Die Gilde der Diebe
von
Lilli
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murmelte Donia bevor die über die Schwelle des Klostertors trat.
Alessio brachte sie sicher über den See und verabschiedete sich mit einer Umarmung. Er fing an zu weinen, was ihn sichtlich ärgerte. „Mach’s gut, Donia. Mach’s gut“ Dann ruderte er zurück.
Donia wartete bis er nicht mehr zu sehen war. Dann warf sie noch einen Blick auf das alte, immer noch faszinierende Kloster. Mit diesem Kloster hatte alles angefangen. Sie seufzte und machte auf dem Absatz kehrt.
Wie viel in ein paar Wochen passieren kann… Und wie viel Wahres doch an Märchen dran ist. Und wie viel ein alberner Fluch auslösen kann.
Auf dem Weg zum Bahnhof von Galati ging Donia ein letztes Mal zur Hütte.
Vor dem Müllershof blieb sie stehen und schaute auf das alte Haus, beobachtete den Bach und den Stein, auf dem Darian fast täglich saß.
Wie viel hatte sie hier erlebt. Wie lange hatte sie hier gelebt.
Doch es war an der Zeit ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen.
Auch, wenn sie es nicht mit Darian teilen konnte.
Mit einem Seufzen entfernte sie sich vom Müllershof ohne einen Blick zurückzuwerfen.
Sie ließ alles hinter sich: ihre Heimat, die Bande, ihr altes Leben. Vielleicht sogar auch Darian.
Auf jeden Fall begann sie noch mal komplett neu. Ohne Fluch und ohne Angst.
Sie war bereit für das neue Kapitel.
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Kommentare
jenny schrieb am 2009-12-12 10:20:54:
die geschichte ist einfach hamma! das ende ist richtig traurig, hätte fast geheult^^ neija, auf jeden fall gut geschrieben=)
mach weiter so*
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