Der letzte Ritter IV
von
blacknight99
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Der letzte Ritter IV
Fabian hatte gekämpft wie ein Stier,doch sie konnten die Angreifer nicht aufhalten.Aber es war nicht so schlimm gekommen wie er vermutet hatte.Die Männer hatten nur die getötet die sie angegriffen hatten und die Bevölkerung weitestgehend in Ruhe gelassen.Nur Graf Gerhard musste mit dem Leben bezahlen,Philip und seine Mutter waren nun mittellos.
Insgeheim freute sich Fabian über den Ruin von Philip,ekelte sich aber vor seiner eigenen Schadensfreude.Nach der Hinrichtung war Fabian in die Burg gegangen und hatte nach seinem Vater und seiner Mutter gesucht.Fast die ganze Stadt hatte sich in dem Saal
der Burg versammelt und beobachtete das Schauspiel das sich in der Mitte der Menge abspielte.Auf dem Thron des Grafen saß ein Mann mit roter Haarmähne und schmalen Lippen,an der Krone erkannte Fabian das es der König war.Ein Mann mit braunem Spitzbart und freundlichen grünen Augen schritt im purpurnem Seiderock auf den König zu.Fabian stupste Gertha Bärents,die Gerberin,an und fragte sie neugierig:,,Wer ist das?"
,,Das ist Bartholomäus von Bergensbach...ähm...von Rheinfels.Er wird der neue Graf."
sagte sie genervt und wandte sich wieder der Zeremonie zu.Bargolomäus kniete vor dem König nieder.,,Bartholomäus von Bergensbach."sagte der König und erhob sich.,,Ihr habt eurem König Ehre und Treue erwiesen."Der König zückte sein Schwert und schlug Bartholomäus sachte mit der stumpfen Seite auf die Schulter.,,Nun erhebt euch als Bartholomäus,Markgraf von Rheinfels."Bartholomäus erhob sich,nun folgte der Handschlag mit dem Lehnsherr und König einen Bund auf Treue eingingen und das Fest begann.
Fabian ging zu seinen Eltern.,,Was machen wir nun?"fragte er seinen Vater.,,Wir werden das selbe wie die Bergers machen und zur Abtei Grünwald wandern bis sich die Lage hier wieder entspannt."antwortete ihm sein Vater.Fabian suchte in der Halle nach Helena doch er konnte sie nirgends finden.Er lief nach draußen und erst als er in den prasselnden Regen des Frühlingsgewitters trat wurde ihm die Tragweite der Entscheidung seines Vaters bewusst.Er musste sich von allem trennen was ihm lieb und teuer war.Helena,der Stadt und ihren Menschen.Er rannte zu ihrem Haus.Schnell lief er durch den Schmiederaum und klopfte gegen die Tür zur Wohnstube.Helena öffnete,Fabian wollte sie aus lauter Freude sie zu sehen umarmen.Doch dann sah er das ihr Vater auf einem Schemel mit dem Gesicht
zum Fenster gerichtet saß.Das Feuer loderte schwankend und tauchte den Raum in zwielichtiges Licht.Fabian wollte nicht wieder durchs Fenster spurten und das Schäferstündchen des Pfarrers stören deshalb machte er direkt wieder Anstalten zu gehen.
Alfred schmiedrecht stand auf und drehte sich um.Das Feuer hüllte sein Gesicht in Schatten.
,,Wer ist da?"fragte Alfred.Wollte Alfred ihn auf den Arm nehmen dachte Fabian denn das Licht der Flammen schloss ihn mit ein und Fabian müsste deutlich zu sehen sein.Doch dann dämmerte ihn und das erneute Flackern der Flammen bestätigte seinen grausigen Verdacht.
Das Gesicht von Helenas' Vater war zur Unerkenntlichkeit vernarbt.Die frische Wunde von der Schlacht zog sich über das ganze Gesicht des Mannes und hatte genau seine Augen gekreutzt.Alfred trug eine Binde um die Augen,er war blind.,,Ich bin es,Fabian Gerstenthal,
Bauer ohne Land."stellte sich Fabian mit neuem Mut vor.,,Du also."sagte Alfred,seine Stimme klang bitterlich und gekränkt.,,Du warst einer der letzen die die Bresche verteidigt hat und einer der Letzten die ich mit meinen Augen sehen konnte bevor meine Welt in Dunkelheit versank.Du hast Mut,Bursche.Ich habe mich in dir getäuscht.Ich hab wie ein Bär gekämpft,mit Hammer und Schwert in der Hand doch dieser Ritter war besser.Wo willst du und deine Familie nun hin da ja euer Haus zerstört ist.",,Wir wollen zur Abtei Grünwald und wollen dort warten bis sich die Lage entspannt hat."antwortete Fabian der nun Sympatie für den Mann entwickelte.,,Wir kommen mit euch,die Mönche haben Arznei und Rat für meinen
Vater."ergriff Helena das Wort.,,Wann wollt ihr aufbrechen?"fragte ihr Vater.,,Ich werde meine Eltern fragen und euch berichten."antwortete fabian.,,Ich komme mit!"sagte Helena.
Sie liefen durch den strömenden Regen und blieben am Stadtteich stehen.,,Wir bleiben zusammen,das ist wunderbar."sagte Helena.Ihr Leinenkleid war völlig durchnässt und ihr Körper schimmerte hindurch.sie trat näher an ihn.Dann umarmten sie sich und Fabian hörte das Pochen ihres Herzens.Sie küsste ihm auf den Mund und Fabian dachte das er allein die
Heerscharen der Hölle besiegen könnte.
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Kommentare
Boncas schrieb am 2006-09-24 12:44:57:
Rießen Kompliment echt hamma geile Geschichte 8D
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