Dezember (Prolog)
von
Fjäril
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Prolog
Das Geräusch kratzenden Metalls auf weichem Pergament, schmerzte unangenehm in meinen Ohren. Blaue Tinte floss aus der Feder und schrieb Zeilen, die ich mir unzählige Male vorgebetet hatte, aber sie kamen mir noch immer wie eine Lüge vor.
'Im Dezember, in dem alle Kerzen und Lichter in den Fenstern leuchteten und strahlten und die Fensterbänke weiß verschneit waren, habe ich den Mann getötet, dem einst mein Herz gehörte.'
So sehr die Stimmen in meinem Kopf auch drängten, die Wahrheit zu verbergen – ich konnte ihnen nicht gehorchen. Eine weitaus stärkere, mächtigere Wahrheit drängte an die Oberfläche.
Draußen lagerten sich dicke, weiße Schneeflocken an der Scheibe an. Die Welt, kristallen und klar, musste mein Geheimnis erfahren.
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