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Kategorien > Vampire > Fantasy

Die Jäger - Kapitel 7

von Fanpire1612

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und ich wünsche euch auch bei diesem Kapitel viel spass ^^


Ich befinde mich in einem finsteren Raum. Ich lehne an einer kalten Wand und warte. Auf was genau, weiss ich nicht. Tom erscheint, wie aus dem nichts, sechs Meter vor mir, daneben gleich Alex. Der Raum scheint unglaublich gross zu sein. Ich weiss es nicht recht. Die Jungen sehen sich, bis auf ihr Haar, zum verwechseln ähnlich. Alexander lächelt sein so sorgloses Grinsen und Tom schaut mir traurig in die Augen. Sie sind wie Sonne und Regen. Unterscheiden sich in allem und scheinen, rein Persönlich, nichts Gemeinsam zu haben. Tom kenne ich nur als den zurückhaltenden, arroganten mysteriösen Jungen, in den ich mich verguckt habe. Und Alex ist wie eine nie untergehende Sonne, die mich anstrahlt und mir wärme schenkt. Er ist unterhaltsam, freundlich und einfühlsam.
Ich schaue vom einem zum anderen. Halte dann aber angsterfüllt inne, als eine weitere Person erscheint. Direkt neben mir. Ein blasser Mann mit braunem Haar und schwarzen Augen. Ich weiss, dass ich diese Person kenne. Das sie nicht ungefährlich ist und etwas von mir will, was ich ihm nicht geben möchte. Aber mir fällt nicht mehr ein, woher ich ihn kenne. Langsam setze ich einen Schritt nach dem anderen nach hinten und versuche den grösst‘ möglichen Abstand zwischen uns zu bringen. Doch der Mann folgt mir lässig und unangestrengt, seine wild flackernden Augen auf mich gerichtet. Ich stosse gegen etwas – jemanden und mache erschro-cken einen Sprung. Drehe mich hastig um. Es ist Alex. Auch er jagt mir Angst ein. Aus seinem Mund ragen seine Eckzähne leicht hervor. Ich renne von ihm weg, direkt in Toms Arme, die mich umschlingen. Ich kann sein Gesicht nicht sehen, nur seine schwarzen Haarsträhnen, die meine erhitzten Wangen kitzeln. Seine Hand an meinem Hals. Ich lehne erschöpft meine Stirn gegen seine Brust. Und sehe unter meinen Füssen all das dunkelrote Blut, das mir warm, fast schon heiss, bis zu den Knöcheln gelangt und mein erschrockenes Gesicht spiegelt. Ein dumpfer Schmerz an meiner Halsbeuge und dann – Finsternis.

Keuchend schrecke ich hoch, meine Haare kleben an meinem schweissnassen Gesicht, meine Hände umklammern die aufgewühlte Bettdecke, die mir beinahe auf den Boden rutscht. Ich sehe mich im Raum um, der vom Licht des Mondes beleuchtet wird. Langsam nehme ich wahr, dass ich in meinem Zimmer bin. Mit Mary, die sich in ihre Bettdecke eingehüllt hat und jetzt friedlich schläft. Mein rasender Puls verlangsamt sich, ich atme wieder ruhiger und fahre mir mit beiden Händen durch das ungekämmte Haar. Verrückter Traum. Ich schniefe und denke an den Abend zurück. Ich weiss noch, dass ich mit Mary in diesen Club in die Stadt ging, dass ich Alex kennen lernte dann… bin ich wieder mit Mary nach Hause gefahren. Mit dem Bus. Wie ich ins Bett gekommen bin und wie ich überhaupt das Internat wieder betreten habe, kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich schüttle den Kopf. Da ist irgendetwas faul. Ich weiss, dass noch etwas passiert ist. Reflexartig drücke ich meine Hand an meinen Hals und erinnere mich an etwas Kaltes. Meine Haut scheint an dieser Stelle eiskalt zu sein. Ach was, ich und meine Fantasie. Müde setze ich mich auf, schlüpfe in meine plüschigen Pantoffeln, die mir jemand vor das Bett gelegt hatte und richte mich auf. Ich hole mir beim Fensterbrett meine Nastuchpackung und muss blinzeln, als ich einen Blick nach draussen werfe. Ist das Tom, der sich draussen um – ich schaue über die Schulter zur Uhr – drei Uhr herum lümmelt? Mit zu schlitzen geformten Augen beobachte ich ihn, wie er ständig hin und her durch den Matsch schreitet. Ich seufze und schätze die Entfernung zwischen Fensterbrett und Boden, schnappe mir meinen Mantel, schlüpfe in meine Schuhe, ohne Tom aus den Augen zu lassen. Er sieht sich leicht gebückt um. Was zum Kuckuck sucht er da draussen? Ich öffne leise das Fenster, schlüpfe hinaus und sehe gerade noch, wie sich dieser Idiot von Tom im Wald verkriecht. Hmpf. Was will er dort schon? Rund um das Internat gibt es nur Wälder, Wiesen, Berge. Nix Zivilisation. Und bei Nacht bäumen sich die Wälder ziemlich unheimlich auf. Ich schliesse hastig das Fenster, halte mich am Fensterbrett, lass mich runter baumeln und springe schliesslich in den matschigen Dreck, an dem nur der geschmolzene Schnee schuld ist. Angeekelt wische ich mir den Schmutz von der Jacke, drehe mich zum Wald um und stampfe wütend in die Richtung, wo ich Tom zum letzten Mal gesehen habe. Wieso renne ich ihm überhaupt hinterher? Ah ja, weil ich ihn süss finde und er mich fas-ziniert. Wie blöd bin ich? Ich kann mir gleich ein Schild um den Hals hängen, worauf steht: Hey Tom! Ich bin in dich verknallt! Mannoman. So kriegt er mich erst recht rum, wenn er möchte. Vor dem Wald bleibe ich unsicher stehen. Du bist doch selber eine Idiotin, wenn du ihm jetzt folgst, schale ich mich. Lange verharre ich vor den Bäumen und wiege meine Entscheidungen aus. Wieder zurück zu gehen ist ziemlich feige. Wenn ich ihm nach renne, ist es einfach nur kopflos, genauso wie meine Entscheidung aus dem Zimmer aus zu brechen. Angestrengt mustere ich die Finsternis, schaue über die Schulter zurück zum Internat und wieder in den verwilderten Wald. Ich stöhne auf und marschiere über die Wurzeln der Bäume. Dumm, dumm, dumm!
>> Tom?! <<, rufe ich und schaue mich ängstlich um.
Der Wald ist unglaublich Furchteinflössend. Ich laufe weiter und bilde mir ein, Schatten vorbei huschen zu sehen. Über mir, in den Ästen der Bäume, höre ich Uhus und Raben, die mich wohl für meine Dummheit auslachen. Meine Schritte werden Schneller und ich blicke ständig nach hinten. Ich meine jemanden zu sehen, der mich verfolgt. Kreuz und quer renne ich über Baumstämme und Steine. Ich weiss schon lange nicht mehr, von wo ich gekommen bin. Ich stosse Äste von mir, die Bäume scheinen immer näher heran zu rücken. Meine Hand streift ein stachliges Gebüsch, und ich bemerke mein Blut, das mir über‘ s Handgelenk kullert. Stolpernd bleibe ich stehen und betrachte meine Hand. Super. Wie blöd bin ich überhaupt? Ich stolpere nun bestimmt ganze 15 Minuten in diesem Wald umher, ohne jegliche Ahnung, wo Tom sich nun aufhält, inklusive Verletzungen. Was ist das schon Wert? Hastig bewege ich mich weiter über das feuchte Laub.
>> Tom! << schreie ich nun panisch und stolpere über eine Wurzel. Hab ich schon erwähnt dass meine blödheit ans unermessliche grenzt? Wahrscheinlich ist er schon lange wieder im Internat. Ein hilfloses Seufzen kommt mir über die Lippen. Wie bescheuert kann man(n) nur sein. Ich hätte nicht auf meine innere Stimme hören sollen. Hätte erst recht nicht aus dem Fenster schauen dürfen. Toll! Wer weiss, wo ich nun liege. Zittrig bringe ich mich wieder auf die Beine und versuche mich zusammen zu reissen. Stehe einfach nur da und höre auf meinen Atem, der leiser wird. Hinter mir höre ich das Knacken von Holz. Ich wirble mich in diese Richtung, von wo dieses Geräusch gekommen ist. Konzentriert und mit verschwommener Sicht, starre

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Kommentare

fanpire 1612 schrieb am 2010-03-30 21:12:26:
:D ich freue mich immer, positive kommis wie von euch zu erhalten. das gibt mir immer einen kleinen shups damit ich schnell weiter tippe x)

morgen ist wieder zeit weitere kapitel rauf zu laden :P

danke euch.
schrieb am 2010-03-25 22:03:49:
bitte schnell weiterschreiben...
bin schon sehr gespannt...super geschichte...
Nischi schrieb am 2010-03-25 21:37:24:
SPANNUNG, puh mach weiter so am besten SCHNELL :)
www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-25 20:44:31:
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