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Kategorien > Horror > Psycho

Die Dunkelheit

von Kai Walker

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Kapitel 1




Der Tag an dem alles begann war ein frösteliger kalter Tag im Oktober. Über der kleinen Stadt Sylvan Lake Nördlich von Calgary lag dichter Nebel wie ein Weißer Schatten. Der See, an dessen Ufer die kleine Stadt lag, war zur Hälfte zugefroren. Es war dunkel. Unendlich Dunkel. Schon seit 3 tagen hatte sich die Sonne nicht gezeigt. Es schien als habe der Nebel die Sonne ausgeschlossen.
Es war an gerade diesem Tag das ein kleiner Junge namens George McCharlson durch die verreisten Straßen in Richtung Stadtgrenze schlenderte. Wo er hin wollte wusste er selber nicht so genau. Er wusste nur das er weg musste. Weg von seinem Vater, der ihn einmal mehr wie schon so oft in der letzten Zeit geschlagen hatte. Seine rechte Wange brannte noch immer. Seit sich sein Vater nicht mehr mit dieser Frau traf, wurde er immer aggressiver. Er hatte wieder mit dem trinken angefangen, was er seit dem Tod von Georgs Mutter nicht mehr getan hatte. George war gerade mal acht Jahre alt gewesen, als seine Mutter auf Mysteriöse weise ums Leben kam. Sie fuhr mit ihrem Wagen über die Highway 36. Sie wahr auf dem Weg nach hause, als ihr Wagen von der Straße abkam und über die Klippen stürzte. Dies ließ sich aber nur an Hand der Bremsspuren erkennen, denn weder der Wagen noch die Leiche wurden je gefunden. Niemand hatte gesehen was geschehen war.
Seit dem lebte George mit seinem Vater allein in diesem Haus, das einst seiner Mutter gehört hatte. Er hatte das Haus sehr geliebt.

Nun war er auf der Flucht vor diesem Haus, und auch vor seinem Vater. Er wollte keinen Erinnerungen an seine Vergangenheit haben. Weder an dieses Haus noch an seine Mutter, obwohl sein Größter Wunsch war, sie noch einmal sehen zu können, noch einmal mit ihr reden zu können.
Grade eben an dies dachte George, als er die verlassene Hauptstraße hinunter ging, die ihn weg führen sollte. Weit weg. Was würde er dafür geben seine Mutter noch einmal in den Arm nehmen zu können.
Doch er wusste sehr wohl, das all dies nie passieren würde.
Sein Mutter war tot. Und das schon seit über sechs Jahren.
Er wahr jetzt vierzehn Jahre alt, fast fünfzehn und schon auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Er hatte keine Ahnung wohin er gehen sollte.
Er schaute auf die Digitalanzeige seiner neuen Uhr. 18.42 Uhr. Er war erst eine halbe Stunde Unterwegs. Langsam wurde er unruhig. Wo sollte er schlafen? Es war mittlerweile so dunkel, das er nur noch schemenhafte Umrisse erkennen konnte.
Zum Glück hatte er daran gedacht seine Taschenlampe mitzunehmen. Er schaltete sie ein. So konnte er zumindest sehen wo er lang ging. Er kam an einem kleinen Waldstück vorbei, und hier war es, das er diesen merkwürdigen Geruch das erstemal Wahrnahm. Es roch wie vermoderte Erde, wie es für einen Wald normal ist. Doch es mischte sich ein leicht süßlicher Geruch unter den des Waldbodens. Er hatte keine Zeit darüber nachzudenken, wo dieser Geruch herkommen könnte, da war er wieder verschwunden, genauso schnell wie er aufgetaucht wahr. Er dachte sich nichts dabei und ging weiter.

Es war weit nach Mitternacht, und er war viele Meilen gewandert, als er den Merkwürdigen Geruch wieder wahrnahm, diesmal begleite von einem Merkwürdigen prickeln in seinem Nacken. Er kannte diese Gefühl. Es war ein Gefühl, als ob ihn jemand beobachten würde. Er fuhr herum, und starrte in die Dunkelheit. Nichts. Ihm viel auf, das auch der Geruch wieder verschwunden wahr. Er bekam es mit der Angst. Er wünschte sich nichts sehnlicheres, als zuhause in seinem warmen, weichen Bett zu liegen. Doch zum umkehren, war es viel zu spät. Er fragte sich ob sein Vater schon bemerkt hatte, das er nicht mehr da war. Hatte er die Polizei verständigt? War er vielleicht sogar froh darüber, dass er Weg war? Vielleicht hatte er ja so Betrunken wie er abends normalerweise war, nicht gemerkt das sein Sohn nicht in seinem Bett lag. Wahrscheinlich hatte er noch nicht einmal nachgesehen, ob er überhaupt da war, als er vor wenigen Stunden wahrscheinlich stock besoffen nach hause kam. Vielleicht kam er nicht nach Hause? Vielleicht hatte er wie so oft Frauenbesuch?
Über all dies dachte er nach. Eigentlich nur um seine Angst fern zuhalten, die jetzt wieder ihn ihm aufstieg.
Ganz plötzlich blieb der Junge wie Angewurzelt stehen. Er hatte etwas gesehen. Ein paar gelbe Augen waren hinter einer Baumgruppe aufgetaucht. Doch als er noch einmal hinblickte waren sie verschwunden. Er bekam Panik. War es eine Katze gewesen? Sicher nicht. Das etwas war größer gewesen als eine Katze. Er dachte an die Geschichten die man sich manchmal im Dorf erzählte, das bei Vollmond die Schattenwesen lebendig wurden, und sich auf die Jagd machten. Unwillkürlich blickte er zum Himmel und erstarrte.
Es war Vollmond. Auf einmal war der Geruch wieder da. Diesmal so deutlich als hätte jemand ihn direkt vor seiner Nase ausgesprüht. Er kniff die Augen zusammen, und öffnete sie wieder. Der Geruch war immer noch da. George fing an zu rennen. Er konnte nicht sehen wohin er rannte, denn seine Taschenlampe hatte er aus Angst fallengelassen.
Er rannte, und rannte, und ihm wahr als würde er schritte hören. Rennende schritte die ihn verfolgten. Er rannte immer weiter in den Wald hinein. Plötzlich spürte er einen explodierenden Schmerz in seinem Bein. Er stolperte und fiel der länge nach auf den Boden. Sein Bein brannte, wie Feuer. Er fasste an die schmerzende stelle und schrie vor schmerz auf. Seine Hand war voller Blut. Ihm wurde schwarz vor Augen. Das letzte was er merkte, war, dass ihn jemand aus nächster nähe anstarrte. Dann schwanden ihm vollends die Sinne.

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Kommentare

mmoooooiin schrieb am 2008-04-02 16:19:14:
Klasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
moni schrieb am 2007-10-27 17:21:10:
mir hat es sehr gut gefallen, ich hoffe du schreibst weiter daran
Kai Walker schrieb am 2007-06-30 15:13:55:
Hi Leute! Das war dei erste Geschichte die ich geschrieben habe! Wie findet ihr sie?

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