Die Jagd der Wölfe
von
Sven Lenhof
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Die Jagd der Wölfe
Kapitel 1:
Es war schon nach elf Uhr, als ich sie sah. Ich gebe zu ich hatte etwas getrunken, aber ich bin mir ganz sicher, dass es zwei junge Wölfe sein mussten. Sie schlichen leise durch die Stadt und es sah so aus, als ob einer verletzt war. Er konnte mit seiner rechten Pfote nicht auftreten. Die Wölfe bewegten sich in Richtung Schloss. Ich sah, wie die Nachtpatrouillen um die Ecke bogen. Langsam kamen sie den Wölfen immer näher. Ich dachte nicht nach und lief zu den Wölfen, packte beide und verstecke mich in einer dunklen Gosse. Der eine Wolf baß mir in die Hand. Obwohl es sehr schmerzte, durfte ich keinen Laut von mir geben. Der verletzte Wolf fing auf einmal an aufzujaulen und die Wachen erschraken und kamen langsam in die Gosse. Es gab keinen Ausweg. Entweder musste ich die Wölfe dort lassen und fliehen, oder ich werde von den Wachen geschnappt. Dann sah ich den Komposthaufen. Ich nahm einen Stein und warf ihn hinter die Wachen. Sie drehten sich um und ich sprang mit den Wölfen in den Komposthaufen. Die Wölfe wehrten sich sehr. Kein Wunder, es stank auch sehr nach verdorbenen Obst. “Hier scheint nichts zu sein”, sagte die eine Wache. “Okay dann lass uns gehen”. Langsam entfernte sich das Licht. Dann konnte ich die Wölfe nicht länger aufhalten. Sie sprangen aus meinem Griff. Der gesunde Wolf fing sofort an mich anzuknurren. Ich vermutete, dass es ein Weibchen war. Sie wollte mich anspringen, aber der verwundete stellte sich vor mich, als wollte er mich beschützen. Anscheinend wusste er, dass ich sie gerettet habe. Auf einmal witterterten sie irgendwas. Sie versuchten mich in den Wald zu zerren, aber ich wehrte mich. Dann sah ich, wieso sie es taten. Es waren Söldnertruppen des Nachbarskönigreiches Aßlar. Ein Reiter hatte uns entdeckt und verfolgte uns. Mit dem verwundeten Wolf waren wir viel zu langsam. Deswegen nahm ich ihn auf den Arm. Zum Glück kannten die Wölfe den Wald in- und auswendig. Wir liefen durch sehr unwegsames Gelände, wo der Reiter mit seinem Pferd nicht mehr durchkam. Wir liefen bestimmt schon zwei Stunden durch den Wald und ich wurde langsam echt erschöpft. Der Wolf brachte mich zu einem Kloster. Ich lies den verwundeten Wolf runter und er verschwand zusammen mit dem anderen Wolf im Wald. Ich ging zum Kloster und klopfte dort. Es dauerte eine Weile bis ein Mönch mir die Tür öffnete. “Was begehrst du zu dieser späten Stunde mein Sohn?” “Ich komme aus der Stadt. Die Söldner aus Aßlar griffen uns an. Und jetzt such ich ein Versteckt, wo ich mich vor den Soldaten verstecken.” Der Mönch wurde bleich im Gesicht. “Um Gottes willen. Komm schnell herein.” Ich trat in das Kloster ein. Der Mönch brachte mich in ein Gemeindezimmer. Dort erzählte ich ihm von dem Angriff. Von den Wölfen erwähnte ich kein Wort. Da klopfte jemand an der Tür. Der Mönch ging an die Tür und öffnete sie nur einen Spalt. Dort standen ein anderer Mönch und zwei Fußsoldaten. Ich versteckte mich unter einem Tisch. „Wir müssen das Kloster nach einem Flüchtigen aus der Stadt durchsuchen“, sagte eine der Soldaten. Der Mönch erwiderte: „Wartet ich muss nur noch ein wenig aufräumen.“ Er schloss die Tür und drehte sich zu mir. Ich kam unter dem Tisch hervor. „ Du musst fliehen! Die Söldner sind hier“, erzählte er mir. „Wie soll ich das machen?“, fragte ich ihn. „ Im ganzen Kloster suchen die Truppen nach mir!“ „Zieh schnell diese Mönchskutte an und nimm das.“ Er gab mir eine Kette, an der ein Kreuz hing. „Im Stall findest du ein Pferd. Nimm es und verschwinde so schnell du kannst von h…“ In dem Moment tritten die Söldner die Tür auf. Sie durchsuchten das Zimmer. Währenddessen wollte ich aus dem Zimmer verschwinden. Plötzlich packte mich einer der Soldat an der Schulter. Mein Herz raste wie verrückt. „Hey du bleib stehen! Wir haben dich noch nicht durchsucht!“ Ich riss mich los und rannte in Richtung Ausgang. Die Söldner liefen mir hinterher. Der Mönch, der mir half, stellte einem der Söldner ein Bein. Er fiel zu Boden, aber rappelte sich sofort wieder auf und lief hinter mir her. Ich öffnete eine Tür und schlug sie hinter mir zu. Ich war jetzt wieder in der Eingangshalle. Doch als ich die Tür nach draußen öffnete standen da vier weitere Soldaten. Sie wussten sofort, dass ich der Flüchtling bin. Sie umzingelten mich und nahmen mich gefangen. Einer von ihnen wollte mir Fesseln anlegen, als plötzlich die Wölfe die Soldaten anfielen. Aber es waren nicht nur die zwei, sondern ein ganzes Rudel. Ich erkannte sofort, dass sie mir halfen. Ich erkannte meine Chance und rannte zum Stall des Klosters. Dort nahm ich das Pferd, von dem mir der Mönch erzählte und dann ritt ich in den Wald.
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Kommentare
Araf schrieb am 2008-10-27 17:25:11:
Hallo Sven
Die Idee deiner Geschichte gefällt mir ganz gut, leider muss ich auch ein wenig Kritik üben.
Alles in allem ist die Story extrem unausgebaut, wirkt eher wie ein Tagebuch Eintrag. Viele Dinge verstehe ich einfach nicht wirklich, z.b.:
Warum rettet der Ich-Erzähler die Wölfe vor den Wachen? Suchen die Wachen die Wölfe, oder was würde passieren, wenn die Wölfe entdeckt würden, warum dürfen sie nicht gefunden werden?
Wie kann der Erzähler mit zwei Wölfen hinter einen Komposthaufen springen? Selbst wenn es Jungwölfe sind, dürften sie schon sehr schwer sein.
Wieso denkt die Person, dass der gesunde Wolf ein weibchen ist? Einfach so?
Und was sind das für Söldnertruppen, die auf einmal auftauchen und sie verfolgen, sogar noch bis zum Kloster??? Immerhin haben der Erzähler und die Wölfe nichts getan, um die Gruppen des Nachbarreiches zu erzürnen, oder?
So kleine Details mögen zwar ersteinmal unwichtig erscheinen, aber der Leser versteht die Handlung nicht, wenn du sie nicht hineinbringst.
Des weiteren sind einige Rechtschreibfehler drinnen, die man durch noch mal durchlesen des Textes vermeiden kann:
-biss, nicht baß
-Gasse, nicht Gosse.... usw.
Fazit:
die Geschichte wirkt unausgearbeitet, nur so dahingeworfen und als wäre sie lediglich eine grobe Storyline. Schau doch einfach mal, ob du sie nicht noch weiter ausarbeiten kannst, einfach mehr Details bringen, Gedanken des Ich-Erzählers...
Das sollte dich jetzt nicht entmutigen, sondern nur als Anregung dienen ;) Einfach weiter üben, dann wird das schon :)
LG Araf
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