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Kategorien > Fantasy > Zwischenmenschliches

Die Erdboten 3

von C.Star


Weiter und weiter laufe ich. Ohne zu wissen wohin. Ich werde von irgendetwas zu einem Ort gezogen, den ich nicht hervorsehen kann. Ein Ort, der vom Schicksal ausgesucht wurde? Für mich ist es so, dass alles was in unserem Leben geschieht, vom Schicksal geleitet wird. Ich denke nicht, dass es Zufall war, dass mich Marduk an jenem Nachmittag besuchte. Es war auch kein Zufall, dass das alles hier geschehen ist. Erschöpft von der ganzen Lauferei setze ich mich an die Ruinen der Kirche hin. Schon seltsam, wenn ich darüber nachdenke,
dass dieser Ort hier früher von Menschen besucht wurde. Der Ort, zu dem alle hingerannt sind, als die Zerstörung anfing. Ich gehe langsam in das Innere der Kirche und sehe Leichen drin. Wahrscheinlich haben sie hier alle gebetet, als sie mich sahen. In 2 Metern ist noch ein Teil der Kirche, der noch nicht vollständig zerstört ist. Eine 20 Meter hohe Mauer ist da noch. Ich laufe hin und lehne mich an sie. Schließe meine Augen und denke ein bisschen über den Tag nach. "Was hast du heute geträumt, Farhet?", frage ich mich dann laut.
Ich träumte vom Ende der Welt. Es waren verwoschene Bilder, die Zerstörung und Tod zeigten. Die Umgebung war in rot getüncht. Wo man auch hin sah, waren Männer, die diese Zeit des Chaos als Chance nutzten, die Frauen in der Umgebung zu vergewaltigen. Die Frauen weigerten sich erst, doch machten dann mit. Sie wurdern ein Teil des Chaos und wurden dann wie die Männer rot. Mit Blut geschmiert. Jede befiredigte Frau hinterlaß eine Blutlache. Vom Himmel stürzten Feuerbälle, die uns alle nichts ausmachten, außer denen, die in der der Zeit des Chaos zum Allmächtigen beteten.
Schon ein sehr verrückter Traum. So was träume ich schon seit dem Kindergarten. Kein Wunder, dass ich so geworden bin. Ich lache kurz."Genug Pause! Ich muss weiterlaufen. Diesen unsichtbaren Weg."
Doch was ist das? Auf dem Boden liegt ein abgebrochenes Stück von einem Spiegel. Ich hebe es auf und sehe hinein: Ein Gesicht an der man unter der den Narben und Verletzungen einen Jugendlichern im Alter zwischen 16 und 17 erkennen kann. "Das Ende oder der Neuanfang der Welt?" Ich bin mir nicht sicher. In einem Jahr habe ich mich so sehr verändert, ich habe so viele Dinge erlebt, so viel ist passiert, dass ich nun nicht mehr weiß was gut und böse ist. Liebe, Wärme, Geborgenheit, all dies kenne ich als ein unwohles Gefühl!
Zurück auf die Frage ob ich böse bin, woher weiß ich überhaupt was gut oder böse ist? Woher wisseen all die Menschen, dass sie in den Himmel kommen, wenn sie gute Menschen sind. Vielleicht sind wir böse, indem wir gut sind. Woher wissen wir Gläubigen, dass es dieses Reich von Gott noch gibt. Vielleicht ist es schon vom Teufel gestürzt worden und nun hat alles, was böse ist ein zweites Leben nach dem Tod. Wer kann das schon wissen. Man muss sterben um es zu wissen. Und niemand soll mir erzählen, dass er schon mal tot war und weiß wie es danach ist.
Bei solchen Fragen empfohl man mir den Koran zur Hand. Doch was will der Koran mir denn schon sagen? Was will es mir denn erzählen? Kann es nicht genauso gut von einem Genie geschrieben sein, der eines Tages Langeweile hatte und dann Geschichten über unmenschliche Dinge schrieb. Bei demKoran habe ich meine Zweifel. Auch wenn ich so streng an meine Religion erzogen wurd.
Diese Gedanken bereiten mir Kopfschmezen. Weil ich darauf keine Antworten finden kann. Ich möchte aber immer auf alles eine Antwort finden. Es ist dieses Streben in mir, diese innnere Stimme, die mich dazu zwingt. Ich fasse mir an die Stirn und senke den Kopf. Ich versuche an etwas anderes zu denken. Etwas, worauf sich jedes Kind freuen würde. Doch was bereitet mir schon außer Tod und Qualen Freude. Also denke ich an den 25. September, 2 Tage vor meinem Geburtstag.Da habe ich heraus gefunden, was der Junge mit „besonders" meinte. Warum er zu mir kam. Was die tolle Show mit dem Baum sein sollte. Es war ein Tag, mit einem Mix von Emotionen. Denn da habe ich meine wahre Identität gefunden.

Kommentare

KleinesKuecken87@aol.com schrieb:
hi Cstar!!

es geht doch bestimmt noch weiter,oder?
diesmal sind nicht mehr so viele schreibfehler drine,das finde ich gut!
war inhaltlich zuerst etwas verwirrt,als der name des jungen plötzlich auftauchte (marduk),vielleicht hättest du noch im nebensatz kurz erwähnen können,woher er plötzlich diesen namen weiß,das fände ich noch interessant,weil marduk seinen namen zunächst gar nicht preisgeben wollte.

inhaltlich musste ich erstmal am anfang versuchen zu verstehen,wo (also in welcher zeit) er jetzt steht.dazu ne frage:er geht doch jetzt in der kirche herum,nachdem er im ersten kapitel durch die verwüstete stadt gegangen ist,oder?also ist sozusagen kapitel 1 das, was die hauptperson jetzt erlebt,kapitel 2 ein rückblick und kapitel 3 wieder die gegenwart?
in diesem kapitel wurde wieder viel erzählt und atmosphäre ein wenig beschrieben, halt diese kälte in der person ist wieder einmalig rübergekommen,großes lob!!!bei mir kommt jetzt die frage auf,was aus maruk geworden ist und warum (das eine jahr ist ja schon vorüber,oder?) er die hauptperson nicht getötet hat,weil er ist ja dann seiner meinung nach "böse" geworden.aber ich denke,dass kommt noch und ich freue mich auf den nächsten teil.
kriegst von mir den dritten daumen,unbedingt weiter posten!!

grüßchen,wölfchen

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