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Kategorien > Vampire > Fantasy

Die Jäger - Kapitel 6

von Fanpire1612

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Hey leute. ich hab für heute noch ganz schnell kapitel 6 reinkopiert und versucht das word-problem zu lösen aber... najaaa. >.< ich konnte nun auch nicht mehr viel weiter schreiben, da wir eine abschlussarbeit schreiben müssen. cih schreibe eine geshichte dich bis zum juni fertig bringen muss, also wirds nun ein weniig knapp für die jäger =( trotzdem! VIEL SPASS!! =)

Ich taumle schläfrig nach hinten und spüre die Wand in meinem Rücken, an der ich mich hinunter sacken lasse. Die Lippen auf meinem holprig rasenden Puls, die Zähne an meinem Hals und der Griff in meinem Nacken sind verschwunden. Ich höre wieder normal. Ich höre Mädchen leise aufschreien und aufgeregtes Gejohle von betrunkenen Männern. Nur schwer kann ich meine Lider öffnen und finde mich in einer Ecke des Clubs wieder. Ich frage mich flüchtig, wie ich hier her gekommen bin. Vor mir sehe ich zwei Gestalten stehen und wie die eine den anderen, mit der Hand an der Kehle, an die Wand presst. Ich blinzle… Und erkenne Alex, der seinen Kollegen gegen die Wand presst und ihm die Kehle mit seiner Hand zuschnürt. Der Mann keucht erstickt und starrt mich hungrig an. Ich zucke vor seinem Blick zurück. Alex holt mit seiner linken aus und schlägt ihm ins Gesicht, so, dass sein Kopf gegen die Betonwand kracht. Stöhnend sinkt er an der Wand zusammen, die Augen immer noch auf mich gerichtet. Alex geht in die Hocke, dreht sein Kinn zu seinem Gesicht und zischt etwas, was sich nach einer Drohung anhört. Der Mann schluckt, wagt es aber, wieder zu mir zu blicken. Angsterfüllt starre ich zurück, die Beine an meine Brust angezogen und in der Ecke kauernd. Mein Retter packt ihn schlussendlich am Kragen, zieht ihn zu sich und flüstert ihm etwas ins Ohr. Viele Feiernde haben einen Halbkreis um uns gebildet und beobachten die Situation mit aufgeregtem Ge-sichtsausdruck. Aber das bekomme ich kaum mit. Der Mann wendet ruckartig seine Augen wieder von mir weg und schaut Alex erschrocken an. Der lächelt, so nach dem Motto wie: Wag‘ s nur. Ich habe kein Problem damit, dir den Hals umzudrehen. Tränen bilden sich wieder in meinen Augen und die zweite fliesst mir heute über die Wange, während sich mein Atem immer noch nicht beruhigen möchte. Der Mann, der irgendetwas Merkwürdiges mit mir angestellt hat, nickt, steht schwankend auf, schaut ein letztes mal hungrig und unbefriedigt über die Schulter zu mir und buchst sich durch die Umstehenden Partygäste, die immer noch da stehen obwohl die Action jetzt vorbei ist. Alex steht auf und schaut dem Mann mit geballten Fäusten hinterher. Dann dreht er sich zu mir um, eilt mit grossen Schritten zu mir, setzt sich auf die Knie. Die dritte Träne folgt. Er setzt ein sorgloses Lächeln auf, um mich zu beruhigen. Doch diesmal klappt es nicht. Was war vorhin los? Mit derselben kalten Hand, wie die des Mannes, wischt er mir die Träne weg. Ich zucke vor seiner Hand zurück. Sie ist genau wie die, dieses Typen vorhin. Mein Herz schlägt donnernd gegen meine Brust. Traurig schaut mir Alex ins Gesicht. Irgendein Spinner hinter ihm ruft: >> Küss sie! << Zustimmendes Gekicher und Geschrei.
>> Geht‘ s? <<
Ich betrachte seine Lippen und schüttle den Kopf.
Dann höre ich ein Mädchen, das meinen Namen ruft. Ich erkenne die Stimme von Mary.
>> Emily! <<
Sie stösst die betrunkenen Zuschauer von sich weg, um sich einen Weg zu mir zu bahnen. Ich bin glücklich sie zu sehen.
>> Oh Gott! Emily! Geht es dir gut? <<
Sie kniet sich vor mich und wischt mir mit einer warmen Hand die Tränen weg. Alex schaut ihr missbilligend dabei zu. Ich schüttle ein weiteres Mal stumm den Kopf. Meine aufgebrachte Freundin wendet sich Alex zu und schreckt zurück. Ich beobachte die Situation ausdruckslos. Mary würde sich freuen. Wenn es mit Tom nicht klappt, dann hat sie immer noch das blonde Double. Sie schaut wieder zu mir und wieder zu Alexander.
>> Gott! <<
Alex runzelt verwirrt die Stirn und Mary schaut mich fragend an. Ich schüttle ein weiteres Mal meinen schweren Kopf. Sie nickt langsam, mustert Alexander verstohlen und wird wieder geschäftig.
>> Was ist passiert? Was ist mit ihr los?! <<
>> Sie wurde von einem Typen belästigt. Ich habe ihn davon abgehalten, ihr was zu tun <<, erzählt er grimmig, << und sie steht jetzt wohl unter Schock. <<
Mary blickt mich traurig an. Ich weiss nicht, was ich dazu sagen oder nur denken soll.
>> Emily… Ich hab dir doch gesagt, dass du denen sagen sollst, dass du lesbisch bist oder du rufst mich. Du warst einfach verschwunden klar dass das d-… <<, beschwert sich meine Zimmergenossin, wird aber von Alexander unterbrochen.
>> Das hätte ihn nicht abgehalten. Und du hättest überhaupt nichts machen können. <<
>> Von wo willst du das denn wissen? << Mary klingt gereizt.
>> Ich kenne ihn. Ihn und seine Spielchen. Emily kann froh sein, dass sie nur mit einem Schock davon gekommen ist und nicht in seine kranken Spiele verwickelt wurde. << Ein wissendes Funkeln liegt in seinen Augen. Die Menschen rund um uns verziehen sich enttäuscht und gehen wieder auf die Tanzfläche feiern. Gut so. Mary schaut mich schuldbewusst an.
>> Stimmt <<, murmelt sie.
>> Das ist alles meine Schuld. Hätte ich sie nicht hierher geschleppt, wäre das überhaupt nicht passiert. Es war ein schrecklicher Fehler. <<
Ich schüttle den Kopf und versuche sie aufmunternd anzulächeln. Ich denke das Ergebniss ist eine verzerrte Grimasse. Alex sieht das wohl nicht unbedingt als Fehler, so, wie er mich betrachtet.
>> Naja, eigentlich hättest du sie wirklich nicht mitschleppen sollen. Sie ist erst 15! Wieso hast du sie überhaupt überredet mit zu kommen? <<
Oder doch. Jetzt klingt er wütend. Mary rutscht von ihm weg, um mich in den Arm zu nehmen. Müde lege ich meinen Kopf auf ihre Schulter.
>> Das ist Privatsache und eine längere Geschichte, Freundchen. So. Und wir zwei müssen eh los, sonst sind wir nur noch Tomaten unter LKW Reifen, wenn wir zu spät kommen. Hat mich gefreut. <<
Die zwei verstehen sich ja prächtig.
>> Kannst du aufstehen? <<, fragt mich Alex. Ich fühle mich schlapp und ausgepowert. Wenn ich jetzt laufen würde, würde ich zusammenklappen. Ich schüttle den Kopf.
>> Darf ich dich anfassen? <<
Lange starre ich ihn an. Erwäge andere Möglichkeiten, doch diese scheint die einzige Vernünftige zu sein. Was sein muss, muss nun eben sein. Ich nicke ergeben. Er lächelt erfreut.
>> Wieso fragst du sie, ob du sie anfassen darfst? <<, fragt Mary ihn neugierig und Ätzend zugleich.
Alex lacht.
>> Ist Privatsache und eine längere Geschichte, Freundchen. <<
Meine Freundin schmunzelt.
Dann schiebt Alex seine Arme unter meinen Rücken und unter meine Kniebeuge, hebt mich ohne Anstrengung auf. Ich schrecke ein weiteres Mal vor seiner Körpertemperatur zurück, lege aber müde meinen Kopf an seine Schulter. Es ist mir egal, wie kalt er ist. Hauptsache, ich kann schlafen. In Lichtgeschwindigkeit werde ich in das Land der Träume katapultiert. Und das nicht auf angenehme Art.

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Kommentare

Nischi schrieb am 2010-03-25 21:15:40:
Ich finde es spitze wie du schreibst und freue mich schon auf das nächste kapitel ;)
Viel glück bei deinen abschlußprüfungen un ddrück dir die daumen
www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-25 20:43:59:
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