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Kategorien > Vampire > Fantasy

Die Jäger - Kapitel 8

von Fanpire1612

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hinein und möchte sie gerade wieder schliessen, als sich eine Hand dazwischen schiebt. Mein erster Gedanke war: Lehrer! Doch als die Hand die Tür einen Spalt zur Seite schiebt, erkenne ich Tom. Man! Er lehnt sich ein Stück vor, so dass sein Gesicht nur knappe fünf Zentimeter von meinem entfernt ist. Ich höre, wie mein Herz zu stocken beginnt und dann, wie ein Gummiball, zu hüpfen beginnt. Sein süsser Atem bläst mir ins Gesicht und lähmt meine Zunge, wie meine Sprachkenntnisse.
>> Schlaf schön. <<
Mit grossen Augen sehe ich ihn an. Er macht Anstalten, wieder zu gehen, wendet sich dann doch wieder zu mir.
>> Bevor ich es vergesse. Pass auf dich auf. Halte dich von Merkwürdigkeiten fern, in Ordnung? <<, sagt er nun lässig und so, als ob er nicht wüsste, wie anziehend er auf mich wirkt. Ich blinzle und finde meine Stimme wieder.
>> Also, soll ich mich auch von dir fern halten? <<, witzle ich.
>> Das wäre nicht mal eine schlechte Idee <<, murmelt er und schaut zur Seite. Die Vorstellung, mich von ihm fern zu halten, schmerzt.
>> Okay. Hab verstanden. Bis morgen dann. <<
Bevor ich überhaupt zu Ende sprechen kann, ist er bereits auf dem Flur unterwegs, in sein eigenes Zimmer. Ich schliesse leise die Tür und lehne mich gegen sie. Mein Herz will immer noch nicht zur Ruhe kommen.
>> Wie lange läuft da schon etwas zwischen dir und Tom? <<, ertönt die Stimme von Mary in der Dunkelheit. Erschrocken zucke ich zusammen und schnappe nach Luft.
>> Gott! Hast du mich erschreckt! <<
Ich höre wie sich meine Zimmergenossin im Bett wälzt und schliesslich die Nachttischlampe einschaltet. Die Lampe erfüllt das Zimmer mit einem dumpfen Blau.
>> Und? << Sie schaut mich böse, enttäuscht und traurig zugleich an. Ich seufze leise und zieh mir meine mit Matsch durchtränkte Pyjamahose aus.
>> Zwischen uns läuft nichts <<, sage ich, fest davon überzeugt. Obwohl ich mir doch nicht ganz so sicher bin. Ich würde mir jetzt am liebsten auf die Stirn schlagen! Ich habe ihm einfach so verziehen! Ich bin ein total leichtes Opfer. Schwach und zu nichts zu gebrauchen, ausser für peinliche Aktionen.
>> Wirklich? Danach sah es aber nicht aus! <<
>> Mary, es tut mir echt leid. Alles, was geschehen ist, war: Ich bin raus um frische Luft zu schnappen, stolperte, traf Tom an, der mich wieder zum Zimmer brachte! Echt, da läuft NICHTS!!! <<
Ich bin eine gute Lügnerin, selbst meine beste Freundin Nora kann nicht sagen, ob ich die Wahrheit sage oder nicht. Das war immer praktisch, als wir zusammen Karten gespielt haben.
>> Schön, aber ich hab mitbekommen, dass ihr euch morgen trefft!? <<
>> Zur Erinnerung: Ich und Tom arbeiten zusammen an einem Vortrag. Und ich hab ihn gebeten, in den Gruppenraum zu kommen, damit du dich ihm um den Hals werfen kannst. Für eine Freundin hast du echt wenig Vertrauen in mir. <<
Ich bin ziemlich wütend und lüge weiter. Ich würde lieber sterben, als ihn in den Gruppenraum zu locken, damit Mary ihn sich schnappen kann. Das habe ich lediglich gemacht, dass niemand denkt, dass wir zusammen was am Laufen haben, wenn wir in seinem Einzelzimmer arbeiten. Das ist schon ein Mal passiert. Mary ist jetzt plötzlich Mucksmäuschen still, während ich meine Kleider weg packe und ein neues Pyjama raussuche. Ein schlechtes Gewissen bahnt sich zu mir durch, das ich zu ignorieren versuche.
>> Du…? <<
Ich drehe mich zu ihr um und verschränke meine Arme vor der Brust.
>> Ich hab dir doch gesagt, dass ich nicht auf ihn stehe. Das ist nicht ein mal 12 Stunden her. <<
12 verrückte und ereignisvolle Stunden die jede Meinung ändern können.
>> Tut mir leid <<, sagt sie kleinlaut. Ich würde mich hier und jetzt gerne selbst schlagen. Und ich möchte eine Freundin sein? Dann bin ich eine egoistische, intrigante Freundin, die es nicht wert ist, eine Freundin zu sein.
>> Ich meine, wie kann man nur nicht auf diesen heissen Typen stehen? Ich versteh das nicht. <<
Ich zucke mit den Schultern.
>> Klar, er sieht klasse aus, aber er ist halt einfach nicht … mein lang gesuchter Seelenverwandter. << Ich schmunzle.
Mary lacht. >> Okay, hab‘s kapiert. Danke, dass du ihn… in den Gruppenraum schleppst. Das ist wirklich nett von dir. <<
Ich nicke und lege mich mit einem >> Bis heute dann, im Gruppenraum << ins Bett. Ich fühle mich mies und bescheuert. Ich bin so eine Egoistin. Dabei möchte ich nur nicht, dass meine tolle Zimmergenossin, die ich ins Herz geschlossen habe, verletzt wird. Liebe mag ja schön sein, aber sie kann einem auch das Herz zerreissen.
Und es muss schrecklich sein, wenn die eigene Freundin dafür gesorgt hat, der man vertraute. Entweder sage ich ihr gleich, dass ich Tom unwiderstehlich finde oder belüge sie, damit sie im Glauben ist, das es nicht so ist. Bis es dann rauskommt und sie aufs schlimmste verletzt wird. Beide Wege sind falsch. Beide führen dazu, dass ich ihr weh tue. Ich will nur hoffen, dass das gut rauskommt, obwohl ich nicht so ein gutes Gefühl bei dieser Sache habe. Wie man leider sagt: Lügen haben kurze Beine. Ich würde alles machen, damit DAS nicht ans Licht kommt.

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Kommentare

Minii schrieb am 2010-04-07 22:00:02:
Wann kommt den Kapitel neun?!
Ich kanns echt nicht mehr abwarten!!!!! Bitte, bitte beeil dich!

LG
http//:www.top3-suche.de schrieb am 2010-04-05 14:51:08:
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Minii schrieb am 2010-04-02 19:06:18:
Hey...echt super Story. Bin schon gespannt wie's weiter geht.
Und ich hoff' das es torzdem nach dem Kapitel 9 schnell weiter geht.... =)

LG

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