Die Jäger - Kapitel 9
von
Fanpire1612
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phu... kapitel neun hats in die endrunde meiner verbesserungen geschafft ^-^. ich hab mir mal andere vampirgeschichten angesehn, die vllt. einige unter euch lesenden geschriebn wurden und mir ist aufgefallen, dass ihr echt eine gute Wortwahl habt. Als ich begann, diese Geschichte zu schreiben, da war ich wild entschlossen alles ein stück in der art der Jugendsprache zu schreiben. Einiges kam mir zu barsch vor xD und daher wurde meine Sprache ein wenig sanfter :P aber manchmal hab ich echt lust, die Schreibform eher ins ältere zu bringen ^^ naja, musste einfach mal raus. x) aber die schreibform bleibt weiterhin. jedenfalls:
VIEL SPASS!
Den ganzen Weg zum Gruppenraum, wirft mir Mary ständig verstohlene Blicke zu, während wir durch den sonnendurchfluteten Flur gehen. So gut wie möglich versuche ich ihre Blicke zu ignorieren, aber es gelingt mir nicht. Seufzend bleibe ich stehen und blicke ihr in die Augen.
>> Was ist los? <<
Ertappt schaut sie zur Seite.
>> Was meinst du? <<
>> Nun tu nicht so. Was ist? <<
Mit leicht geröteten Wangen schaut sie zu Boden und fährt sich mit der Hand durch das Haar.
>> Du bist einfach nur… hübsch. Selbst mit den Augenringen und deinem verschlafenem Gesichtsausdruck. <<
Überrascht hebe ich meine Brauen. Selbst mir sind heute morgen im Spiegel die Augenringe aufgefallen, sowie mein Gesichtsausdruck. Aber ich hätte nicht erwartet, dass ich in diesem Zustand hübsch aussehen würde. Ich runzle mitleidig meine Stirn.
>> Du machst dir Sorgen wegen Tom stimmt' s? Schau, ich werde alles versuchen, seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken. Lass dich wegen mir nicht fertig machen, du bist unglaublich schön und du passt um einiges mehr zu ihm. Ich denke, er würde dich heute lieber ansehen als mich. <<
Nach diesem Nachmittag näh ich mir meinen Mund zu, ehrlich. Meine Liebenswürdigkeit ist einfach nicht zu stoppen! Selbst ich bin schon total aufgeregt und mache mir auch Gedanken um das Aussehen von Mary. Ihr langes schwarzes Haar glänzt im Sonnenlicht, ihre Augen leuchten und ihre enge Jeans betont ihre perfekte, schlanke Figur. Da fühl ich mich neben ihr wie ein Strassenpenner. Ich frag mich wie es kommt, dass Tom und sie noch nicht zusammen waren. Sie wären eigentlich das perfekte Paar. Beide haben schwarzes Haar, blaue Augen und sehen…
>> Du hast recht. Ich soll mir keine all zu grossen Gedanken machen. Das wird schon <<, unterbricht mich Mary und atmet tief durch. Ich begreife erst jetzt, dass wir bereits im Gruppenraum stehen. Ich war so vertieft in meinen Gedanken, dass ich nicht bemerkt habe, dass wir uns fortbewegt haben. Verblüfft blinzle ich und suche mit den Augen den grossen Raum ab. Weit und breit kein Tom in Sicht.
>> Ich hol uns was zu trinken <<, sagt Mary lächelnd und bahnt sich einen Weg zwischen Tische und Sofas hindurch. Ich setze mich in eine kleine Ecke an den Tisch, lege meine Tasche mit dem Laptop auf die Tischplatte und fummle am Reissverschluss, der sich nicht bewegen möchte. Ungeduldig ziehe ich daran, was ihn vielleicht fünf Millimeter bewegt.
>> Soll ich dir helfen? <<, ertönt eine samtene, belustigte und ruhige Stimme vor mir.
Hastig hebe ich meinen Blick und sehe in das Gesicht, von dem ich ständig träume. Bleibt die Zeit gerade eben stehen? Ich fühle wie warm es mir wird, ich meine mein Herz nicht mehr klopfen zu hören. Ich werde mich nie an ihn gewöhnen, an seine Augen, seine Lippen… einfach alles an ihm ist überwältigend. Mir fällt wieder ein, dass er mich was gefragt hat. Mein Herz rast wie wild und hämmert mir fast schon unangenehm gegen die Brust.
>> Ähm, wie bitte? <<
Tom lacht leise und heftet seine Augen auf meine.
>> Ich hab dich gefragt, ob du Hilfe brauchst. <<
Ich schaue ihn verwirrt an und er schmunzelt weiterhin vor sich hin.
>> Wegen deinem Reissverschluss? <<
>> Oh! Ähm, ja klar. <<
Mit lässigen Schritten geht er um den Tisch und setzt sich anmutig neben mich, zieht die Tasche zu sich und öffnet sie ohne Probleme! Mit grossen Augen mustere ich den Reissverschluss, dann Tom.
Ich möchte ihn gerade fragen, wie er das geschafft hat, da kommt aber auch schon Mary.
>> Hey, Leute! Ich hab uns schon mal die Cola gekauft. <<
Zu sexy für meinen Geschmack, beugt sich meine Zimmergenossin über den Tisch und reicht uns eine Cola. Toms fragender Blick ist mir natürlich nicht entgangen. Und ist das ein verärgertes Blitzen in seinen Augen?
>> Hm, Mary wollte uns unbedingt Gesellschaft leisten, also hab ich sie mitgenommen. << Ich zucke mit den Schultern und setze meine unschuldigen Rehaugen auf.
>> Aha <<, antwortet er und schaut mich forschend und niedergeschlagen an. Unglaublich auffällig rutscht Mary mit ihrem Stuhl näher zu Tom, der sie zu ignorieren versucht. Mit einer aufreizenden Stimme fragt Mary: >> Du hast doch etwa nichts dagegen? <<
Er lächelt sie schief an, was mich sofort eifersüchtig macht und schüttelt den Kopf.
>> Natürlich nicht. <<
Erfreut grinst sie ihn an, während ich den Laptop aus der Tasche ziehe und die zwei ärgerlich dabei beobachte. Ein weiterer Stuhl neben wird zurückgezogen und Dominik setzt sich zu uns. Ich blinzle überrascht und rutsche ein Stückchen von ihm weg. Was gestern geschehen ist, habe ich nicht vergessen.
>> Hey <<, begrüsst er mich lächelnd.
>> Ähm… Hallo. << Ich frage mich, wie ich mit Mary inklusive Dominik an dem Vortrag mit Tom arbeiten soll. Ich schaue einen Moment in die Runde und übersehe natürlich nicht die feindlichen Blicke zwischen Tom und Dominik. Seufzend beginne ich an meiner Cola zu nippen während der Laptop startet.
>> Kann ich dich einen Moment sprechen? <<, fragt mich Dominik und deutet mit dem Kopf zu den Sofas und dem Fernseher. Ich nicke ausdruckslos und folge ihm, während ich einen kurzen Blick mit Tom teile, der so viel heisst wie: pass auf. Unbehaglich setze ich mich neben Dominik und betrachte meine Schuhspitzen, als ob sie total interessant sind. Bevor Dominik zu sprechen beginnt, holt er langsam tief Atem.
>> Ich weiss, dass das von heute Morgen sehr verwirrend für dich war. Aber ich möchte nur, dass du weisst, dass es so zu sagen mein Job ist, Tom zu überwachen und eine Pistole auf ihn zu richten. <<
Erschrocken sehe ich in sein ernstes Gesicht.
>> Er hat kein Recht, mit dir befreundet zu sein. Und es ist genauso wie mein, als auch dein Job, ihn zu überwachen. <<
Ich runzle verwirrt meine Stirn. >> Was? Wieso? Ich… mir wird das alles zu viel! <<
Aufgebracht lege ich mir eine Hand an die Stirn und stehe auf. Dominiks Hand greift feste nach meiner und zieht mich zu sich.
>> Du fürchtest dich doch vor seiner Kälte. Du weißt, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Emily, du musst mir vertrauen, bitte. Halt dich von ihm fern. <<
Er schaut mich so flehend an, mit einem Hundeblick von dem ich zurückweiche. Ja, ich fürchte mich vor seiner Kälte und ich weiss, dass er ein mysteriöser Junge ist. Aber das ist mir so gut wie egal. Ich liebe ihn. Das weiss ich und mehr muss ich auch nicht. Langsam schüttle ich den Kopf.
>>
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