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Der zerbrochene Spiegel 1
von
Kirchenmond
Sie rannte ihn hinterher konnte ihn aber nicht fassen. Plötzlich fiel sie hin und bemerkte beim aufblicken, ihn weiterrennen. Mit Tränen in den Augen schrie sie seinen Namen und noch während die Tränen über ihre Wangen glitten, spürte sie ein reißen in der Brust. Dann war es dunkel.
Molly schreckte hoch, sie war schweißnass und zitterte am ganzen leib. Sie spürte wie sie umarmt wurde und lehnte sich an die Person. „Molly, aufstehen. Sonst kommst du zu spät zur Schule.“ Als Molly ihre Mutter hörte, wachte sie langsam auf, sie fühlte sich merkwürdig angeschlagen und so müde. Ihre Mutter rief nocheinmal und Molly gab irgendeine Antwort.
Sie sah auf die Uhr und bemerkte, dass der kleine Zeiger auf der sechs und der Große auf der Zwölf stehen. Sie sah aus dem Fenster, draußen war es noch dunkel und ein Nebelschleier lag in der Luft. Auf ein mal sah sie ein Mädchen rennen und hinfallen, Molly hörte einen Namen- verstand ihn aber nicht. Ihre Mutter rief wieder nach ihr und die Vision verblasste, aber ein Gefühl von Vertrautheit blieb in ihr.
Sie schwang sich aus dem Bett, suchte ihre Sachen zusammen und verschwand ins Bad. Unter dem heißen Strahl der Dusche verflog die Vision endgültig, aber ein beklemmendes Gefühl blieb.
Auf den Weg zur Schule überlegte sie noch einmal woher das Unbehagen kam, das sie jetzt schon seit etwa 3 Jahren immer wieder beim Aufwachen verspürte. Manchmal schlimmer, manchmal nicht. Ganz in Gedanken versunken merkte sie nicht wie jemand ihren Namen rief. Erst als man Mollys Schulter berührte zuckt sie zusammen und dreht sich um. „Lina, mein Gott hast du mich erschreckt.“ „War echt keine Absicht, aber ich habe dich gerufen und du hast nicht reagiert!?“ „Mhmm.“ Was sollte Molly auch schon mehr zu ihrer Freundin Malina sagen. Sie hatte keine Busenfreundin mit der man durch dick und dünn gehen und ihr alle Geheimnisse anvertrauen konnte. Sie war mehr oder weniger eine Einzelgängerin.
„Erde an Molly. Hallo noch da?“ fragte Lina die offensichtlich eine Antwort von Molly erwartete. „Ja klar, was ist?“ „Nichts“, sagte Lina und sah beleidigt aus. Normalerweise würde Molly sie jetzt trösten und sagen das sie kurz weg war, aber jetzt wieder da sei. Aber heute konnte sie es nicht, sie wollte sich für nichts entschuldigen was sie nicht getan hatte. Kurz gesagt es war ihr egal ob Lina sie heute nur übersehen würde oder, ob sie nur beleidigt mit ihr ,Molly, sprach. Es war ihr so was von egal heute!
Nach 9 Stunden war sie endlich wieder auf dem Nachhauseweg, alleine diesmal, weil sie jeden gezeigt hatte, dass es heut Lebensgefährlich geworden wäre für die, die Molly angesprochen hätten.
Zu Hause angekommen, kam gleich ihr kleiner Kater und umstrich ihre Beine.
Sie hob ihn hoch und streichelte ihn liebevoll. Molly hatte ihn jetzt schon seit 2 Monaten und er hieß Linky, aber das war nur der offizielle Name. Er wurde alles mögliche genannt z.B. Stinky, weil er ab und zu sehr stark roch.
Während sie Linky streichelte, dachte sie noch mal an das merkwürdige Ereignis zurück, das in der Schule passiert war und Molly nicht in Ruhe ließ.
Nach der 4. Stunde kamen Molly, André und Lina die Treppe herunter und sahen zwei Typen im Flur stehen, von Mädchen umringt. Klar, dachte Molly, schlecht sehen die nicht aus, aber etwas war merkwürdig an ihnen.
Sie gingen an den beiden vorbei und Molly spürte eine außergewöhnliche Aura. Lina wollte den einen ansprechen, den jüngeren, doch Molly konnte das rechtzeitig verhindern Sie selbst sah nicht in sein Gesicht hoch, denn sie wollte nicht in seine Augen sehen. Die Blicke von ihm folgte ihr, doch sie nahm sie nicht zur Kenntnis. Zu dritt bahnten sie sich ein Weg zu ihren nächsten Unterrichtsraum.
„Verdammter Mist! Wo ist sie bloß?!“ Ein junger großer Mann schlug mit der Faust auf dem Tisch. „Sie ist in dieser Gegend, das ist sicher Aurelius!“ Ein anderer Mann von mittleren Alter ging auf den Jüngeren zu. „Aber was ist wenn sie den Erwartungen nicht entspricht,
zu schwach ist?“ „Dann bleibt uns nur noch eins!“ „Und was ist das, Javert?“ Gespannt sah der jüngere Mann zu dem Älteren. „Es selbst zu vollbringen, so gut wie es geht!“
Schweigend verließ Javert das Zimmer und ließ seinen Freund und Kameraden alleine zurück. Voller Zweifel ließ Aurelius sich in den Sessel fahlen und starrte durchs Fenster auf die Straßen wo ein leichter Regen fiel.
„Molly! Telefon für dich.“ Molly stand von ihrem Bett auf und ging langsam zum Telefon. „Molly, ich bin’s, André. Können wir uns Treffen? Jetzt am Wasserturm? Lina weiß bescheid?“ „Ich dachte wir treffen uns erst morgen?“ „Ist ja auch richtig, aber Lina hat morgen keine Zeit!“ Molly konnte es nicht fassen. Wieder mal ging es nur nach Lina, Hauptsache ihr geht’s gut. „Ja, ich bin gleich da“, hörte sie sich sagen und legte auf.
Sie sagte ihrer Mutter das es heute spät werden wird und verabschiedete sich von ihr und Linky.
Währenddessen warteten Lina und André am Wasserturm auf Molly. Lina fragte sich nun schon zum x-Mal warum sie da überhaupt mitmacht. Das Vorhaben war so gut wie unmöglich. Dann erinnerte sie sich das Molly auch erst dazu überredet werden musste.
Lina sah zu André rüber, der noch mal die Liste durchging. Es war hauptsächlich sein Plan.
Er findet die Idee klasse und sie, Lina, Hat sich von seiner Begeisterung anstecken lassen. Aber, überlegt Lina, ohne Molly wäre das Ganze wirklich unmöglich gewesen, jetzt ist es nur noch verrückt. Verrückt das so was funktionieren kann, verrückt, dass das überhaupt jemand schafft. „Molly, in letzter Zeit hast du dich immer mehr verändert. Ich kann bloß nicht sagen wie, warum und was sich geändert hat.“
Dann hörte Lina Schritte und sah Molly auf sich zukommen. Sie sah merkwürdig aus. Ihr kinnlanges braunes Haar war mit Klammern zurück gesteckt. Sie trug ein blauen Mantel, einen blauen Rock und schwarze hohe Stiefel. Um ihren Hals schlang sich, wie immer, ihr bunter Schal. Lina und André starrten sie an, so haben sie, sie noch nie gesehen. Wortlos ging Molly an ihnen vorbei und betrat den Wasserturm und stieg die Treppe hoch zum größten Raum, den es hier drin gab. Die anderen beiden folgten ihr.
Oben angelangt setzte Molly sich in die Mitte des Ornaments, Lina und André schräg vor ihr. Molly schloss die Augen und atmete tief durch. „Blau ist die Farbe der Unschuld“, dann fing sie an zu reden. Es war ein gleichmäßiger Monolog, fast ein Gesang und auch so melodiös. Lina war bezaubert, sie hörte zu und sah unverwandt zu Molly.
Sie fühlte sich frei und glücklich, als ob alles gut sei. André ging es nicht anders und langsam öffneten sich ihre Gedanken. André konnte die Gedanken von Lina hören und Lina die von André, nur Mollys nicht. Langsam verschwand Molly und beide sahen in eine Welt wo alles friedlich und schön war, sie fühlten sich sicher. Dann verschwand die Vision und sie sahen jetzt einen Ort der kalt und Tot war.
Es war das Gegenstück zum anderen Ort.
Wieder verschwand die Vision und jetzt sahen sie einen Park der friedlich war.
Paare schlenderten rum, Kinder spielten mit einem Ball auf einer Wiese und ältere Leute guckten ihnen vergnügt zu. Doch plötzlich gab es ein lautes Geräusch und 5-8 Motorräder kamen herangerast. Sie stießen das Paar auseinander, nahmen den Kindern den Ball weg und lachten hämisch dabei. Die älteren Leute hatten Angst und als ein alter Mann ihnen die Meinung sagen wollte, stürzten sie sich auf ihn.
Die Vision verschwand und es erschien wieder Molly. Lina war verwirrt, doch dann verstand sie, genau wie André, es gibt nicht nur Gut oder nur Böse. Doch sollte man das Gute stehst den Bösen vorziehen, auf dass das Gute steht’s die Oberhand behält.
„Blau ist die Farbe der Unschuld“, sagte Molly und André und Lina erwachten langsam. Beide wussten noch von der Vision, aber sie vergessen was für eine Rolle Molly gespielt hat, sobald sie den Wasserturm verließen.
Molly verwischte die Spuren unterdessen und wollte grad den Raum verlassen, als sie was fremdes spürte, sie ging schnell raus. Molly zog sich schnell um und nahm die Spangen raus aus dem Haar, dann ging sie zu Lina und André.
„Hast du es auch gespürt?“ aufgeregt war Aurelius in Javert’s Zimmer gestürmt. „Ja habe ich, aber die Verbindung war sehr kurz.“ „Ja, ja, aber das heißt das sie von ihrer Kraft weiß.
Wir müssen hin.“ Aurelius war angespannt, er wollte endlich was machen anstatt nur zu warten, doch Javert bremste ihn gleich wieder. „Der Computer braucht noch etwas Zeit.“ Aurelius wartete ungeduldig, dann hörte er ein Pips und sie erfuhren woher diese Kraft kam. Sie tasteten sich mit ihren Gefühlen dahin und spürten eine andere Person und die Person spürte sie auch. Sie holten ihre Körper nach, doch da war die Person schon weg.
Sie gingen die Treppe runter und sahen drei Personen. „Was jetzt?“ fragte Javert. „Wir gehen hin und sagen hallo.“ Darauf ging Aurelius los und Javert folgte ihm.
Lina sah wie zwei fremde Männer näher kamen und machte ihre Freunde darauf aufmerksam. Sie sahen ihnen entgegen und zwei von den dreien fragen sich wer die wohl seien, doch die andere fragte sich was die Fremden wohl wollen.
„Ich will sie lebend und Unbeschadet. Habt ihr verstanden?“ Die Stimme hallte noch immer durch den Raum und die Angesprochenen nickten stumm. Wenn ihr Herr in dieser Stimmung war, sagte man lieber nichts. Man roch die Angst die von den Leuten im Saal ausging.
„Ihr könnt gehen.“ Und sie gingen leise aus dem Raum. Doch dann ertönte noch mal die Stimme: “Fangt heute schon an mit den Vorbereitungen. Ihr zieht morgen los- mit meinem Ongi!“ Die Truppe zuckte zusammen.
Ongis, sein Ongi, waren überall gefürchtet. Es war alles und doch nichts.
Sie verließen den Saal und schlossen schnell die Tür. Davor blieben sie stehen und nach einem lauten Knall atmeten alle auf.
Der Herr war weg, aber nicht für lange.
„Können wir Ihnen helfen?“ Aurelius sah den Jungen an, der sie an angesprochen hatte. Er war noch keine 20, 18 vielleicht. Er war groß, muskulös und hatte schulterlanges gewelltes schwarzes Haar, das er mit einem Band im Nacken zusammen hielt.
Neben ihm standen 2 Mädchen. Die eine groß, schlank und mit blonden langem Haaren.
Die andere war kleiner, hatte kinnlanges Haar und trug einen bunten langen Schall um den Hals.
Dann fiel es im wieder ein die 3 hat er heute in der Schule gesehen Vor allem das Mädchen mit dem bunten Schal hat seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil sie ihn nicht ansehen wollte und weil sie anders war als die anderen Mädchen die er kennt.
„Hey wartet mal, sind das nicht die 2 die bei uns in der Schule waren?“ Das blonde Mädchen sprach zu ihren Freunden.
„Sie können es nicht sein. Sie sind noch zu jung“, Sprach Aurelius in Gedanken zu Javert. „Ich weiß, aber vielleicht wissen sie ja was. Fragen kostet nichts!“
Molly sah wie die 2 Männer sich kurz ansahen und nickten. Sie sah wie Lina den jüngeren mit dem gewissen Blick ansah, aber er nicht darauf reagierte. „Hallo wir sind Aurelius und Javert.“ Die Stimme von den Älteren ist sehr angenehm, tief aber sanft. „Wir sind André, Molly und Lina“, sagte Lina und zeigte bei jedem Namen auf die entsprechende Person. Molly betrachtete die beiden noch mal etwas genauer. Derjenige der sich Javert nennt, ist in den mittleren Jahren. Was ihn nur noch interessanter macht. Er hat einen Igel und einen kleinen Bart um den Mund. Wenn er lächelt dann tut das nur der Mund, die Augen bleiben dabei unberührt. Auch bei dem anderen, Aurelius, verhält es sich so.
Warum, fragt sich Molly, warum ist das so?
Er ist um einiges jünger, 10 Jahre vielleicht und verhält sich sehr höflich, genau wie sein Freund, doch er muss noch sehr viel lernen um so eine Ruhige Ausstrahlung zu erlangen wie Javert, wenn das überhaupt möglich ist. Auch strahlte Aurelius eine gewisse Unruhe aus, was Javert besser kaschieren kann. Beide tragen einen grauen langen Mantel, Dunkle Hosen und Winterschuhe.
Molly merkte erst zu spät, das sie sich schon zu lange Aurelius ansah und er es mitbekommen hat. „Habt ihr jemanden aus dem Wasserturm kommen sehen?“ Die Stimme von ihm hörte sie kaum. „Nein! Wir selbst waren dadrinn. Wir treffen uns da öfter, es ist unsere geheim Treff- punkt“, ließ Lina sich vernehmen. „Na jetzt nicht mehr!“ Lina warf André einen giftigen Blick zu.
„Warum wollen sie das wissen?“ Molly sah weg von den beiden Streithähnen und hin zu Javert. Jetzt wusste sie warum die beiden anders waren. Sie waren nicht von hier!
„Weil einer von euch Dinge weiß, die ein normaler Mensch nicht wissen dürfte!“ „Javert, das sind noch Kinder“, ungläublich sah Aurelius Javert an. „Einer von den ihnen muss es sein. Dich können wir ausschließen André, du bist ein Junge. Lina, richtig? Was träumst du? Hast du ein Traum der immer wieder kehrt?“ Lina sah in seine Augen und schüttelte den Kopf.
Nun wand er sich an Molly, doch Aurelius war schneller. „Und was ist mit dir?“ „Mit Ihnen, bitteschön. Ich bin kein Kind mehr und schon volljährig.“ „Bitte entschuldige... entschuldigen Sie. Also?“ „Also was“, fragte Molly zurück. Doch anstatt Aurelius sprach nun wieder Javert. „Sie wissen was wir meinen, also?“
Molly sah in seine Augen und sah Schmerz und Wut. Javert zuckte zusammen. Jetzt sah sie Aurelius an doch diesmal sah sie nicht nur Gefühle, sondern auch eine Vision. Sie sah die beiden Männer, wie sie sich von ihren Leuten mit ernsten Mienen verabschiedeten und dann wie sie selbst mit den beiden durch einen Wald ging und zusammen lachten. Sie sah weg von Aurelius und hoch zu dem Himmel.
Molly wusste das sie ihnen Vertrauen konnte, nicht nur wegen der Vision, aber sie weiß auch das Aurelius oder Javert ihr sehr gefährlich werden können. „In Ordnung. Ich werde Ihnen sagen was sie wissen wollen...“ Javert und Aurelius sahen sich an. Lina und André sahen verwirrt aus. „... aber Sie werden mir auch meine Fragen beantworten, in Ordnung?“ Javert nickte und Aurelius sah sie weiterhin nur an.
„Was soll das?“ Lina sah alle mit einen fragenden Blick an. „Ich denke das werden wir gleich erfahren“, ließ André sich vernehmen.
Javert sah Molly beim telefonieren zu. Sir wollte ihrer Mutter bescheid sagen, dass sie bei Lina übernachten würde. „Hast du gesehen was sie gesehen hat?“ Javert sah Aurelius an und der schüttelte den Kopf. „Ich weiß das sie meine Gefühle Sehen konnte, aber die Vision sah ich leider nicht.“ Aurelius ließ den Kopf hängen. „Warum ist sie so jung? Wieso konnte sie unsere Gefühle sehen?“ Javert sah zu Molly und Aurelius Blick folgte ihm.
Leise sagte Javert: „Keine Ahnung warum sie so jung ist. Wir können nur hoffen das sie stark genug ist und das zu jung sein somit wieder wett macht! Was das andere angeht. Wahrscheinlich konnte sie es schon immer und hat es mit der Zeit noch verfeinert. Aber das können wir sie jetzt alles fragen.“
Kommentare
Lina schrieb am 2006-06-04 21:08:26:
Echt gute Geschichte!!! Vorallem weil mein Name vorkommt!
Judith Voce schrieb:
Hallo Kirchenmond,
(seltsamer Name, wie kommst Du denn auf den? Aber das nur am Rande.) Ich fasse mal kurz zusammen: zwei Männer mit übersinnlichen Fähigkeiten, vermutlich Aliens, suchen nach einer ebensolchen Schülerin für eine ominöse, aber wichtige gemeinsame Sache. Sie werden fündig, und das Mädel beginnt eine Ahnung zu bekommen, woher ihre seltsamen Träume kommen. Du hast ein paar Rechtschreibschwächen, besonders in der Groß-Kleinschreibung. Ansonsten ist es schon recht spannend beschrieben.
Eine Sache habe ich allerdings nicht so recht verstanden. Was um alles in der Welt machen die Kinder eigentlich im Wasserturm? Eine Sceance? Mollies Fähigkeiten trainieren?
Und was hat es zu bedeuten, daß Molly sich davor verkleidet, sprich ihr Äußeres völlig verändert hatte? Wollte sie sich damit irgendwie tarnen?
Grüße, Judith
daratheis@web.de schrieb:
Hi Kirchenmond,
Judiths Fragen sind meine Fragen *g, ich habe das gleiche Problem, dass ich nicht weiß, wieso dieses Treffen im Wasserturm, nur noch wichtiger finde ich, bei mir bleibt ungeklärt, ob die Kiddies das zum ersten Mal machen oder sowas bereits erlebt haben.
Überhaupt sind in dem Text wenig Gefühle zu finden und ich werde zusätzlich durch die vielen Sprünge (in der Zeit und zwischen den Personen) verwirrt. Ein großteil der Spannung machte sich so bei mir nicht bemerkbar.
"Sie rannte ihn hinterher konnte ihn aber nicht fassen. Plötzlich fiel sie hin und bemerkte beim aufblicken, ihn weiterrennen" -> "Sie rannte ihm hinterher, konnte ihn aber nicht fassen. Plötzlich fiel sie hin und bemerkte beim Aufblicken, dass er weiterrannte."
"mehr zu ihrer Freundin Malina ... Sie war mehr oder weniger eine Einzelgängerin." -> da ist sie wohl eher weniger eine Einzelgängerin, weil sie ja scheinbar eine Freundin hat.
"es heut Lebensgefährlich geworden wäre " -> "heute lebensgefährlich" und außerdem finde ich das etwas übertrieben, "unangenehm" hätte mMn gereicht
"Er findet die Idee klasse..." -> ab hier springst du ins Präsens...
"Ich kann bloß nicht sagen wie, warum und was sich geändert hat" -> also, dann würd ich mal überlegen ob sich wirklich was verändert hat *g
"Dann hörte Lina Schritte.. " -> du springst zurück ins Perfekt
"in die Mitte des Ornaments" -> bitte verzeih, wenn ich hier falschliege, aber die einzige Bedeutung von "Ornament" die ich kenne, ist "Schmuck/Verzierung" und ich frage mich, was das in einem Wasserturm zu suchen hat ?
"Blau ist die Farbe der Unschuld" ->und auch hier wieder, nur soweit ich weiß, Weiß ist die Farbe der Reinheit/Unschuld, blau ist die Farbe der Sehnsucht, der Treue, der Wahrheit, des Glaubens und der Bildung.
"5-8 Motorräder kamen herangerast...und lachten hämisch dabei" -> schlecht formuliert, weil so die Motorräder lachen
"es gibt nicht nur Gut oder nur Böse. Doch sollte man das Gute stehst den Bösen vorziehen, auf dass das Gute steht’s die Oberhand behält." -> vielleicht hättest du die Visionen und die Gefühle der Kinder besser beschreiben sollen, weil für mich ist total unverständlich, wie sie das aus den Visionen gesehen haben sollen
"Molly verwischte die Spuren" -> welche Spuren?
"Der Computer braucht noch etwas Zeit." -> find ich irgendwie unpassend, dass die beiden einen Computer brauchen, um jemanden aufzuspüren aber dann sich dorthin teleportieren können.
"Ongis, sein Ongi, waren überall gefürchtet" -> egal wie schrecklich die Viecher sind, ich würd sie erstmal wegen ihres Namens auslachen... Bitte, lass dir da was passenderes einfallen
"mit dem gewissen Blick" -> wenn du's erwähnst, drücke es deutlicher aus
"Er hat einen Igel" -> kenn ich so gar nicht, die Formulierung, ich hab mich im ersten Moment gefragt, warum der einen Igel bei sich hat ? *g
"Molly wusste das sie ihnen Vertrauen konnte, nicht nur wegen der Vision, aber sie weiß auch das Aurelius oder Javert ihr sehr gefährlich werden können." -> woher, warum, in der Schule hatten sie doch noch eine unheimlich Aura, und plötzlich dann doch vertrauen ?
In der hinteren Hälfte wechselste du oft vom Präsens ins Perfekt und wieder zurück, sowas sollte sich beheben lassen...
Liebe Grüße, Lanna
H_Asereht@web.de schrieb:
Hy Judith und Lanna,
erst ein Mal danke für die Kritik.Das war ein Grund für mich, die Geschichte rauszubringen.
Kirchenmond deswehen, weil er mir per Zufall irgendwann mal einfiel.
Molly, André und Lina haben sich da schon öfters getroffen, es ist also ihr Treffpunkt. Molly trug andere Sachen, weil...das kann ich nicht sagen, vielleicht kommt das später raus.
Mit Einzelgängerin meine ich das sie sehr verschlossen ist, obwohl sie Freunde hat.
Bitte entschuldige die Zeitsprünge, ich habe damit schon immer schwierigkeiten, aber ich gebe mein bestes.
Unter Ornament verstehe ich ein Bild, in meinen Fall meine ich ein Triskell.
"Blau ist die Farbe der Unschuld", es ist nur ein Schlüsselwort für Molly, um an ihre "Kräfte" zukommen.
Molly verwischt die Spuren vom Ornament.
Du darfst dir jetzt kein stinknormalen Computer vorstellen. Es ist was moderneres.
"Ongi", das ist nur ein Name. Auch wenn er sich lächerlich anhört, aber es gibt viele Namen die komisch sind.
Ich war sehr aufgeregt als ich die Geschichte abschickte. Es ist keine Entschuldigung für die vielen Fehler oder Ungereimtheiten, aber als Urheber sieht man seine Werke anders als die Leser, deshalb schickte ich die Geschichte ja.
Ich schreibe noch am 2. Kapitel. Es würde mich freuen wenn ihr mir schreibt, ob es sich überhaupt lohnt sie zu schicken.
In diesen Sachen bin ich leider total unsicher!
Liebe Grüße, Kirchenmond
daratheis@web.de schrieb:
Hi Kirchenmond,
also, die Entscheidung, ob und was du veröffentlichst, kann ich dir natürlich nicht abnehmen, aber meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall, hier Geschichten reinzustellen, weil du so an ehrliche Kritiken kommst (die dir dann hoffentlich auch weiterhelfen *g).
Ich sehe diese Seite als Chance, von anderen Autoren/Lesern zu lernen, (deshalb mecker ich auch immer so viel und so oft *g), und ich denke, dass du das zweite Kapitel ruhig einschicken kannst, wenn du an Lesermeinungen zu deiner Geschichte interessiert bist...
Liebe Grüße, Lanna
H_Asereht@web.de schrieb:
Hi Lanna,
Kritik hilft meistens weiter, mir jedenfalls!
Das 2. Kapitel wird auch gebracht, schließlich will ich Kritik.
Ich finde wenn mann Kritik bekommt, vor allem ausführliche, zeigt mir das doch, dass die Person meine Geschichte gelesen hat und nicht nur Überflogen :)
Liebe Grüße, Kirchenmond
ladymarmelade@ist-willig.de schrieb:
hallo!!
ich finde deine geschichte echt suuupi!!!
das ist echt der burner!!!!!!;)
mach weiter soooo...
gez.:
dein ar***fi**kind
H_Asereht@web.de schrieb:
Vielen Dank Lady Marmelade.Es tut gut sowas zu hören.
Kirchenmond
ppslover@hotmail.com schrieb:
manchmal schwer zu verstehen ab es hat auf eine besondere art mein interesse geweckt mach weiter so
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