Die Jäger - Kapitel 1
von
Fanpire1612
1
2
3
4
5
das erste kapitel ist hier. ich bin eig. schon bei kapitel 9 kanns aber nicht raufladen da ich internet verbot habe - für ne woche -.- aber ich hoffe diese kapitel reicht euch bis dann. und um euch auf den vorgeschmack zu bringen, kopiere ich euch noch eine leseprobe rein. mit toller action x)
Frustriert starre ich meine neue Decke an. Meine alte Decke, beklebt mit Leuchtsternen die im Dunklen funkelten und meine riesige Lichterkette, die schlängelnd an der Wand hing, sind ganze 300 Kilometer von mir entfernt. Genauso wie meine Freunde, mein Freund, meine Eltern – einfach mein ganzes Leben. Naja, meine Eltern sah ich so schon sehr selten, da sie über die ganze Woche auf Geschäftsreisen waren. Nur in den Ferien waren wir immer zusammen. Wir gingen tauchen, reiten, klettern und vieles mehr. Aber das war‘ s auch schon. Wir waren alle so beschäftigt mit dem, was zusammen zu unternehmen da wir es gar nicht taten. Denn wie soll man unter Wasser sprechen? Während dem Klettern, wie kannst du dich da Unterhalten, wenn deine Eltern ganze 10 Meter über dir baumeln? Und nach all diesen Beschäftigungen waren wir einfach zu müde. Ziemlich idiotisch. Weil ich eine gute Gymnasiastin, ein wohlerzogenes Kind bin, meine Nanny gekündigt hat und weil ihnen mein Freund Sven nicht gefallen hat, sitze ich jetzt hier in dieser Pampa fest. Im Johannes Internat, dass eine Eliteschule ist und ziemlich weit weg von jeglicher Zivilisation steht. Ich blase mir eine Strähne, die mich an der Nase kitzelt, mit Schwung in eine andere Richtung. Sie landet wieder nervig auf meiner Nasenspitze. Ich setze mich widerwillig auf, stosse mir mit den Füssen meine lila Bettdecke ans Fussende und streiche mir endgültig meine braune Haarsträhne hinter‘ s Ohr. Zweifelnd, mustere ich noch ein weiteres Mal mein neues Zimmer, das ich mit einem Mädchen in Zukunft teilen werde. Sie heisst Mary, doch gesehen hab ich sie bis hin nur auf den Fotos, die sie auf ihrem Schreibtisch aufgereiht hat. Wenn ich so ihre Zimmerhälfte betrachte, muss sie ein ziemlich… interessanter Mensch sein. Sie ist von so vielem ein Fan. Von Hardrock bis Whine Puh. Ihre Bettdecke ist grell gelb, aber sie hat eine Unmenge an Kis-sen, in allen verschiedenen Farben und Logos, bis auf gelb. Sie hat ein Kill Bill Poster an der Wand hängen und daneben gleich Harry Potter. Sie hat ein wenig zu viele Interessen, so scheint es mir. Dabei ist sie ziemlich unordentlich. Mein Blick schweift weiter über ihre Klamot-ten, die sie auf den Boden verstreut hat, weiter zu meiner Zimmer-hälfte, die ziemlich kahl und langweilig, in Gegensatz zu Mary‘ s Sei-te, aussieht. Heute Abend ist es unheimlich ruhig im Internat. Wahr-scheinlich auch darum, weil Samstag‘ s der Ausgang bis Mitternacht gestattet ist. Ungeschickt setze ich meine nackten Füsse auf den Holzboden, greife nach meinem Nessessär und tapse Richtung Zim-mertüre. Vorsichtig öffne ich sie ein Stück und blicke mit ausge-strecktem Kopf den Gang hinunter. Die Stille die mich umgibt, drückt mir fast auf den Ohren. Wenn ich jetzt eine Nadel fallen lassen wür-de, würde es sich wie ein donnernder Aufschlag anhören. Weit und breit ist niemand zu sehen. Ich trete hinaus und gehe den mit rubin-rot bemaltem Gang hinunter, zu den Toiletten. Der Gang ist sehr hoch und nach jedem Bild, das wohl hier die Schüler gemalt haben, baut sich ein schmales Fenster vor mir auf, das vom Boden bis zur Decke reicht und einen Ausblick auf den Hof gewährt. Es ist ein kal-ter Oktober, der uns hier schon den Schnee vor die Haustüren ge-schneit hat. Ich seufze als ich die kleine Schneeschicht auf dem Schulareal erblicke. Gerade als ich die Türe zur Toilette öffnen will, wird sie hastig aufgestossen und knallt unangenehm gegen mich, so, dass ich rücklings gegen die Wand krache.
>> Au! <<, rufe ich und drücke mir meine Hand an die Stirn, in der Hoffnung, dass so der Schmerz nachlässt. Verstört blicke ich auf, in ein Paar dunkelblauer Augen, die leicht von schwarzem Haar verdeckt bleiben. Mein Unterkiefer knallt mir beinahe auf den polierten Holz-boden und wie gelähmt starre ich das schönste Gesicht an, dass ich je gesehen hab. Schwarzes Haar, das ihm beinahe zur Schulter reicht und deren spitzen, sein blasses marmorartiges Gesicht um-rahmen. Seine Lippen sind voll, seine Gesichtszüge wie aus einem Bild eines Engels, gezeichnet. Doch mir entgeht nicht sein Minenspiel. Der Junge mustert mich zuerst sehr lange geschockt, dann traurig, miss-trauisch und zu guter letzt verärgert. Er wendet sich von mir ab und marschiert anmutig, mit gesenktem Kopf den Gang hinunter. Fas-sungslos schaue ich ihm nach. Was für ein Gentleman. Erst im nach hinein, als er fast um die Ecke gebogen ist, wird mir klar, dass er im Bad der Mädchen war. Und er ist schliesslich keins.
>> Hey! <<, rufe ich ihm nach. Stockend bleibt er stehen.
>> Was hattest du im Bad der Mädchen zu suchen? <<
Langsam dreht er sich zu mir um, die Augen zu schlitzen geformt. Ich hebe nur erwartungsvoll eine Augenbraue. Das habe ich lange vor meinem Spiegel geübt, als ich gerade mal 10 Jahre alt war.
Um seine Lippen zuckt es.
>> Das geht dich nichts an. <<
Aufgebracht stosse ich mir die Luft aus den Lungen, die ich angehal-ten hab.
>> Und ob mich das was angeht. << Du eingebildeter Schönling, setz ich Gedanklich noch hinzu.
Lange starrt er mich unergründlich an und Stille legt sich zwischen uns beiden, die mich an meiner Unterlippe beissen lässt.
>> Du bist doch die neue? <<
>> Und? <<, halte ich bissig dagegen. Seine ganze Körperhaltung strahlt Arroganz aus.
>> Dann leg dich lieber nicht mit den falschen Typen an, verstanden? Ausser du möchtest, dass ich es dir verständlich mach. <<
Seine Stimme klingt bedrohlich und herausfordernd, die Hände hat er neben sich zu Fäusten geballt. Ich begreife, dass ich nun lieber nichts Falsches sagen soll, denn ich glaube ihm aufs Wort, dass er keine Angst hat mir begreiflich zu machen, dass er einer der fal-schen Typen ist. Die Stimme meiner Mutter hallt in meinem Kopf wi-der. Halte dich von merkwürdigen Menschen fern, hat sie gesagt, be-vor ich in den Zug gestiegen bin. Ich schlucke trocken. Anstatt was zu erwidern, verschränke ich ergeben meine Arme vor der Brust. Zu-frieden hebt er einen Mundwinkel und verschwindet um die Ecke. Ich hebe mein Nessessär vom Boden auf, das mir bei der Begegnung mit der Tür zu Boden getrudelt ist.
Unter der Dusche überlege ich fiebrig was ich machen soll. Zum Di-rektor gehen und riskieren, den Spitznamen Petze zu tragen? Oder doch so tun als wäre nichts passiert? Er hat bestimmt keine Kamera installiert. So schlimm wird es nicht sein. Ich binde mir meinen grau-en Bademantel um und entschliesse mich, nicht zum Direktor zu ren-nen. Es ist nichts passiert.
Ein greller Lichtstrahl wirft sich auf mein Gesicht und ich blinzle da-gegen. Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn die Ohrstöpsel meines MP 3 Players stecken immer noch in meinen Ohren und geben meine Songs wider. Hastig schalte ich ihn aus, lege ihn
1
2
3
4
5
Kommentare
TheFreakyVamp schrieb am 2010-05-23 17:43:44:
Hi!
Tolle story, nur eine Frage hab ich da noch: wenn die leute in deiner story mit 18 volljährig sind, haben sie doch jedes recht, die schule zu verlassen? Wie alt ist emily? Gerade 17 oder fast 18 oder 16... Vllt beantwortest du die frage ja noch in nem anderen teil, sry, ich lese gerade teil 1 THX for Writing ;-)
fanpire 1612 schrieb am 2010-03-13 17:58:42:
hey yellow.
ija dann hast dus gut wenn du nicht mehr teenie bist und internetverbot bekommst -.-
also, apropos twilight. ich mag twilight ^^ aber es ist überhaupt nicht eben: mädchen verliebt sich in vampier ala twilight :P
und es ist überhaupt nicht ala vampire diaries oder wie das heisst.
ihr werdets schon noch lesen wie sich das dann alles aufbaut.
und jetzt hab ich zeit so vel wie möglich wieder was rauf zu laden damit ihr weiteres erfährt.
grüss dich auch freundlich, laura ^^
storyengel 007 schrieb am 2010-02-07 15:07:16:
die geschichte ist echt gut ,mir gefählt es wie sie aufgebaut ist ,ich freue mich auf die nächsten kapittel hofentlich kanst du sie schnell hochladen ich freu mich schon mfg toryengel 007
Moon Dancer schrieb am 2010-02-06 14:50:50:
wow. echt coll=) mach weiter so xD
lg
Yellow Orchid schrieb am 2010-02-05 16:18:17:
Hey fanpire
Schön, dass der Teil so lange ist. Da kann man zumindest lesen, ohne gleich wieder dabei gestoppt zu werden:-) puh, zum Glück bin ich alt genug, dass mir das mit dem Internetverbot nicht mehr passieren kann =)
Deine ansage war ja ganz schön selbstbewusst: "aber wartets mal ab" hast du mir bezüglich deinem Deutsch im letzten Post geschrieben. Alsoooo.... abgewartet hab ich und gelesen habe ich dein erstes Kapitel ebenfalls^^
Inhaltlich hätte ich da bereits eine Frage: Der Inhalt wird hoffentlich schon mehr hergeben als "Mädchen verliebt sich in Vampir" à la Twilight? Ich bin nicht gerade ein Twilight-Fan, daher würde mich das eher etwas abschrecken:-) Die wechselnde Augenfarbe z.B. hat mich etwas an die Bis(s)-Reihe erinnert.
Ansonsten habe ich dein Kapitel gerne gelesen. Du hast wirklich ein gutes Deutsch. Schön wäre es, wenn du die Word-Fehler irgendwann beheben würdest (die Bindestriche zwischen den Worten). Ausserdem haben sich ein paar andere Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen (vor allem Kommafehler), aber die wirst du wohl selbst finden, wenn du dein erstes Kapitel ein weiteres Mal Probe liest:-)
Aaach: Den Satz mit dem "Rotz wegwischen" würde ich dann wohl auch weglassen. Das ist irgendwie ein Teil des menschlichen Mechanismus, von dem ich nicht unbedingt auch noch in fiktiven Texten lesen will... vor allem während den kalten Wintertagen =)
Ich freue mich auf Kapitel 2!
Grüsse, Laura (den Vornamen haben wir wohl miteinander gemein :D)
Kommentar hinzufügen