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Kategorien > Tierisches > Humor

Die Geschichte vom kleinen Wiesel

von Sven forever

Die Geschichte vom kleinen Wiesel
für den Adventskalender

1.
Es war einmal ein kleines Wiesel, das hüpfte fröhlich durch den Wald. Und wie es so hüpfte, hörte es plötzlich ein Knarren hinten im Busch. "Was das wohl sein könnte?" fragte sich das Wiesel und ging einen Schritt näher. Doch nun war es still. Nicht ein Mucks war mehr zu hören, also ging das Wiesel wieder zurück. Stopp, da war es doch wieder, dieses Knacksen. Es wurde immer lauter und lauter. Aber immer wenn das Wiesel sich dem Busch näherte, hörte das Geräusch auf. "So eine komische Sache!" wunderte sich das Wiesel und ging nach dem zehnten vergeblichen Anlauf schließlich fort nach Hause.

2.
Zu Hause angekommen, traute es seinen kleinen Ohren kaum. Das gleiche Knacksen kam nun direkt aus dem Spalt zwischen Sofa und Wand. Im Eiltempo raste das Wiesel hin, um das Sofa von der Wand abzurücken. Nichts. Kein Knacksen mehr, es war still und auch war nichts Auffälliges zu sehen. Vielleicht ein paar Staubwölkchen, die da nichts zu suchen hatten. "Die will ich direkt wegmachen!" sagte das Wiesel und war schon auf dem Weg in die Besenkammer, als plötzlich das Knacksen erneut zu hören war. Aber lauter, als zuvor. Nun hatte das Wiesel eine Idee. Es zog sich seine grünen Puschen an und schlich sich so leise es konnte in Richtung Wohnzimmer.

3.
Aber auch die leisen Puschen änderten nichts daran, denn sobald das Wiesel sich näherte, war es wieder still. "Ich gebe es auf!" Deprimiert fegte das Wiesel die Staubflocken weg, schob den Sessel zurück an die Wand und ging in die Küche. "Erstmal einen starken Kaffee!" Das Wiesel goss Wasser in die Maschine, faltete genüsslich ein Filtertütchen und wie es so am Falten war, da kam doch tatsächlich wieder dieses Knacksen zum Vorschein. Das Wiesel wollte orten, woher das Knacksen kam, aber es war unmöglich. Es kam von überall. Von oben und von unten. Von rechts und von links. Langsam glaubte das Wiesel, es kam sogar aus seinem Kopf. Das Wiesel schoss die Filtertüte in den dafür vorgesehenen Schacht, füllte Kaffee hinein. Die gute Wieseler Bohne.

4.
"Mh, wie das duftet." genoss das Wiesel den aufsteigenden Geruch von frischer Kaffeebohne. "Ich werde Musik aufdrehen" dachte das Wiesel, "Damit ich dieses Knacksen nicht mehr hören muss!" Das Wiesel drehte den Lautstärkeregler bis zum Anschlag, nahm sich das Tässchen guten Kaffee und legte sich zufrieden in den alten Schaukelstuhl. Aber nun war die Musik so laut, das fast schon die Ohren davon wehtaten. Genervt stellte das Wiesel die Tasse ab, drehte die Musik leiser und lehnte sich erneut zurück in den Sessel. "Knacks, knacks, knacks." Hallte es wieder aus allen Ecken. "Ruhe!" schrie das Wiesel und rollte das "R" so heftig, das es Halsschmerzen bekam. "Knacks, knacks."

5.
"Ich habe doch noch die alten Ohrenwärmer von damals irgendwo auf dem Dachboden!" erinnerte sich das Wiesel. "Ohrenwärmer helfen gegen Knacksen und dann habe ich noch meinen alten Schal, der hilft mir sicher gegen die Halsschmerzen." Gedacht, gemacht und schon war das Wiesel auf der Leiter, die zum Boden hinaufführte. "Ieh, ist das fies hier. Tausend und eine Spinnwebe." Das Wiesel konnte kaum einen Schritt vor den andern machen, ohne dabei in irgendetwas Undefinierbares zu treten, denn die Kerze, die sich das Wiesel zum Leuchten mit nach oben genommen hatte, war bereits durch den Wind, der durch die undichten Fensterluken fegte, ausgeblasen worden. "Hier finde ich gar nichts. Erst recht nicht das, wonach ich suche!" musste das Wiesel kurzerhand feststellen und tapste zurück in Richtung Ausgang. Aber wo war die Leiter?

6.
Das Wiesel rieb seine Augen, um besser sehen zu können. Aber was nicht da ist, kann man nun mal nicht sehen. Die Leiter war weg. "Früher in Weitsprung war ich immer ganz gut." erinnerte sich das Wiesel. "Aber ob es auch mit Tiefsprung klappt?" Ihm kamen doch kleine Zweifel auf. Aber es half nichts. Das Wiesel musste in den sauren Apfel beißen und wohl oder übel hinunter springen. "Augen zu und durch!" Mit beiden Pfoten ging es nun im Sturzflug nach unten und Knall. Da lag es! Eine Minute war es still oder war es eine halbe? Als sich das Wiesel etwas benommen aufsetzte, schaute es entsetzt hoch zur Öffnung, wo es eben hinaus gesprungen war. "Puh, war das hoch!" Nur leider war mit dem mutigen Sprung das eigentliche Problem nicht aus der Welt. Denn bald darauf ertönte ganz in der Nähe wieder ein leises Knacksen. Und dann noch das ungelöste Rätsel, wo auf einmal die Leiter war. "So eine Leiter kann sich doch nicht einfach in Luft auflösen!"

7.
Und das hatte sie auch nicht, denn sie lag direkt unter dem Wiesel auf dem Fußboden und das kleine Wiesel war mitten zwischen den Trittstufen gelandet. "Meine Augen sind wohl auch nicht mehr die Besten!" musste das Wiesel traurig feststellen und hievte die Leiter wieder hoch bis zur Dachbodenöffnung. Knacks, da war die Leiter eingerastet. "Die fällt nun nicht mehr herunter! Aber ich gehe so schnell auch nicht mehr hinauf. Dort oben ist es doch zu ekelig und Furcht erregend noch dazu!" Mittlerweile war es draußen auch bereits dunkel geworden und der Mond schien durch das große Küchenfenster. Das Wiesel ging zurück zum Schaukelstuhl neben dem ein kleiner Schrank stand. Schnell war die oberste Schublade geöffnet und was lag direkt oben auf? Ein dicker bunt gemusterter Schal.

8.
An den hatte das Wiesel gar nicht mehr gedacht. Es wickelt den Schal fest über die Ohren in der Hoffnung nun nichts mehr zu hören. Einfach war das nicht, denn bei dem Versuch, ob nun auch wirklich keine Geräusche mehr zu hören waren, erklang das fiese Knacksen nur umso lauter und deutlicher. "Ich will mir noch ein Spiegelei in die Pfanne hauen!" beschloss das Wiesel und ging zur Küche. Da kam ihm die nächste einschlagende Idee. "Wenn ich es ganz hell mache, so hell, das es mir fast die Augen blind macht, vielleicht verschreckt das das Geknackse. Aber es muss auf einmal hell werden. Mit einem Schlag." Diese Idee war gar nicht so einfach in die Tat umzusetzen. Das kleine Wiesel konnte ja nicht an jedem Lichtschalter gleichzeitig sein. Aber es gab auch für dieses Problem eine passende Lösung.

9.
"Ich ziehe einfach die Hauptstromsicherung raus, die fürs Licht, dann gehe ich durchs ganze Haus und mache alle Lichtschalter auf eins, die es gibt. Nachdem ich das gemacht habe, brauche ich nur wieder in den Keller an den Sicherungskasten zu gehen, die Hauptstromsicherung wieder reinstöpseln und knacks - ist die Bude hell erleuchtet."Flink machte sich das Wiesel auf den Weg zum Keller. Als es die ersten Stufen gegangen war, wollte es schon auf dem Dreh wieder umkehren. "Puh, ist das gruselig. Ieh, ist das ekelig!" Aber alle Angst half nicht, die Idee mit dem Licht war spitze und nun wird sie auch ausgeführt. "Wo ist denn dieser Kasten?" fragte sich das Wiesel und suchte zwischen alten Gartengeräten und Pappschachteln von Urgroßtante Hedwig Wieselinski. Diese Urgroßtante hat nämlich früher zusammen mit dem Urgroßonkel das Haus gebaut, in dem jetzt das kleine Wiesel ganz für sich alleine wohnen darf.

10.
"Pling!" "Was war das?" erschrak das Wiesel. Es war die kleine Lampe, die einzige im Keller. Wenn so ein kleines Herz für einen Moment wirklich stehen bleiben könnte, dann wäre es das des Wiesels, was sich jetzt im Dunkeln den Weg bahnen musste. "Da hängt was an der Wand, das könnte der Sicherungskasten sein." Das Wiesel tastete vorsichtig den Kasten ab und fand schnell den Öffnungshebel. Durch die Dunkelheit konnte man gar nicht recht erkennen, welche Sicherung nun für was war. Es waren ohnehin viel mehr Sicherungshebel und Knäufe, als es sich das Wiesel vorgestellt hatte und dann war da noch ein Rad, was sich unaufhaltsam drehte. Aber das musste etwas anderes sein.

11.
"Du meine Nase!" rief das Wiesel erstaunt. "Rupf. Das war der erste Versuch." Es war gar nicht schwer, so einen Knauf herauszuziehen. Es machte richtig Spaß. "Rupf. Das war..." Zisch- krach- pling. "Das war wohl das falsche Knöpfchen. Vielleicht hole ich mir von oben besser erst meine grünblaurote Taschenlampe, bevor ich hier weiter mache." Zum Glück schien der Strahl des Flurlichtes noch durch den offenen Türspalt und so fand das kleine Wiesel heile nach oben zurück.

12.
Begleitet von einem regelrechten Knackschor konnte es jetzt in der Box neben der Kellertür nach seiner Taschenlampe wühlen. "Aber ich hatte sie doch genau hier hineingeworfen, als ich das letzte Mal nachts im Wald war. Das weiß ich genau!" Mein Freund, der kleine Braunbär von nebenan, hatte mich nämlich noch gewarnt, als er mich ohne alles nachts in den Wald hatte laufen sehen. "Wiesel, nimm wenigstens eine Lampe mit, wenn du schon zu so später Stunde allein im Wald umherspazieren musst." So hatte ich den Rat von meinem guten Freund befolgt und meine grünblaurote Taschenlampe mitgenommen. Als ich unversehrt zurück kam, habe ich als erstes die Box aufgemacht und sie hier hineingeworfen."

13.
"Ha! Da liegt das Ding! Hättest auch mal huhu sagen können!" schimpfte das Wiesel mit der Lampe. Und hätte die Lampe antworten können, würde sie am liebsten darauf sagen: Ha! Da ist das dumme Wiesel und sucht und sucht! Hätte auch ruhig mal eine Brille aufsetzten können!" Aber es ist schon besser so, das Gegenstände nicht sprechen können, sonst hätte man ja gar keine Ruhe mehr. "Ruhe?!" was für ein Fremdwort in den letzten Stunden.

14.
Dennoch glücklich über den Fund der Lampe machte sich das Wiesel auf den Weg zurück in den Keller. Jetzt stand einer erfolgreichen Umsetzung des durchdachten Einfalls nichts mehr im Wege. Besonnen leuchtete das Wiesel die einzelnen Sicherungsreihen nacheinander auf und ab. Schön von links nach rechts, von oben nach unten und wieder zurück. "Gut das die Urgroßtante alles nicht beschriftet hat, sonst wäre es auch zu einfach!" grinste das Wiesel hämisch und wagte erneut einen Rupf. "Hi! Das Flurlicht ist ausgegangen." Das Wiesel steckte den Knauf wieder hinein und das Licht im Flur - blieb aus!"

15.
"Verwieselt! Ach du meine Nase. Ach du meine Ohren und ach du großer Krümel! Und nun?" Das Wiesel beruhigte sich mit dem Gedanken, das vielleicht auch nur die Glühbirne rausgeflogen sein könnte und ansonsten alle Lichter noch funktionierten. Kurz darauf viel das Licht der Taschenlampe auf einen großen roten runden Ziehschalter. "Wer bist du denn? Dich habe ich ja eben noch gar nicht entdeckt!" murmelte das Wiesel und spielte mit dem Gedenken, diesen einmal herauszuziehen. Gedacht, gemacht. Erwartungsvoll lauschte es nun, ob sich irgendetwas besonderes verändern würde. Als nichts außergewöhnliches geschah, ging das Wiesel nach oben und schaltete alle im Haus befindlichen Schalter und Lampenknöpfe ein. Es blieb dunkel, der einzige, der nicht aufgehört hatte, etwas Licht zu spenden, war der freundliche Mond. Für den gab es keine Sicherung, die man herausdrehen konnte und das ist auch gut so.

16.
Zurück im Keller wartete das Wiesel nun auf den großen Moment. Gleich würde es soweit sein, die ultimative Knacksverjagung durch Megalicht! Aber Pustekuchen. Nachdem alle Sicherungen und er rote Hebel wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht waren, tat sich gar nichts. Die Flurlampe brannte nicht und als das Wiesel durch die Kellertür in die dunklen Gänge des Hauses blickte, stand das Wiesel kurz vor einer megagroßen Verzweiflung. Tschjing, nun lag das Wiesel mitten in der megagroßen Verzweiflung. Die Stromzufuhr zum Gefrierfach war nämlich auch weg und so hatte sich derweil aus dem darin befindlichen Eis ein mittelkleines Pfützchen den Weg nach draußen auf den Küchenboden gebahnt. Und so eine unverhoffte Wasserlache unter den Füßen führt unweigerlich zu einer gepfefferten Rutschpartie.

17.
"Es hat eindeutig keinen Zweck mehr. Für heute habe ich genug Mist gebaut!" sagte das Wiesel und ging zur Besenkammer, holte einen Eimer um ihn unter das Gefrierfach zu stellen, damit morgen nicht die Küche zu einem halben Swimmingpool umgestaltet wäre und ging etwas sauer, etwas beschämt hoch in die Schlafkammer. "Guten Abend, gute Nacht!" knackste es aus allen Ecken. Aus einer Ecke meinte das Wiesel sogar ein: "Schlaf Wiesel, schlaf!" gehört zu haben, aber das war sicher nur Einbildung.

18.
Die Wolldecke über beide Ohren gezogen, darüber die Zudecke. Irgendwie würde die Nacht schon vorbeigehen und ein neuer Morgen kommen. Und der kam auch. Eigentlich krähte pünktlich zum Aufstehen immer der Hahn. Aber heute knackste lange bevor der Hahn auch nur daran dachte zu krähen, der Knacks. So konnte sich das kleine Wiesel direkt nach dem Aufwachen auf einen neuen "wunderschönen" Tag freuen, einen Tag der heute viel zu früh begann.

19.
Wenigstens waren die Batterien der Taschenlampe recht haltbar, denn draußen war es noch dämmrig und ein anderes Licht gab es hier drinnen ja momentan nicht. Mit einem Sprung in die Hausschuhe setzte sich das Wiesel in Bewegung Richtung Bad. Ein Schwung kaltes Wasser durchs Gesicht machte den Morgen auch nicht gerade besser, aber es machte fit. Fit für neue Taten. "Also erstmal wieder ab in den Keller!" beschloss das Wiesel und tapste die Stufen hinunter. Etwas ratlos stand das Wiesel jetzt vor dem Sicherungskasten und wollte noch mal alles genauestens ableuchten. Da stand doch direkt unter dem Kasten ein Regal mit einer alten Schachtel drauf dessen Inhalt zwar schon alt, aber dennoch ganz brauchbar schien

20.
"Genau das Format, wie hier oben eingeschraubt ist!" freute sich das Wiesel und wechselte rasch ein paar Sicherungen aus. "Plöng. Oink." Die Flurlampe leuchtete wieder. "Yeah!" Schnell raste das Wiesel die Kellertreppe rauf um nachzusehen, welche Lampen noch aufbrannten. "Alle! Alles hell." Das Wiesel machte einen riesigen Hüpfsprung. Es hatte einen so riesigen gemacht, das davon sogar die Vase eines nicht so guten Freundes vom Tischchen auf den Boden viel. "Ist das hässliche Ding auch direkt in die Binsen gegangen. Yeah! Da kann ich doch gleich noch einen zweiten Hüpfsprung machen! Ach, besser nicht!"

21.
Das Wiesel schloss die Kellertür, ging fröhlich durch die Zimmer, um die ganzen Lichtschalter wieder auszuknipsen, die Sache mit der ultimativen Knacksverjagung durch Megalicht war ja wohl nach Hinten los gegangen. Denn jetzt kam aus jedem Zimmer, welches das Wiesel betrat, ein "lustiges" Knacksen. So hielt die Freude des Wiesels nicht lange an: "Ich muss ausziehen! Ich muss ausziehen, bevor ich noch meinen Verstand verliere." Aber dann erinnerte sich das Wiesel daran, dass das Knacksen ja ursprünglich aus dem Wald kam. Außerdem hing das kleine Wiesel an dem Haus. Es hatte schon immer hier gewohnt. Und egal wohin das Wiesel ziehen würde, das Knacksen kam bestimmt dorthin mit.

22.
Ein Glas frische Vollmilch wäre jetzt angebracht. Gutes von der Kuh verhilft zu guten Ideen. Und eine gute Idee konnte das Wiesel jetzt gebrauchen. "Toastbrot!" schoss es dem Wiesel durch den Kopf. "Toastbrot mit Harzer Käse werde ich auslegen. Den Gestank hält das stärkste Knacksen nicht aus." Das Wiesel holte schnell die mittlerweile aufgetaute Packung Goldene Wieselähre aus dem Gefrierfach und dazu die extra zweimal eingeschweißte Käseschatulle mit besagter Harzer Rolle. Um nicht vom Stuhl zu fallen, half eine pinkfarbene Wäscheklammer, die zufällig auf dem Küchentisch gelegen hatte und jetzt Wiesels Nase zukniff. Eifrig machte das Wiesel ein Dutzend Untertassen mit belegten Broten und verteilte diese dann im ganzen Haus. Der Gestank verbreitete sich rasend schnell und bald half auch keine Wäscheklammer mehr.

23.
"Nur raus hier!" beschloss das Wiesel und raste zur Hautür. Ohne Mantel und Tasche lief es in den Wald hinein um endlich wieder tief durchatmen zu können. "Hui - puuh!" Verwundert über den frühen Waldlauf des Wiesels wurde auch der Hahn wach und fing an zu krähen. Für den kleinen Braunbär von nebenan wurde dadurch auch die Nacht abrupt beendet. Er öffnete, wie jeden Morgen, sein Fenster und gähnte in den Wald hinein. Da entdeckte er seinen Nachbarn, das kleine Wiesel und fragte erstaunt: "Was machst denn du so früh auf den Beinen? Sag mal, konntest du auch nicht richtig schlafen? Also mich hat es bereits den ganzen Abend gestern genervt. Das fing ja schon an, seit du vom Spaziergang zurück gekommen bist! Aber jetzt hat es ja endlich aufgehört." Verdutzt blickte das Wiesel zu seinem guten Freund, dem kleinen Braunbär: "Was?"

24.
"Zu hageln!"

Fröhliche Weihnachten wünscht das kleine Wiesel und freut sich schon auf sein nächstes Abendheuer.


Kommentare

nicoletahier@freenet.de schrieb am 2008-09-15 16:04:42:
coole geschichte nicht jedem fällt sowas cooles ein
ModernFrog79@aol.com schrieb:
Eine wirklich knuffige Geschichte über ein äußerst seltsames Tier. Super schön geschrieben.
Connie16@freenet.de schrieb:
Hy finde ich auch super gut geschrieben habe bis zum ende auch nicht gewusst was das "Knacksen" ist gute Idee!! By Sissi
jid e schrieb:
hei echt super deine geschichte.
Star_Angel schrieb:
Ich muss sagen, deine Geschichte ist dir extrem gut gelungen. Toller Aufbau und eine knuffelige Idee. Von mir hast du jedenfalls ein ganz großes Lob in der Tasche!!!!
baddy schrieb:
so ne geile geschichte hatte ich scho lang nimma glesen

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