Die Jäger - Kapitel 5
von
Fanpire1612
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das fünfte kapitel ist nun auch da. x) ab hier wirds richtig spannend und geheimnisvoll. was denkt ihr? ist alex ein bruder von tom? naja, mal sehen ;)
Immer noch ungläubig, starre ich ihm in sein Gesicht, dass nicht ganze fünf Zentimeter von mir entfernt ist. Dann blicke ich an mir hinunter und stelle fest, dass ich immer noch fit und munter, und - besonders wichtig - lebend, auf den Füssen stehe. Ich schaue wieder zu ihm hoch.
>> Sieht aber nicht so aus, als ob ich Tod wäre! <<, schreie ich durch den Lärm. Leicht öffnen sich seine Finger an meinen Armen und ich spüre wieder das Blut durch meine Arme fliessen.
>> Miranda… du… LEBST!? <<
Miranda? Oh. Vielleicht verwechselt er mich einfach mit jemanden, der so aussah wie ich! Erleichterung steigt in mir auf und ich schüttle den Kopf.
>> Tut mir leid. Aber ich heisse nicht Miranda. Kann sein dass du mich verwechselst. <<
Mit grossen Augen mustert er mich von Kopf bis Fuss, schaut mir skeptisch in die Augen und lässt mich dann schlussendlich stirnrunzelnd los. Jetzt da er mich los gelassen hat, schwanke ich rückwärts gegen den Hocker. Bevor ich noch gegen die Theke stosse, hält mich Tom’ s Ebenbild – einfach mit blondem Haar - an der Hand und hilft mir auf den Barhocker.
>> Danke. <<
Er starrt mich immer noch zweifelnd an.
>> Darf ich ganz kurz etwas nach schauen? <<
Ich nicke benommen. Der Schreck sitzt mir immer noch in den Gliedern. Er beugt sich zu mir hinunter und schiebt den Ausschnitt meines Tops ein kleines Stückchen weiter nach unten. Ich wusste nicht, dass er bei MIR was nach schauen möchte. Mit seinen eiskalten Fingerspitzen fährt er mir über die Haut, unterhalb meines Schlüsselbeins, und an den Punkt, wo mein rasendes Herz liegt. Ich zucke unwillkürlich von seiner schon zärtlichen Berührung zurück und erkenne die Gänsehaut auf meinen Armen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ihn von mir weg geschupst und wäre aus dem Club geflüchtet. Ich weiss nicht genau warum, er scheint ziemlich harmlos zu wirken. Aber er hat genauso wie Tom etwas Gefährliches an sich. Ich würde ihn liebend gern fragen, ob sie Verwandt seien, doch ich hab einfach nicht den Mumm dazu. Der Junge schaut von meiner Brust zu mir in die Augen. Sie sind nun schwarz. Er hebt seine Hand, die zuvor schon meine durchscheinende Haut berührt hatte, und hält mein Kinn fest, mustert nun prüfend meine Augen. Stocksteif sitze ich eingeschüchtert auf dem Hocker. Dann schüttelt er seinen Kopf, hält mir die Hand hin.
>> Ich bin Alexander. Du darfst mich aber auch einfach nur Alex nennen. <<
Freundlich lächelt er mich an. Schüchtern lächle ich zurück, überrascht von seiner so schnell wechselnden Laune und spüre das Blut in meine Wangen schiessen.
>> Emily. <<
Ich schüttle ihm nicht die Hand. Meine Wachsamkeit ist auf hundert und ich schrecke vor seiner eiskalten Haut zurück. Ich dachte, Frauen sind kälteempfindlich, nicht Männer. Und bei dieser Hitze, hier im Club, fühlt er sich ungewöhnlich kalt an. Enttäuscht legt er seine Hand auf seinen Oberschenkel und betrachtet sie mit gekrauster Stirn. Dann lächelt er mich wieder sorglos an. Ich frage mich, ob dieses süsse Lächeln einfach nur Fassade ist, um mir ein Gefühl der Sicherheit zu schenken.
>> Tut mir leid wenn ich dich erschreckt habe. Du siehst M… dieser Person verblüffend ähnlich. Sie hatte eine Narbe unter dem Schlüsselbein und blaue Augen. Dabei auch ein Muttermal am Kinn. Diese Gegensätze wie die Augenfarbe, sind mir erst aufgefallen, nachdem du mir sagtest, dass du nicht Miranda seist. Tut mir wirklich leid. <<
Er lächelt mich entschuldigend an, doch in seinen – jetzt wieder blauen – Augen, liegt nur tiefer Schmerz. Verkniffen lächle ich.
>> Ist schon okay. Ich kann‘ s verstehen. <<
Alex ruft einen Kellner und bestellt für mich ein Glas Wasser. Ein weiteres Mal mustert der mich bedenklich. Kurzerhand greife ich nach dem Glas und schlucke das kalte Wasser wie eine verdurstende. Belustigt schaut mir Alex dabei zu. Ich achte nicht darauf.
>> Diese Miranda… war sie deine Freundin? <<
Er lächelt zwar immer noch, doch es hat sich verändert und seine Augen funkeln.
>> W-wenn du nicht über sie reden möchtest, geht das schon in Ordnung <<, sage ich schuldbewusst. Ich hätte das Thema nicht anschlagen sollen. Beschämt betrachte ich meine schwarzen Fingernägel. Alex antwortet nicht. Schweigsam schaut er den feiernden Menschen beim Tanzen zu. Bravo, Emily! Das hast du toll gemacht!, denke ich sarkastisch. Ich dachte, er würde überhaupt nichts mehr sagen, doch nach etwa 5 Minuten dreht er sich wieder zu mir um und unterhält sich mit mir, so, als ob ich nichts Schreckliches gesagt habe, über Musik. Ich erzähle ihm, dass ich von Taylor Swift zu Three Days Grace gewechselt bin. Erstaunlich, dass er auf dieselbe Band, wie ich, steht.
>> Hey! Hast du Lust mit mir zu einem Konzert zu gehen? Diese Band spielt in einem Club, hier in der Stadt, und macht auch so tolle Musik wie Three Days Grace. <<
Überrascht weiten sich meine Augen.
>> Äh. Ich weiss nicht recht. <<
Er schaut mich flehend an, so wie ein kleiner Welpe es tun kann. Mir bricht, bei diesem Anblick fast, das Herz.
>> Bitte? <<
Am Rande der feiernden Menge, kann ich Mary und Domenico beim Tanzen erhaschen.
>> Darf meine Freundin auch mit? <<
Alex lacht.
>> Na klar doch! <<
Ich lächle erleichtert. Ohne Mary wäre ich nie mit ihm in diesen Club gegangen. Dafür, kenne ich ihn zu wenig und auch nicht all zu lang.
>> Du bist doch noch viel zu jung um auf so eine Party zu kommen, stimmt‘ s? <<
Ertappt schaue ich zu Boden und nicke zögernd.
>> Ich bin erst 15. <<
Alex lacht. >> Ich habe dich vorhin am Bier nippen sehen und deinen Gesichtsausdruck bemerkt. Zuerst dachte ich, es ist wegen mir… <<
Mir fällt ein Mann auf, der sein Braunes Haar zu stacheln geformt hat, ein kalkweisses Gesicht hat, eine schwarze Lederjacke trägt, darunter ein weisses T-Shirt an hat und direkt auf uns zukommt. Alex hat wieder den Kellner ins Visier genommen und flüstert ihm etwas ins Ohr. Unbehaglich beobachte ich den lächelnden Mann, der an die zwanzig grenzt und zielorientiert auf uns zusteuert. Sein Gang ist geschmeidig, unangestrengt und lässig. Die Hände hat er in seinen Hosentaschen stecken. Einige Meter von uns entfernt, hält er jedoch aus heiterem Himmel an, wird regungslos, wie eine Statue und atmet lange und tief, mit geschlossenen Augen, ein. Es vergehen zwei Sekunden. Seine Augenlider öffnen sich - seine Augen sind starr auf mich gerichtet. Alarmglocken melden sich heulend laut bei mir, als er weiter auf uns zukommt, ohne seinen Blick von mir ab zu wenden und dabei verschmitzt grausam lächelt. Er nimmt seine Hände aus den Hosentaschen, fährt sich mit der Zunge über die Lippen und streift mit den Fingerspitzen meine Knie. Ein Schauer rumpelt mir den Rücken hinunter. Fassungslos drehe ich mich von ihm weg. Nur schwer kann er seinen Blick von mir abwenden, als er Alex auf die Schulter tippt. Der nippt gerade an einem schwarzen Glas
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Kommentare
Nischi schrieb am 2010-03-20 18:48:52:
schreib schnell weiter^^
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