Des Zornes Liebe
von
Luna
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Des Zornes Liebe
Möglicher Weise, sind bestimmte Menschen mit einem Seelenzauber belegt. Ihre Seelen, begegnen sich in jedem Leben, in das sie hinein geboren werden. Die meisten, bemerken es nicht einmal. Doch Einige, spüren die alte Verbindung ganz tief in ihrem Herzen. Und sie fragen sich, wer ist er oder sie? Warum fühle ich mich so zu diesem Menschen hingezogen? Fragen ohne Antworten.
Sie hoffen und leiden. Warten, auf dass was noch kommen wird. Aber es passiert nicht. Vielleicht in einem anderen Leben. Doch nicht in diesem. Und so werden sie sich Lieben in ihren Träumen, bis zum Schluss, auch die letzte Hoffnung stirbt. Wie die von Jonas und Maria. Stirbt sie?
Ein langes Leben, ist schnell erzählt. Es ist schnell gelebt, doch wir vergessen es nie. Aber wenn die Zeit uns einholt, bereuen wir dass, was wir nie getan haben.
Maria, besaß schon immer eine ruhelose Seele. Obwohl sie als Kind eher zurück haltend war. Schüchtern und ängstlich. Doch je älter sie wurde, desto stärker wuchs ein Verlangen in ihr. Aber sie konnte es nie definieren. Eine Sehnsucht? Aber wo nach? Zu ihm? Aber wer war er?
Mit 15, hatte Maria ihre erste Außergewöhnliche Erfahrung gemacht. Sie erinnerte sich an an ihren ersten Schwimmunterricht. Sie war gerade 6 Jahre alt und trug einen weißen Badeanzug, auf dem bunte Schmetterlinge tanzten. Maria, sprang wie die anderen Kinder in dass warme Wasser.Landete unglücklich und fand unten und oben nicht mehr. Die Panik, machte bunten Farben Platz und einer ungewohnten Leichtigkeit . Etwas zog an ihr und stellte sie an den Rand des Beckens.
Und da stand er. Ein Mann, in einem weißen Anzug und pechschwarzen Haaren. Sie durfte nicht zu ihm kommen, obwohl er mit ihr sprach. Aber sie erinnerte sich nie daran, was er ihr gesagt hatte. Bestimmt war es wichtig gewesen. Denn der Mann, hatte sehr ernst mit ihr geredet. Nur ein paar Sätze, hatte Maria behalten. „ Du musst zurück springen“. Aber sie wollte nicht. „Und, du verstehst es jetzt noch nicht“. Die Perspektive änderte sich. Sie stand plötzlich neben ihrer eigenen Seele und erkannte, dass sie eine erwachsene Frau war. Obwohl sie doch erst 6 Jahre zählte. Dann trat sie in ihre erwachsene Seele ein und verbündete sich mit ihr.
„ Spring“, hörte sie ihn rufen. „ Du musst zurück“.
Maria blickte sich um. Sie sah den verzweifelten Bademeister, der stöhnte. „ Ich dachte sie planscht nur im Wasser herum . Aber das sie mir fast ertrinkt, dass habe ich nicht bemerkt“.
Da sprang sie und vergaß für lange Zeit, was damals geschehen war. Doch nach dieser Tragik, veränderte sich auch ihr damals noch so junges Leben. Aus einem geliebten Kind, wurde ein einsames ungeliebtes Mädchen.
Jonas Lebensgeschichte ist leichter erzählt, wie die von Maria. Wohl behütet aufgewachsen und zur Zielstrebigkeit erzogen, verbrachte er eine angenehme Jugendzeit. Später, studierte er Jura und wurde ein angesehener Rechtsanwalt. Auf einem Sommerfest, lernte er Mathilde kennen und verliebte sich in sie. Ein Jahr später heiratete das Paar und bekam zwei Töchter. Jonas, ging immer gerade aus. Von seinem Weg abzuweichen, war in seinen Gedanken unmöglich.
Ein Haus, Autos und eine gute Schulbildung für die Kinder waren Dinge, die ihm wichtig waren.. Beharrlich verfolgte er seine Ziele und erreichte sie spielend. Bis zu jenem Tag, als das Schicksal ihm eine andere Welt zeigte.
Es war ein langer Tag gewesen. Erschöpft, saß Jonas über seinen Akten und bemühte sich zu verstehen, was da vor ihm auf dem Papier stand. Doch die Müdigkeit, ließ kein Verstehen mehr zu. Und die Fehler, die er dadurch machen würde, kosteten ihm am anderen Tag nur Zeit und Geld. Er löschte das Licht und beschloss schlafen zu gehen.
Jonas, hatte seinen Kopf gerade auf das Kopfkissen gelegt, als er glaubte hindurch zu fallen.
Was war das? Wo war er? Wer war das Kind? Er blickte sich um und sah eine Schwimmhalle. Kinder tobten und lachten ausgelassen im Becken.
Ein kleines Mädchen stand in einiger Entfernung vor ihm und schaute ihn an.
Jonas schluckte. Er kannte sie. Aber woher, sollte er dieses kleine Ding kennen?
Auch bei ihm, veränderte sich plötzlich die Perspektive. Er trat neben sich und sah sein Ebenbild. Dieser Mann , der einen weißen Anzug trug, dass war eindeutig er. Die Haare, das Gesicht. Alles stimmte mit seinem Äußerem überein. Jonas hörte zu, was er dem kleinen Mädchen erzählte. Auch er konnte sich später nicht mehr daran erinnern. Aber daran, dass er ihr sagte. „Spring zurück. Du verstehst es jetzt noch nicht. Spring“.
Was war jetzt wieder los? Das kleine Mädchen, trat zur Seite und neben ihr erschien eine Frau.
Durch Jonas Körper, raste ein Glücksgefühl. „ Mein Gott“, murmelte er. „ Ich weiß wer du bist“.
Er wollte nur noch zu ihr. Da berührte ihn sein Ebenbild und verband sich mit ihm.
Am anderen Morgen, erwachte ein Mann , der eine tiefe Sehsucht in seinem Herzen trug. Er konnte sie nicht definieren. Sie nicht zuordnen. Jonas, wurde ein Suchender.
Marias Erlebnis, prägte nicht nur ihren weiteren Lebensweg. Es veränderte auch die Menschen, deren Aufgabe es war, sich liebevoll um sie zu kümmern. In zeitlichen Abständen, holte Maria die Vergangenheit ein und schnürte ihr die Kehle zu. Aber so sehr sie sich auch bemühte, nicht in die Vergangenheit abzuschwenken, um so weniger gelang es ihr.
Die Bilder, die sie vor ihren Augen sah, stachen in ihr Herz. Und sie fragte sich, wie eine Mutter es schaffte, ihr Kind nicht mehr zu lieben. Was sie empfunden hatte, wenn sie unbedacht auf das Kind einschlug. Die Erleichterung in dem Gesicht ihrer Mutter, als Maria endlich heiratete und von zu Hause auszog. Warum, war sie plötzlich so zu ihr gewesen? Sie sah ihren Vater, wie er sie beschimpfte, weil sein Essen ihm nicht mehr schmeckte. Und es schmeckte ihm nicht mehr, weil Maria beim gemeinsamen Mittagessen leicht röchelte. Die chronische Bronchitis unter der sie litt, verursachte dass, aber nicht sie. Verletzungen, säumten ihren Lebensweg. Sie wuchs an ihnen und zerbrach teilweise daran. Ängste, warfen sie zu Boden. Aber sie kämpfte sich frei.
Schon als junges Mädchen, hatte sie das Bild eines Mannes vor Augen, den sie nicht kannte. Er war ihr Freund. Sie träumte von ihm und er schützte sie. Sie begegnete ihm wirklich und erschrak zu tiefst. Marias Ehe, die sie eigentlich nicht gewollt hatte zerbrach. Aber diese Ehe, war die einzige Möglichkeit für sie gewesen, ihr liebloses Nest zu verlassen. Mit Wehmut, dachte sie an ihre Geschwister, die nie das Defizit der Nichtliebe erfahren hatten. Oft stellte sie sich die Frage, ob sie nicht jemanden ermordet hatte und nun ein Leben lang büßen musste. Natürlich hatte sie dass nicht getan. Ihre Mörder, liefen noch frei herum und taten so, als wäre nichts gewesen. Aber er, der sie in ihren Träumen besuchte, er liebte sie.
Vier Kinder, hatte sie mit ihrem Mann bekommen und sie liebte sie abgöttisch. All die angestaute Liebe, die in ihr war, gab sie ihnen. Nicht ihrem Mann und keinem
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Kommentare
Liv schrieb am 2009-09-02 09:44:49:
Was du geschrieben hast gefällt mir sehr gut. Es hat seinen eigenen Stil und du hast eine ganz neue Welt erschaffen. Einfach genial.
das_Alva@yahoo.de schrieb am 2009-06-07 10:14:06:
Leider ist die unbearbeitete Version abgeschickt worde. Sorry.
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