Die Erben altrömischer Dekadenz
von
Michael Reißig
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denen es in der Bundesrepublik leider immer noch viel zu wenig gibt - nicht länger auf der Tasche liegen zu müssen, zumal diese nicht immer leidensfähigen Menschen, fast täglich auf finanzielle Hilfen des Staates angewiesen sind.
Wie könnte es weitergehen in unserem geeintem Vaterlande?
Die gedemütigten Leistungsträger - angefangen bei den verdienstvollsten Abgeordneten, bis hin zu den noblen Herrn, die gern auch mal in die Rollen von gütigen Spendern schlüpfen - und so nebenbei noch Arbeitsplätze bei den beliebten Boulevardblättern sichern, könnten sich durchringen, Bürgerkomitees ins Leben zu rufen, um die Koordinierung von Maßnahmen zu ermöglichen, die diesen unbelehrbaren Subjekten für immer das Handwerk legen könnten.
Doch die ungeliebte Gilde der Spätrömische Dekadenz ist schon einen nicht unwesentlichen Schritt weiter.
Diejenigen, die für einen Euro in der Stunde jobben, haben sich - selbst für Insider völlig überraschend - mit jenen Menschen verbündet, die nichts Anderes zu tun hatten, als ihre Hände aufzuhalten.
Erst waren die stocksauer auf die Langzeitarbeitslosen - und nun das!
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Einem Fight, so wie es ihn einst zwischen Römern und Germanen gegeben hatte, dürfte vermutlich nichts mehr im Wege stehen.
Doch wer könnte als Sieger das Feld räumen?
Erneut der David wie anno 09 im Teuteburger Wald.
Oder doch der Goliath in Gestalt dieser aufsässigen Typen, die auch dann nicht zufrieden wären, wenn sie künftig nur noch kalorienarme Wassersuppen löffeln müssten.
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