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Kategorien > Gedichte > liebe

Die Feder

von Lydl

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Ein junges Mädchen
Von vielleicht 12 Jahren
Es geht diesen Weg
Es ist steinig
Verlassen…

Diese Leere
Das Gefühl der Einsamkeit
Schrecklich
Aber es kennt sie nur zu gut

Dieses Mädchen
In seinem Leben
Hat sie
Hass
Verachtung
Zu deutlich schon zu spüren bekommen.

Nie hat sie sich getraut
Die Vergangenheit zu vergessen
Wie schrecklich sie auch war.

Nie hat sie sich getraut
Alles hinter sich zu lassen.

Dieses eine Ereignis
Es hat alles verändert

Nun ist es auf dem Weg
Auf einem Weg,
bei dem es selbst nicht weiß,
wohin er es führen wird.

Es vertraut
Es wird alles gut werden.

Viele Tage schon
Folgt es diesem Weg.

Steinig
Einsam
Doch er beruhigt es.
Einfach Stille

Schläge
böse Worte

Davor ist es geflohen.

Es geht immer weiter
Folgt diesem Weg
Ins Nirgendwo

Ein Traum
Es ist schon lange her
Seit es das letzte mal
geträumt hat

Es ist Nacht
Sternenklar
Sternschnuppe
Gewünscht
Sicherheit
Geborgenheit

Ein Licht
Ein Engel
Er gibt ihm eine Feder
Eine Engelsfeder
Sie glänzt Silbern

Es wacht auf
Der Tag ist strahlend hell
In seiner Hand hält es
Eine Feder
Die Engelsfeder

Ein Junge taucht auf
Er ist im gleichen Alter
Auch er trägt eine Feder

Beide schauen sich an
Keine Worte
Nur ein Blick
Er genügt

Zusammen gehen sie
Diesen Weg weiter
Die Feder immer dabei.

Sie hat ihnen geholfen
Keine Einsamkeit
Vertrauen
Geborgenheit
Sicherheit

Der Wunsch wurde erfüllt.

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