena zog einen Schlüssel aus ihrer Wamstasche
und öffnete die quietschende Tür.Im Erdgeschoss war es stickig und heiß.In der Mitte des Raumes stand ein großer Amboss auf dem eine noch immer glühende Schwertklinge lag.
An der Seite war ein Kohlebecken auf dem noch Glut rötlich leuchtete.Neben dem Becken war ein Blasebalg und allerlei Zangen und Werkzeuge hingen an der Wand.,,Komm!"sagte Helena und sie stiegen eine hölzerne Treppe hinauf.In der Wohnstube war es warm und gemütlich.Fabian erinnerte sich an sein Haus.Dort war es feucht gewesen und durch das Kaminfeuer stickig.Der Boden war mit Holzbohlen ausgelegt.Ein großer Esstisch mit Stühlen
stand in der Mitte,an der Wand war ein Ofen und ein großer Kessel.Helena schritt durch den Raum und bedeutete Fabian ihr zu folgen.Sie öffnete eine weitere Holztür und sie standen in Helenas Schlafzimmer.Allein schon ein eigenes Schlafzimmer zu besitzen grenzte für Fabian
an Luxus.In seinem Haus hatten sie alle im einzigem Raum auf dem mit Stroh ausgelegtem Boden geschlafen.In dem Zimmer stand ein großes Bett,eine Holztruhe und ein Eimer für die Notdurft der am Morgen auf der Straße ausgeleert wurde.,,Warte hier,ich hole dir Sachen von meinem Vater."sagte Helena.Fabian wollte schon dankend ablehnen doch sie war schon verschwunden und kam wenig später mit einer frischen Tunika und einem Wams zurück.
,,Mach bitte die augen zu."sagte Fabian.Bereitwillig schloss Helena ihre Lider.Gerade als Fabian seinen Unterwams abstreifen wollte bemerkte er das sie blinzelte.,,Du guckst doch!"
rief er empört.Sie fing an zu kichern und Fabian stimmte in das Gelächter ein.,,Wenn du es noch sicherer willst,bitte!"sagte sie mit gespielter Empörung,legte sich aufs Bett und drückte ihr Gesicht in ein Kissen.Fabian zog nun auch sein leinenes Untergerwand aus.Auf einmal
flog die Tür auf und Alfred Schmiedrecht stand in der Tür.,,es ist nicht das was sie denken"
sagte fabian kleinlaut und überlegte sich wie es Alfred wohl deutete das Fabian nackt im Raum stand und seine Tochter im Bett lag.erst jetzt bemerkte Fabian das Helena aufgesehen hatte und ihn nun wahrscheinlich nackt erblickt hatte.Schamesröte stieg ihm ins
Gesicht.Langsam suchte er seine Kleidung zusammen und zog sich an.,,Du dreckiges Luder!"schrie Alfred und schlug Helena ins Gesicht.,,Lassen sie sie in Ruhe,legen sie sich mit jemanden an der sich wehren kann."begehrte Fabian auf.Fabian war von seinem eigenem Mut erschrocken.Alfred ließ von Helena ab und wandte sich ihm zu.Wie der Blitz lief er aus dem Raum.er rannte durch die Wohnstube.Fabian wollte die Tür öffnen doch sie war verschlossen.fabians Augen suchten in der Wohnstube nach einem anderen Ausweg.
Alfred kam immer näher.Sein Blick fiel auf das Fenster.Lieber unsanft auf dem Boden landen als die Bekanntschaft mit Alfreds Faust machen.Dachte Fabian als er auf das Fenster zulief.
Mit einem gewaltigen Satz sprang er aus dem Fenster.Fabian hatte nicht bedacht wo er landen würde.Unter dem Fenster war das Reisigdach der Hütte in der Pfaffe Johannes lebte.
Das reisigdach hielt Fabian nicht auf und er krachte durch es hindurch und landete genau
in der Wohnstube des Priesters.Erschrocken fuhr der Pfarrer hoch.Eine nackte Frau tauchte auf einmal unter der Bettdecke auf,es war die Hure Gerda.,,Raus,und du hast nichts gesehen."sagte der Pfaffe,Fabian nickte und ging hinaus.Fabian rannte zurück zum Bergfried.



Helena Schmiedrecht stand im Hinterhof ihres Hauses und fütterte das Schwein ihres Vaters mit dem letztem Rest Gerste das sie noch hatten.Bald würden sie auch es schlachten müssen.Die schlanke Helena war noch dünner geworden.Es war Anfang Mai.Vier Monate lang belagerte der König nun schon die Burg und das Essen wurde in der ganzen Stadt rar.
Es war früher Morgen.Helena ging wieder in die Schmiede.Ihr Vater hielt gerade einen glühenden Hammerkopf in einen Eimer Wasser damit er abkühlte.Alfred warf ihr einen
bösen Blick zu und wandte sich wieder seiner Arbeit zu.Helena wünschte ihre Mutter würde noch leben.Doch sie war vor fünf Jahren an merkwürdigem Husten gestorben.Helena verließ die Schmiede und ging auf die Straße.Am Haus des Pfarrers Johannes machten sich gerade einige Handwerker zu schaffen.Das Reisigdach war kaputt gegangen.Helena ging weiter ^hinauf zur Burg.Sie schritt über den Burghof und schlich sich dann den Nordturm,ihren Treffpunkt mit Fabian hinauf.Sie liebte ihn.Er war sanftmütig,spaßig und intelligent.Doch auf der Turmspitze war niemand.Wahrscheinlich bin ich zu früh dachte Helena und lehnte sich
gegen eine Zinne.PLötzlich hörte sie Schritte doch es waren die von mehreren Füßen.
Ihr Herz fing schneller zu schlagen an als

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