Die Gefährtin 9
von
Lilly
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„Wir sind da“, sagte er und löste vorsichtig den Knoten an ihrem Hinterkopf. Die schwarze Binde fiel herab auf ihre Brust und Louis umklammerte sie. Sie standen in einer beleuchteten riesigen Garage und als sie sich umblickte sah sie die ungewöhnlichsten Autos. Einen Hammer, einen alten Jeep ohne Verdeck, einen alten und einen neuen Porsche, einen schwarzen Mercedes Bus mit dunkler Verglasung, ein BMW Kabriolett einen Maybach und links ganz außen stand ein Volvo – Kombi.
Kopfschüttelnd stieg sie aus und meinte:“ Ihr haltet wohl nichts von Zurückhaltung und Umweltschutz, oder?“
Dabei zeigte sie auf den Hammer und dann einmal über alle Autos drüber:“ Seid ihr etwa so reich, oder einfach nur zu gerne verschwenderisch?“
„Vielleicht beides“, gab er schmunzelnd zu:“ Wenn du so lange lebst wie wir, kommt eine Menge an Geld zusammen und wir leben nun schon wirklich sehr lange.“
Galant zeigte er ihr den Weg. Doch bevor er die Tür, die aus der Garage führte öffnete, sagte er:“ Also wenn du das als Verschwenderisch hältst, dann schließe lieber deine Augen.“
Er öffnete die Tür und Louis erstarrte. Vor ihr tat sich ein weißer, leuchtend wirkender Raum auf, der endlos zu sein schien. Stirnrunzelnd blickte sie zu Henry auf und fragte etwas gedehnt klingend:“ Okay…, und was jetzt?“
„Geh voran!“
Sagte dieser belustigt klingend, doch Louis sah ihn an, als hätte er von ihr verlangt, den Himmel zu betreten und das amüsierte ihn noch mehr.
„Du kannst wirklich rein gehen, es passiert nichts.“
„Mach dich nicht über mich lustig, Henry, es ist einfach etwas seltsam für jemanden… jemanden menschlichen wie mich.“
Schnaubte sie ihm entgegen und betrat etwas zögerlich den Raum. Er war dicht hinter ihr und ging mit ihr den Gang entlang. Nach einigen Metern war er auf einmal doch schon zu Ende und sie wunderte sich über diese optische Täuschung ungemein. Louis blickte sich um, sah aber keine Tür. Sie erschrak fürchterlich, als auf einmal vor ihr ein kleiner Teil der Wand sich öffnete und ein Zahlenpult nach draußen gefahren kam. Louis wandte sich höflich ab und sie hörte nur, wie Henry rasant einen Code eingab. Und sofort schob sich eine Tür geräuschlos auf. Es war ein Aufzug.
Henry zeigte auffordernd hinein und sie betrat ihn, wieder etwas zögerlich. Kaum war auch er drinnen, schloss sich dir Tür und er gab wieder einen Code ein und schon setzte sich der Fahrstuhl in Bewegung. Es ging nach unten. Er fuhr ziemlich schnell und Louis Magen schien nicht ganz mit zu kommen.
„Alles in Ordnung mit dir?“
Er klang besorgt, denn anscheinend war sie blasser als sie annahm.
„Ich hasse Aufzüge“, murmelte sie und legte eine Hand unterhalb ihres Sternums auf ihren Magen:“ Mir wird immer so fürchterlich übel davon und dieser hier rast ja geradezu.“
Da hielt er endlich an, ein kleiner unangenehmer ruck ging durch sie hindurch und sie musste sich an der Wand festhalten. Da spürte sie seinen Arm, der sich zärtlich um ihre Schultern bettete und seine Hand, die sich unter ihr Kinn legte. Liebevoll hob er es etwas an und sie spürte wie sein Daumen innig über ihre Wange strich, während seine Augen sich in den ihren verfingen. Louis fühlte wie ihre Knie weich wurden und ihr Herz zu rasen begann, indessen ging es ihrem Magen immer besser.
„Wie fühlst du dich jetzt?“
Seine Stimme war samtig weich und drang bis in den kleinsten Knochen ihres Körpers vor.
„Besser“, hauchte sie, ohne sich von seinen Augen lösen zu können.
„Wir müssen gehen, sie warten.“
Mit diesen leise gesprochenen Worten schien es ihr die Füße entrissen zu haben und als er seine Hand und seinen Arm weg nahm, schwankte sie merklich.
Er ging voraus und sie folgte ihm schwer seufzend. Es sah alles ganz normal aus, Tapeten an den Wänden, edel wirkende Gemälde schmückten diese und vereinzelt hingen Lampen an der Decke, die diesen Fensterlosen Gang beleuchteten.
„Wie tief… wie tief sind wir unter der Erde?“
Wollte Louis wissen, während sie sich beklommen umsah.
„Ungefähr sieben Stockwerke, denke ich.“
Antwortete er knapp und lief etwas schneller.
„Sieben.“
Sagte sie zu sich selbst und irgendwie kam es ihr vor, als würden die Wände etwas auf sie zu kommen. Sie fühlte sich noch nie wohl wenn es keine Fenster gab oder sie sich in einem Keller befand.
„Henry“, rief jemand gehetzt seinen Namen und er blieb stehen. Louis versteckte sich hinter seinem breiten Rücken, denn irgendwie wurde ihr alles langsam wirklich zu viel.
„Wo bleibst du nur, sie sind wahnsinnig ungeduldig und wo…“ er blickte sich etwas nervös um:“ Wo ist das Mädchen?“
„Hallo erstmal, Jakob“, begann Henry ruhig und Louis versteifte sich hinter ihm. Sie wollte ihm nicht begegnen, sie wollte ihn nicht ansehen oder alte Wunden auf reisen, weil sie ihr vielleicht etwas ähnlich sah.
„Ihr Name ist Louis und… sie ist hier?“
Er griff hinter sich, packte blind ihren Arm und zog sie mit einem kräftigen Schwung vor sich.
„Hi“, brachte sie nur hervor, während ihre Füße wieder halt suchten. Seine Augen brannten auf ihrem Gesicht und sie schaute etwas verlegen über ihre Schulter zu Henry.
„Wo sind sie?“
Wollte dieser wissen als er ihren hilfesuchenden Blick erkannte.
„Im…“, Jakob räusperte sich etwas verloren wirkend:“ Im großen Saal.“
„Ich habe etwas für dich“, meinte Henry und hielt ihm das alte Buch hin. Schockiert wirkend sah er es einen Moment lang etwas unschlüssig an und blickte dann wieder zu seinem Bruder auf.
„Nimm es“, sagte er und hielt es ihm noch näher hin:“ Es ist es…, wirklich. Louis brachte es mit, man gab es ihr bevor sie hier her kam, bevor sie überhaupt etwas von uns wusste.“
Ganz vorsichtig, als wäre es zerbrechlich, packte er es und wand es in seinen Händen hin und her, während sein Blick immer wieder über ihr Gesicht glitt.
Henry nahm Louis an der Hand und zog sie hinter sich her, an ihm vorbei. Sie konnte kaum seinen Schritten mithalten und immer wieder musste sie sich unweigerlich nach Jakob umsehen, der ihnen folgte. Sein Gesicht war so unergründlich und sein Mund war zu einem dünnen Strich verzogen, er wirkte grimmig, wie der eines alten und unzufriedenen Mannes.
Vor einer großen Tür hielt er inne, blickte auf Louis herab und sagte:“ Erschrecke bitte nicht.“
Dann schubste er die Tür auf und ein gleisendes Licht strahlte ihr entgegen. Louis hob blitzschnell einen Arm vor ihre Augen, in denen das Licht fürchterlich brannte und drehte ihren Kopf etwas zur Seite. Da sah sie Jakob, er stand neben ihr und starrte sie noch immer stumm an. Hecktisch schloss sie ihre brennenden Augen.
„Louis Heathcliff“, tat jemand ihren Namen erfreut klingend Kund und das in so einem weichen und lieblichen Ton, das sie glaubte, sie wäre wieder in ihrem Traum. Einen Traum, den sie eigentlich schon fast vergessen hatte.
Langsam sank ihr Arm herunter und allmählich gewöhnten sich ihre Augen an das strahlende Licht. Und da stand er, inmitten des Raumes, Arrian, und hinter ihm noch vier weitere, die das gleiche trugen wie er. Die Krieger standen rechts und links neben
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Kommentare
Phoebe (-: schrieb am 2009-07-01 15:16:22:
Hab deine geschichte erst heut entdeckt
du Hast einen interessanten schreibstil,
man kann sich total gut in die Story hineinversetzen!!!
Lg
Lilly schrieb am 2008-09-20 16:57:42:
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAllllllllllllllllllllllllllllES GUTE wünsch ich DIR und die Fortsetzung kommt, ist schon in Arbeit!!!!!!!!
LG
Lilly
Leny schrieb am 2008-09-18 23:08:35:
also
ich hatte b-day also bin ich mal so frech und...
wünsche,wünsche und noche mal wünsche, mia ne fortsetzung x)
LG :-*
Regenbogenkönigin (Luna) schrieb am 2008-09-12 18:27:11:
Super gemacht, weiter so fleissig, bin ganz gespannt auf die Fortsetzung!
Deine
Luna
jenny schrieb am 2008-09-11 14:57:40:
oh.....ich liebe deine geschichte!! sie ist der hammer, ich freu, mich riesig auf den nächsten teil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Moni schrieb am 2008-09-10 23:07:00:
Uh endlich geht es weiter....
CoraLove schrieb am 2008-09-09 23:10:45:
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooh man, bitte schreib ganz schnell weiter, ich will mehr mehr mehr, ich bin süchtig!
Ich danke dir soooooooooooooooooo sehr!
Liebe Grüße
CORA
Leny schrieb am 2008-09-09 22:59:31:
Hey,
büüüüüüüüüüüüüüüüüüüddddddddeeeeeee
schreib ganz schnell weitaaaaaa^^
+kussa+
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