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Kategorien > Vampire > Fantasy

Die Jäger - Kapitel 8

von Fanpire1612

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Hier ist nun Kapitel acht x) es gibt noch ein kapitel neun, dass ich morgen rauflade, muss dann mal schauen wie ich wieder Zeit für die Geschichte investieren kann, jetzt, da die Schule wieder beginnt Stressfaktor zu werden >.< naja, viel spass =)

Stolpernd stelle ich mich zwischen ihn und Tom, der sich sofort aufrichtet, als ich dazwischen trete.
>> Emily. <<
Dominik zuckt nicht mal mit der Wimper.
>> Emily, geh mir aus dem Weg. <<
>> Erst wenn ich erfahre was hier gespielt wird. Ich denke nämlich nicht dass du ein Psychopath bist. Sonst würdest du auch keine Waffe auf mich richten. Also? <<
Er verzieht den Mund und lässt die Pistole ein wenig sinken.
>> Du wirst mir dankbar sein, wenn ich deinen lieben Tom, zur Strecke gebracht habe. <<
Wütend ziehe ich meine Augenbrauen zusammen.
>> Emily, du solltest wirklich aus der Schusslinie raus. Du wolltest doch, dass ich sterbe. Also lassen wir dir und Dominik doch den Wunsch in Erfüllung gehen. <<
Ich zucke bei Toms Worten zusammen, verharre aber weiter an Ort und Stelle. Die Waffe ist immer noch auf mich gerichtet. Ich spüre, wie mein Herz ein Trommelwirbel in meiner Brust klopft, höre plötzlich das Lied von Rihanna in meinen Gedanken. Russian Roulette. Ich begreife erst mit Nachdruck, dass eine richtige Waffe auf mich gerichtet ist. Ich halte den Atem an, und frage mich mit zitternden Knien, ob Dominik vielleicht doch ein Psycho ist. Ein leichter Wind-stoss fährt mir in den Nacken und lässt mich erzittern. Dominik senkt endgültig die Waffe, legt die Sicherung ein und steckt sie wieder weg.
>> Einen schönen Abend noch. <<
Ich stosse meinen angehaltenen Atem aus der Lunge und fahre mir durchs Haar. Was habe ich mir bei dieser Aktion überhaupt gedacht? Hinter mir spüre ich Tom, der mir ungewöhnlich nahe getreten ist. Ich konnte sogar seinen angespannten Atem im Nacken spüren. Zögernd legt er mir eine Hand auf meine Schulter. Ich schüttle sie ab.
>> Emily, ich… . <<
>> Lass deine Finger von mir. Ich bin immer noch sauer auf dich. Lass mich einfach <<, unterbreche ich ihn, trete einen Stein gegen die Wand und mache mich auf den Weg zurück in mein Zimmer. Natürlich habe ich Fragen, viele Fragen. Aber ich habe keine Lust, sie jetzt zu fragen. Dafür bin ich einfach zu wütend und besonders müde. Wahrscheinlich bleiben die meisten unbeantwortet, was mich noch mehr wütend machen würde. Vor der Treppe des In-ternats bleibe ich verdutzt stehen und schaue schnell über meine Schulter und wieder zurück.
>> Wie…? <<
Vor mir steht Tom. Wie zum Teufel ist er so schnell, ohne dass ich es bemerkt habe, hier hin gekommen? Er schaut mich entschuldigend an und holt tief Luft, bevor er spricht.
>> Es tut mir leid, dass ich dich vorhin so… angeschnauzt habe. Das war wirklich nicht nett. Ich war einfach… zu aufgebracht. Dabei wäre es wirklich nicht nötig gewesen, dich in die Schusslinie zu stellen. <<
Ich verschränke meine Arme vor meiner Brust und schaue ihn beipflichtend an.
>> Ja. Das war überhaupt nicht nett. Was ist dein Problem?! Ich verstehe es nicht. Sobald man beginnt dich zu mögen, wirst du zum totalen Vollpfosten. Du weisst schon, dass das abstossend ist? <<
Nachdenklich schaut er auf den Boden.
>> Ich weiss das schon. <<
>> Und warum machst du es dann? <<
Meine Stimme ist wieder sanfter geworden. Tom seufzt. Dann schaut er mich lächelnd an und zeigt mir seine blendend weisse Zähne, die selbst in dieser Finsternis zu erkennen sind. Misstrauisch mustere ich ihn.
>> Willst du nicht rein kommen und das reinigen lassen? <<
Er deutet auf meine aufgeschürfte Hand. He. Wieso wechselt er jetzt das Thema!? Und ich dachte, ich erfahre endlich, wieso er so ist. Enttäuscht schleife ich die Treppe hinauf zu ihm und schaue mich um. Merkwürdig. Heute ist kein einziger Lehrer auf Streife.
>> Ist was? <<, fragt er und lächelt … sorglos. Wie Alex. Ich runzle die Stirn.
>> Nein. Ich habe mich nur gefragt, wieso heute kein Lehrer unterwegs ist. <<
>> Ach so. <<
Er öffnet mir die Türe, legt mir eine Hand ins Kreuz und geleitet mich hinein. Diese kleine Berührung hinterlässt ein schummriges Gefühl in meinem Bauch. Ich habe tausend Fragen, die in meinem Kopf umherschwirren. Wieso hat er immer so grosse Stimmungsschwankungen? Warum lässt er nie jemanden an sich heran? Was ist mit seinen Augen los? Wer war dieser Typ vorhin? Wieso sind sie verfeindet? Kennt er Alex? Sind sie verwandt? Was für ein Konflikt liegt zwischen ihm und Dominik? Sollen wir das, mit der Waffe, dem Schulleiter erzählen? Ja, viele Fragen. Ich habe einige zu lange zurückgehalten. Ich muss sie ihm heute noch stellen. Natürlich wird zurzeit das Internat nicht beleuchtet. Doch Tom führt mich durch den Gang zu den Mädchenschlafräumen, als würde unser Weg im helllichtem Sonnenschein stehen. Er packt mit seiner kalten Hand die Meine, wobei ich bei seiner Berührung zurück zucke, und zieht mich lautlos durch die Flure. Seine Hand umschlingt meine wie eine Stahlklammer. Ich wollte gerade sagen, dass er meine Hand ruhig ein wenig sanfter halten könnte, doch ich halte meine Be-merkung zurück, jetzt da ich seine Gesichtszüge ein klein wenig besser erkennen kann. Seine Kiefer pressen sich aufeinander, die Augen sind zu schlitzen geformt und seine Schultern extrem angespannt. Ich erinnere mich schrecklich an meinen Albtraum zurück, als er kurz Luft holt und ich meine zu sehen, dass seine Eckzähne über die andere herausragen. Ich blinzle, doch da presst er schon wieder die Lippen aufeinander. Ich bin Paranoid. Genau. Wahnvorstellungen…
>> Warum zitterst du so? <<
Ich musste einen leisen Aufschrei hinunter schlucken. Ist ihm das wirklich aufgefallen? Zur Antwort schüttle ich den Kopf und grabe meine Zähne in die Unterlippe. Lange musterte er mich, belässt es aber darauf. Er führt mich zum Bad der Mädchen und macht das Licht an. Ich schleiche mich zum Schrank, der die Badetücher beinhaltet und greife nach dem erste Hilfe Kasten, der dort oben platziert ist. Ich schleife zum Waschbecken und lege den Kasten daneben hin, während ich meine Hände wasche und Tom mich dabei schweigend beobachtet.
>> Das sieht nicht gut aus <<, murmle ich, als das kalte Wasser über meine dreckige Wunde läuft. Ich schaue aus den Augenwinkeln zu Tom, der sich am Ende des Raumes aufhält, auf einmal völlig entspannt und starrt auf meine Wunde. Einen Sekundenbruchteil fährt er sich mit der Zunge über die Lippen. Ich runzle meine Stirn.
>> Ist etwas nicht in Ordnung? <<, frage ich schüchtern. Tom antwortet nicht, sieht mich zuerst an, total gelassen und mit einem freundlichen Lächeln, dass überhaupt nicht zu seinen tiefschwarzen Augen passt. Beinahe in gebückter Stellung macht er einige Schritte auf mich zu, wobei ich automatisch einige zurück mache.
>> Ähm, Tom? <<, frage ich nun eingeschüchtert.
Nichts. Keine Antwort. Er blickt durch den Raum, wieder zu mir. Er schaut mir nicht direkt in die Augen, sondern an meine Kehle. Ich schlucke. Doch dann – der Ausdruck

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Kommentare

Minii schrieb am 2010-04-07 22:00:02:
Wann kommt den Kapitel neun?!
Ich kanns echt nicht mehr abwarten!!!!! Bitte, bitte beeil dich!

LG
http//:www.top3-suche.de schrieb am 2010-04-05 14:51:08:
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Minii schrieb am 2010-04-02 19:06:18:
Hey...echt super Story. Bin schon gespannt wie's weiter geht.
Und ich hoff' das es torzdem nach dem Kapitel 9 schnell weiter geht.... =)

LG

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