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Kategorien > Fantasy > Dämonen

Die Geschichte der Engel und Dämonen (arbeitstitel

von Anna Geiger

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Prolog

Gibt es Engel? Oder gar Dämonen? Das ist eine Frage die ich mir sehr oft gestellt habe, aber es noch nie herausgefunden habe. Es gibt Geschichten, bei denen man denken könnte, dass sie es in Wirklichkeit gibt, und eine dieser Geschichten möchte ich euch erzählen.

Vor vielen hundert Jahren, gab es einen großen Streit im Engelsreich. Das ist das Reich in dem nur die Engel lebten, sonst niemand anderes. Es konnte niemand kein anderer dort leben. Denn die Luft bestand aus einem Material das von dem die Engel alleine Leben konnten. Nicht einmal Tiere würden es überleben. Deswegen gab es auch keine Tiere im Engelsreich, obwohl die Engel gerne Tiere gehabt hätten. Aber ihr Herr wollte es nun mal nicht. Der Herr der Engel war der oberste Engel. Der Herrscher der Engel. Gabriel. Er alleine hatte Kontakt zu Gott. Für die anderen Engel war Gott nur ein Gerücht, egal was er ihnen erzählte, sie glaubten es ihm nicht, weil sie ihn noch nie gesehen hatten. Gabriel war der einzige Engel der daran glauben konnte.
Eines Tages kam Gabriel von seinem Besuch zurück. Gott hatte ihn eingeladen, um mit ihm über alles zu sprechen, was in den nächsten Tagen zu tun war, aber sie kamen auf kein Ziel. Gabriel war sehr erschöpft, als er sich auf seinen Thron nieder lies, um sich von der Reise auszuruhen. Doch die Ruhe war nicht von langer Dauer. Schon kam ein sehr guter Freund von ihm in seinen Engelspalast. Verblüfft sah Gabriel ihn an, weil er sah dass sein Freund große Angst hatte, aber nur vor was?
„Iofiel, was ist los mit dir? Wovor hast du eine solch große Angst?“ erkundigte sich Gabriel sogleich, nachdem Iofiel vor seinem Thron stand. Iofiel musste er erst einmal ein paar mal ein und ausatmen, damit er mit reden beginnen konnte. Es fiel ihm schwer seinem Herren zu erzählen was passiert ist, denn es war etwas fürchterliches.
„Nun erzähl schon, und spann mich nicht so auf die Folter.“ Verlangte Gabriel und sah ihn gespannt an. „Es ist was schreckliches passiert, Herr.“ Begann Iofiel und sah seinen Herren mit einem sehr traurigen Blick an. Das Herz von Gabriel begann zu pochen. Normalerweise passierte nie etwas schlimmes im Reich der Engel. Er traute sich gar nicht zu fragen was passiert ist. Aber er tat es dann doch. „Was ist geschehen, mein Sohn?“ Iofiel schaute ihn ernst an. „Es gibt einen Riss. Ein unglaublich großes Loch, in der Mitte unseres Reiches. Ich war gerade da, es ist sehr schlimm. Wir haben einen Blick auf die Welt unter uns, und die unter uns, einen sehr guten Blick in unser Reich.“ Sagte er. Gabriel’s Gesicht wurde blass nach dem Iofiel ihm das erzählt hatte. Noch nie hatte jemand in ihr Reich geblickt. Das durfte auch niemand. Wenn die Menschen wüssten dass es Engel gab, würden sie alles machen, um in das Engelsreich zu kommen, und ihre Reichtümer stehlen, oder auch sie umzubringen, nur damit sie dann ihre Unsterblichkeit besitzen. Denn wenn ein Mensch einen Engel tötete, besaß dieser dann seine Unsterblichkeit. Deswegen hatten die Engel eine solche Angst vor den Menschen.
„Wie konnte das passieren?“ fragte Gabriel anschließend, nachdem er sich wieder beruhigt hatte. Iofiel zuckte mit den Achseln. „Ich weiß es selbst nicht. Der Riss war plötzlich da.“ Antwortete er ihm, und zuckte gleichzeitig mit den Schultern. „Du musst hin gehen, und versuchen es zu reparieren. Sonst passiert vielleicht noch was schlimmeres.“ Erklärte Iofiel ihm noch einmal in einem ernsthaften Ton. Gabriel verstand was er meinte, und er hatte auch vollkommen recht. Deshalb wartete Gabriel nicht mehr lange, sondern stand sofort auf, um mit ihm zu gehen.
Der Riss war nicht weit weg von dem Engelspalast entfernt. Der Engelspalast war eigentlich das Zentrum des Engelsreiches, aber das wusste so gut wie keiner in dem Reich.
Von weitem konnte man schon die vielen anderen Engel erkennen die um den Riss standen und ängstlich hinunter starrten. Doch das durften sie nicht machen. Wenn denn nun einer hinunter fiel? Was würde mit diesem Engel zustoßen? Das mochte sich Gabriel gar nicht vorstellen.
„Zur Seite, geht zur Seite.“ Brüllte Iofiel auch schon als sie bei dem Riss ankamen. Erschrocken gingen die Engel auf die Seite als sie ihren Herren sahen. „Ich möchte hier keinen sehen, geht nach Hause, und kommt nicht hier her. Dieses Loch ist gefährlich. Wenn ihr in die Welt der Menschen fliegt, kann ich nichts mehr für euch machen.“ Warnte er sie. Entsetzt sahen seine Untertanen ihn an, und begriffen erst langsam dass er es ernst gemeint hatte. „Gehen wir.“ Sagte plötzlich eine Stimme, und die Menge setzte sich endlich zögernd in Bewegung. Gabriel atmete erleichtert auf nachdem die letzten Engel den Riss verlassen hatten. Jetzt konnte er ihn endlich selbst sehen.
Was er da sah schockierte ihn zutiefst. Jetzt war ihm endlich bewusst wie nah sie den Menschen unter ihnen eigentlich waren. Er dachte immer dass es nur ein Gerücht war, aber es stimmte doch. Gabriel schloss die Augen, in der Hoffnung dass der Riss verschwunden sei, wenn er sie wieder aufmachte. Aber auch das funktionierte nicht. Er konnte viele Häuser auf der Erde erkennen. Es waren viele Bauernhäuser und Felder gab es weit und Breit. Etwas weiter hinten, war eine große weiße Burg, mit vielen Fahnen auf den Dächern. Seufzend drehte er sich wieder von dem schrecklichen Anblick weg und sah Iofiel fragend an. „Was würdest du tun?“ erkundigte er sich. Doch Iofiel zuckte nur mit den Schultern und sah ihn auf einer Art und Weise an, die Gabriel plötzlich Angst machte. Noch nie hatte sein Freund ihn so angeschaut. Was war bloß los mit ihm? „Iofiel? Geht es dir nicht gut?“ fragte Gabriel dann. Doch er antwortete ihm nicht. Stattdessen ging er langsam auf ihn zu. Gabriel wusste im ersten Moment nicht was er machen sollte. Der Herr der Engel stand so nah am Riss, dass er keine Chance mehr hatte vor Iofiel zu fliehen, sollte er ihm was antun wollen. Doch das wollte er nicht glauben. Engel konnten keinem anderem Wesen etwas antun, und schon gar nicht sich selbst.
„Jetzt habe ich endlich die Möglichkeit dich aus dem Weg zu räumen.“ Sagte Iofiel in einem bösen und ruhigen Ton. Gabriel schluckte ein paar Mal. „Was ist los mit dir? Ich kann dir alles geben was du willst.“ Versprach Gabriel. Angsterfüllt schaute Gabriel hinter sich. Erst jetzt bemerkte er dass, wenn er noch einen Schritt nach hinten tat, in den Tod stürzen würde. Flehend sah Gabriel zu Iofiel. Er war doch sein bester Freund. Das konnte er ihm doch nicht antun. Aber Iofiel tat es. Er hob seine beiden Arme in die Luft und berührte damit die Schultern von Gabriel. „Iofiel, Gott wird dir das nie verzeihen.“ Sagte Gabriel, als er sah dass er keine Chance mehr hatte. Seine Augen füllten sich mit Tränen, doch Iiofiel schien es gar nicht zu interessieren. Er grinste hämisch. „Nun werde ich der Herrscher der Engel sein.“ Sagte er nur zu ihm, und schubste Gabriel mit ganzer Kraft. Gabriel konnte sein Gleichgewicht nicht mehr

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