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Kategorien > Fantasy > Legende

Die GötterKlingen 1

von Drachenreiter

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Prolog: Die Vier mysteriösen Reisenden.

Der Mond schien über der glühend heißen Wüste Drolsh. Alles war düster und nichts war zu erkennen. Nichts... abgesehen von vier flackernden Lichtern. Sie stammten von den Fackeln einiger Menschen, die mit ihren schwarzen Pferden auf der Durchreise waren. Sie trugen schwarze Kutten, deren Kapuzen ihre Gesichter in dunkelstem Schatten verbargen. „Oh mächtiger Harlon, ist ihnen denn nicht bewusst, wie gefährlich es hier für uns ist?“, fragte eine der Gestalten. „Ach was! Woher wollen die denn wissen, das wir keine Menschen sind?“, antwortete Harlon, der Anführer der kleinen Karawane. Er hatte einen grauen Vollbart. „Sir, wir sehen zwar so aus, und vielleicht wissen die Menschen auch nicht, dass wir keine sind, aber hoch oben, da wo wir herkommen, wissen unsere Eltern und Gebrüder, das wir keine Menschen sind!“,sagte der hinterste in der Karawane. „Na und? Die werden uns schon nicht umbringen und jetzt schweig!“, fuhr Harlon den hintersten, der Reisenden an. „Sir, aber er hat Recht! Ich wäre mir da nicht so sicher! Wenn unsere Familien herausbekommen, dass wir unter den Menschen sind, dann werden sie uns für immer einsperren!“, meldete sich die Gestalt hinter Harlon zu Worte. „Haltet den Mund! Warum sollten sie so etwas tun? Wir sind ihnen doch sowieso egal. Es interessiert sie nicht im geringsten wo wir uns herumtreiben!“,sagte Harlon. „Ja, wir sind ihnen egal, oh Harlon, aber nicht was wir bei uns tragen! Sie werden sicher versuchen zurück zu bekommen, was ihnen gehört!“, gab der vorletzte der Karawane zu bedenken. „Das weiß ich selbst, Sharadon! Aber ich bin sicher, sie werden uns nicht finden!“, antwortete Harlon. „Ich werde langsam müde, wir reiten schon seit zwei Tagen ununterbrochen durch die Wüste!“, beschwerte sich der hinterste.“Ist ja gut, wir machen in der nächsten Stadt halt!“, sagte Harlon ruhig. „Na, toll! Und wo ist die nächste Stadt? Wahrscheinlich zwei Monate entfernt!“, maulte Sharadon. „Schweigt! Ihr seit es, die die Reise so unangenehm machen ihr nervigen Wichte! Haltet jetzt die Klappe!“, schrie Harlon von der Wut gepackt. Schweigend setzten sie ihre Reise weiter fort. Das einzige, was zu hören war, war der Wind, der den Sand durch die Luft wirbelte. Die Stille wurde von einem Geräusch gestört, dass von Sharadons Wasserschlauch ausging, als dieser ihn öffnete. Nun nahm Sharadon den letzten Schluck Wasser aus dem Schlauch und sagte: „Oh Harlon, wir haben Probleme!“ „Was für Probleme, Sharadon?“, fragte Harlon. „Das erste Problem ist, dass unser Wasservorrat erschöpft ist und das zweite Problem ist, dass unsere Fackeln nicht mehr lange durchhalten, oh Harlon!“, antwortete Sharadon. „Immer mit der Ruhe, Sharadon!“, sagte Harlon und deutete auf einen Hügel. „Wir haben die Stadt fast erreicht! Dies ist der letzte Hügel!“ „Reiten wir weiter!“, schlug der Mann hinter Harlon vor. Sie gaben ihren Pferden die Sporen und hielten auf dem Hügel. „Das ist Nehageb!“, sagte Harlon als sie auf die Wüstenstadt aus Lehmhäusern hinab blickten. Die Häuser standen kreisförmig um eine ovale Oase herum.
Als die Vier über den Marktplatz der Stadt ritten rief ein Standbesitzer: „Effendi, wollt ihr vielleicht frisches Obst kaufen? Ich habe bestes Angebot von Stadt!“, er lächelte. „Lasst uns ein Gasthaus suchen! Ich bin total fertig von dieser Hitze!“, schlug Sharadon vor. „Du hast recht, diese Händler können vielleicht in der Nacht noch handeln, aber wir sind völlig kaputt!“, pflichtete Harlon ihm bei und sie ritten weiter über den fast leeren Marktplatz. „Denkt daran, wir dürfen nicht unsere Namen erwähnen. Das währe zu auffällig!“, flüsterte Harlon den anderen zu. „Das da sieht doch nett aus, oder nicht?“, sagte Sharadon und deutete auf ein Gebäude. „Ja, ich denke, dass dies eine gute Unterkunft ist.“, stimmte Harlon zu. „So schlimm, wie Vater immer sagte ist es hier gar nicht!“, fügte er hinzu und Sharadon pflichtete ihm bei. Die Vier stiegen von ihren Pferden ab und banden sie an einem Holzzaun an. Sie nahmen die wichtigsten Sachen mit und betraten das Gebäude. Ein Mann mit einem Turban, an dem ein Saphir funkelte begrüßte sie freundlich: „Effendi, ihr seid sicher müde und durstig! Und haben sie keine Angst vor dem Dämonen, der kommt hier nicht rein!“ „Was für ein Dämon?“, fragte Harlon, dem bei diesem Wort der Atem stockte. „Man sagt, er sei das mächtigste und brutalste Wesen, das unser Planet je gesehen hat!“, rief der Mann mit dem Turban aufgeregt. „Ich sagte doch, das es keine gute Idee war, unter die Mensch...“, begann Sharadon, doch Harlon fuhr ihm mit einem „Psst!“ dazwischen. Sharadon merkte, dass er eben zu auffällig war. Ein Zimmer kostet nur fünf Sarzalien!“, sagte nun der Mann mit Turban. Harlon nahm einen Lederbeutel von seinem Gürtel ab und kramte darin. Darauf legte er dem Mann ein Goldstück vor die Nase und fragte: „Reicht das? Wir haben leider eure Währung nicht!“ „Oh, ja Sir! Das reicht!“, sagte der Besitzer des Gasthauses und freute sich, dass er ein vermögen verdient hatte. Die vier gingen die Treppe nach oben, um sich schlafen zu legen. „Soshkon, du gehst morgen und füllst unsere Schläuche auf!“, gab Harlon als Befehl und meinte damit den, der vorhin noch hinten in der Karawane ritt.
Und so geschah es, dass am nächsten Morgen als Harlon und die anderen zwei erwachten, Soshkon schon nicht mehr da war. Er war schon an der nahe gelegenen Oase und füllte die Schläuche. Als er wieder da war wollten sie noch eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen und aßen so gebackenes Kolokalo. Kolokalo waren Vögel, die ziemlich hässlich waren. Sie waren ganz kahl. Wegen dieser Eigenschaft waren sie sehr beliebte Speisevögel, da man sie nicht mehr rupfen musste.
Nachdem die Vier aufgegessen hatten setzten sie ihre Reise fort. Die Wüstensonne brannte so gnadenlos, dass schon nach wenigen Stunden die Schläuche schon wieder fast leer waren. Ein leises Knurren war zu vernehmen. „Das ist nicht lustig, Sharadon!“, sagte Harlon, der wegen der Erzählung von dem Dämonen etwas verängstigt war. „Das war ich gar nicht!“, plusterte sich Sharadon auf. Die Erde erbebte. „w...Was passiert hier?“, schrie Harlon um das Poltern der Erde zu übertönen. „Wir haben keine Ahnung!“,war die Antwort. Da tat sich vor Harlon die Erde auf und eine schwarze Hand klammerte sich an den Rand des Abgrundes, der dabei entstanden war. Sie hievte sich hoch und ein schwarzer, stachliger Dämon mit leuchtend roten Augen kam zum Vorschein. Er stieß einen unheimlichen Schrei in die Luft aus und die vier Reisenden waren wie gelähmt. Er holte mit seinen schwarzen Pranken aus und riss Soshkon vom Pferd. „Oh, großer Kialon höre mich an!“, betete Harlon gen Himmel. Wer stört den Götterkönig Kialon?,ertönte eine Stimme. „Ich bin es, Vater, bitte hilf uns, dieser Dämon wird uns umbringen!“, flehte Harlon doch die Stimme antwortete: Nein ,Harlon! Du bist von zu hause weggelaufen, um mir zu beweisen, das es dort unten unter den Menschen sicher sei! Du hast dir das ganze

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