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Kategorien > Fantasy > Action

Die Ahnen 01

von Lurz

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PROLOG

255 FZ Winter, Kran-guhl
Die Reihen derer, die in den Kampf zogen, schien nicht abzureißen. Dreißig Reihen Orks marschierten aus der Stadt. Die Armee bestand aus viel mehr Kriegern als die nördliche Hauptstadt, Kran-guhl, Einwohner hatte, samt Kinder und Greise, doch dies war eine Anhäufung von Nationalitäten. Neben all den Kriegern von Kran-guhl kamen noch jene der südlichen Hauptstadt Nirith-guhl hinzu, die leicht gerüsteten Bergorks ritten auf Wargen und die Orks des Kirin lagos waren in großer Zahl vertreten.
Ein Heer, wie es bis Dato nicht gegeben hatte.
Doch es war kein Feldzug, wie ihn Orks zu führen pflegten, kein Heereszug mit, dem Tode ins Gesicht lachenden Kriegern. Kein Kriegsgesang ertönte. In den Augen der Orks, bei denen von älteren Welpen bis zu greisen Alten jede Altersklasse vertreten war, flackerte nicht der Blutrausch, sondern die pure Angst und Verzweiflung. Einhunderttausend hoffnungslose und bis auf Zähne bewaffnete Orks
Siron, ein Kampfmagier und Feldwebel der Hamanrotte aus der nördlichen Hauptstadt stapfte in schweren Schritten durch den Schnee. Eisig war die richtige Beschreibung für die Kälte, die seinen Atem bei jedem Keuchen gefrieren ließ.
Es war Winter und in den Bergen war es generell kühl, doch diese Kälte hatte etwas Unnatürliches. Solche Gewaltmärsche war Siron nicht gewohnt, er war ein Gelehrter, und setzte kaum magische Utensilien ein. Doch der Ausnahmezustand verlangte, dass er in die Schlacht ziehen sollte. Haman schritt traurig einige Schritte vor ihm.
„Meister Hauptmann, wie lange noch?“
„Es liegt nicht in unserer Macht, zu bestimmen wie lange wir noch marschieren müssen. Das, mein Junge liegt in den Händen des Feindes“
Und wie um seine Worte zu bestätigen erschall der Ruf „Drache!“, und gleich darauf „Infanterie voraus!“
Am Himmel stürzten schwarze, mit durchscheinenden dünnen Adern übersäte Flugbestien auf den Zug der Soldaten hinab. Blaues Feuer spukend, und Orks zerfleischend wütenden mehrere Dutzend der Bestien zwischen den Reihen.
Pfeile verdunkelten den Himmel, als die Drachen durchlöchert wurden und auf die, auszuweichen versuchenden Orks fielen. Vom Horizont her näherten sich bereits weitere der unnatürlichen Tiere, doch nun schritt die feindliche Infanterie, ohne Schlachtformation, in Reih und Glied auf sie zu.
Es waren Orks.
Jedenfalls hatten sie ein fast gleiches äußeres Erscheinungsbild, doch war ihtr Körper mit faltiger, schwarzer Haut bespannt und roten Augen prangten in den Gesichtern die einen Blick, der keinen Gedankengang und keinerlei Emotionen signalisierte, zeigten.
Ion sah, dass an vorderster Front sein Sohn schritt.


Kapitel I

803 FZ Winter, Irgendwo im Salargebirge
Hazer beobachtete sie, nahm jedes Detail an ihr wahr: Der schmale Mund, flankiert von zwei zierlichen Hauern, die Ohren, spitz zulaufend, durchstochen von Ringen und verschiedenen Schmuckstücken. Dann die Augen: stahlgrau, pupillenlos, und so tief, dass sich Hazer beinahe darin verlor.
Über den kräftigen Hals wanderten seine Blicke zu den, schon fast zu dünnen Armen, die in feinen, spitzen Klauen endeten. Ihr Körperbau war etwas zu feminin für einen Ork, doch die Muskeln, die sich unter der Haut klar abzeichneten und der stattliche Vorbau, der mit Bändern an den Körper gedrückt wurde zeichnete sie klar als Solchen aus.
Hazer bemerkte, dass er starrte und sah hastig weg von der Hordenführerin Dalar, und in das Tal, an dessen Eingang sich die Horde aus 300 Orks postiert hatten und in dem ein Zwergenlager, bestehend aus Zelten und Wägen, lag.
Eine Spur von Röte zog sich über sein grünes Gesicht. Ich benehme mich wie ein pubertierendes Welpen, das gerade erst die Grube überstanden hat, schalt er sich selbst. Ich habe eine Schlacht zu schlagen!
Von unten kamen, in einer Schildkrötenformation mit Schildern eingemauert, die so groß waren, wie sie selbst, etwa fünfzig schwer gerüstete Krieger in ihre Richtung.
Dalar blickte in die versammelte Runde der Hauptmänner ihrer Horde: „Meine Herrschaften: die Tafel ist angerichtet!“ Die Orks brüllten ihren jeweiligen Rotten Befehle zu, Hazer schickte den seinigen an die vorderen Reihen, obwohl er wusste, dass es wohl noch nicht zum Nahkampf kommen würde. Die Horde marschierte den Zwergen durch die Nacht entgegen. Als sie bemerkt wurden, war es für den Zwergentrupp bereits zu spät.
„Jäger, nach vorn!“ zerriss die neu entstandene Stille, und von den hintersten Stellungen huschten sie vor.
In dunklen Rüstungen, mit rußgeschwärzten Gesichtern und Kurzkampfbögen schlichen gedrungene Orks auf gepolsterten Schuhen ungehört und fast unsichtbar durch den Schnee.
Doch hielten sie nicht an der Spitze der Horde inne, sondern sie verschwanden in der Nacht.
Die Zwerge, die einen geordneten Rückzug begonnen hatten bemerkten die Offensive nicht, bis plötzlich ein Schild aus der Deckung fiel, ein Krieger, mit einem Pfeil im Auge, ihm nach. Hazer fletschte die Zähne. Schon flogen weitere Pfeile heran, Zwerge stürzten unter Todesschreie in den Schnee, der sich rot färbte. Sie konnten nicht die Richtung bestimmen, aus der die Saat des Todes heranschwirrte und so flohen sie in alle Himmelsrichtungen. Trotz dieser kläglichen Versuche, den Pfeilen zu entkommen lag nach kürzester Zeit ein Haufen Zwerge, von Pfeilen durchsiebt im blutigen Schnee. Kein einziges Geschoss war in den dicken Rüstungen stecken geblieben, keiner der schwarzen Pfeile hatte abgeblockt werden können.
Das war die erste Elite der Orks:
Die Jäger, lautlos, unsichtbar, tödlich. Nie verfehlten sie ihr Ziel, nie wurden sie frühzeitig entdeckt. Ein Jäger konnte auf einhundert Metern Entfernung durch eine Schießscharte in das Auge des Gegners treffen.
Die einzigen, die vergleichbar mit ihnen waren, waren die Silberbögen der Elfen, doch mit diesen herrschte schon lange Frieden.
Hazer stieß einen, am Boden liegenden Zwerg mit dem Fuß an. Das Lager hatte sie jetzt entdeckt, und verschanzten sich hinter den Barrikaden, geschäftig rüsteten sich Zwerge, die Barrieren wurden behelfsmäßig verbessert, doch man konnte die Verzweiflung und die Angst vor dem, was der Aufklärungseinheit zugestoßen war riechen.
Die Orks rund um ihn gerieten in Bewegung, als Befehle das Schneegestöber durchstießen. Auch Hazer ließ seine Rotte in Richtung Feind marschieren. Rechts von ihnen, ein kleines Wäldchen bog sich unter der Last des Schnees, schlug Lanks Rotte Bäume um, befreite sie von Ästen und legten sie in Position. Inzwischen hatte sich im Lager der Zwerge Untätigkeit eingeschlichen. Vereinzelt flogen Wurfäxte auf die Orks, dich konnte keiner von ihnen einen Ork erwischen. Vielmehr waren es Taten, um ihre Unsicherheit zu überspielen.
Das Heulen des Windes machte den Schrei unverständlich, doch jeder wusste was die Order bedeutete.
Baumstämme wurden mit Öl übergossen und ins Lager gerollt. Orks stürmten in die Richtung, aus der Zwergenschreie laut wurden. Pfeile hagelten, ohne vom Wind abgelenkt zu werden hinter die halb

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Kommentare

Lurz schrieb am 2008-04-12 08:27:37:
Will nur anmerken, dass das unter dem NAmen ORKKRIEGE weiterläuft

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