Die Kleine Hexe Licy
von
Kira
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Im Kessel blubberte eine stinkende, dickflüssige Brühe, während eine kleine Hexe eifrig drin rührte. Schweißperlen liefen ihr über das Gesicht. Lucy war wirklich kein schöner Anblick. Sie war klein und buckelig. Ihr rechtes Auge war zugeschwollen, seid ihr vor ein paar Jahren ein Kessel entgegen geflogen ist. Auch ihre Augenbrauen hatte sie sich bei ihren diversen Zaubertrank Experimenten weggebrannt. Ihre Zähne waren allesamt faulig. Ihre Haut war extrem unrein und hier und da hatte sie die eine oder andere Warze. Selbst ihre Gesichtsform war nicht grade als schön zu bezeichnen. Lucy hatte einen kugelrunden Kopf, was ihr oft den Namen Mondgesicht eingebracht hatte. Lucy nahm sich zwar immer den Menschen an die sie beleidigten, Sie ätzen ihnen die Zunge ab, aber irgendwie wurde sie den Namen Mondgesicht nie los.
Als krassen Gegensatz zu dem kugelrunden Kopf war Lucy extrem dünn. Nein, sie war wirklich nicht schön anzusehen. Was Lucy auch oft sehr traurig und frustrierend stimmte. Oft versuchte sie sich an Zaubertränken die sie schön machen sollten. Leider gingen diese immer schief was zur Folge hatte das sie sich bei jedem Versuch mehr entstellte und ihr dies die Häme und Spott anderer einbrachten.
Lucy lebt in einer kleine Hütte in den Bergen. Selten verirrte sich jemand zu ihr und passierte dieses doch tat es demjenigen bitterleid. Lucy war nicht grade gut auf andere Menschen zu sprechen da diese sie immer verspotteten. Jeder der bei ihr auftauchte hatte zu leiden. Lucy spielten gerne mit ihren Opfern. Mal lockte sie sie in ihre Hütte unter dem Vorwand sie bräuchte Hilfe beim entzünden ihres Kamins. Selbstverständlich sahen die Opfer dann nicht die kleine hässliche Lucy sondern eine wunderschöne junge Frau. Lucy verstand sich ausgezeichnet auf optischen Illusionen. Der haken an der Sache war nur, das sie die Illusionen allerhöchsten eine halbe stunden aufrecht erhalten konnte.
Hatte sie die Opfer in ihrem haus, ließ Lucy sie auf einem Stuhl platz nehmen wo sich sofort fesseln um ihre Opfer schlungen. Dann ließ sie die Illusion ihrer angeblichen Schönheit fallen und man sah sie in ihrer ganzen Hässlichkeit, was dem ein oder andern einen entsetzten Schrei entlockte. Die Schreie wurde dann oft nicht weniger wenn Lucy beschwörend ihre Hände hob und bösartige Laute erklingen ließ. Natürlich war das nur Show um die Opfer zu verängstigen, zum zaubern brauchte Lucy schon lange keine beschwörenden Handbewegungen und Formeln laut aufzusagen. Das Ergebnis war jedes Mal ein anderes. Lucy war da sehr kreativ. Mal fiel einem die haut von den Knochen. Das mochte Lucy aber nicht so gerne da der ganze Spaß dann doch relativ schnell vorbei war. Ein anderes mal entstellte sie ihre Opfer auf grausamste weiße. Sie ließ die Haut verbrannt erscheinen, schnitt ihnen die Augen raus oder entfernte diverse Körperteile. Einer schönen Frau ließ sie die Haare ausfallen und ersetzte sie durch Schlangen während ihr blick Menschen zu Stein werden ließ. Diese Frau sprang jedoch die Klippen runter nachdem ihre komplette Familie zu Stein erstarrt war. Lucy hatte sich dieses über ihre Kugel angeschaut und sich prächtig amüsiert. Ja Lucy liebte es Menschen zu quälen, sie hatten es doch nicht anders verdient. Schon als junge Hexe wurde sie immer verspottet. Früher wollte Lucy unbedingt unter den Menschen als ganz normale Person leben. Sie besuchte sogar eine Schule, obwohl Lucys Eltern sie immer gewarnt hatten. Lucy war schon als kleine Kind extrem hässlich gewesen und ihre Eltern wollten sie vor dem Spott schützen. Doch Lucy wollte unbedingt dazugehören. Freunde haben. Doch dies blieb ihr verwehrt. Schon vom ersten Tag an machten sich ihre Mitschüler lustig. Ja Kinder können sehr grausam sein. Mondgesicht und bucklige Lucy waren ihre Namen in der schule. Die meisten machten einen großen Bogen um Lucy herum, weil niemand was mit ihr zu tun haben wollte. Selbst die Lehrer machten es nicht besser. Die meisten ignorierten Lucy doch gab es den ein oder anderen Lehrer der sie Mondgesicht nannte oder sie als dumm hinstellte weil sie ja so hässlich ist.
Lucy war anfangs noch voller Hoffnung das sich dies ändern würde. Im laufe der Zeit schlug diese Hoffnung in Trauer um. Ihre Eltern wollten sie immer wieder von der Schule nehmen und sie endlich in die Kunst der Hexerei einzuweisen, Doch Lucy gab nicht auf und hielt bis zum Teenageralter durch. Sie verliebte sich schließlich. Ausgerechnet in den beliebtesten und schönsten der schule. Jedoch war er einer der wenigen der nie bösartig zu ihr war. Als Lucy einmal auf der suche nach ihrem Rucksack war, den Schüler ihr mal wieder abgenommen hatten, machte er sie unauffällig auf die Mülltonne aufmerksam in der ihr Rucksack gelandet war. Lucy glaubt von jenem Augenblick das er sie genauso liebte wie sie ihn. Ihre Wände waren voll mit Zeichnungen von ihm die sie anfertigte und im unterricht kritzelte sie oft verträumt seinen Namen in ihre Hefte. Eines Tages meinte sie, das der Zeitpunkt gekommen sei ihm zu sagen wie sehr sie ihn liebte und wann sie ihre Liebe den öffentlich machen könnten. Doch da zeigte er sein wahres Gesicht. Nach ihrem Geständnis was inmitten des Schulhofes war, lachte er sie aus und fragte was sie sich dabei denken würde? Ob sie wirklich glaube würde das er mit so einer Hässlichen, widerwärtigen, abstoßenden Person je was anfangen könnte. Auf ihre verzweifelte Frage warum er ihr damals mit dem Rucksack half und sie nie verspottete meinte er nur das er damals einem Schulkameraden gewunken hatte und nicht wie sie angenommen hatte in Richtung Mülltonne. Verspottet habe er sie nie weil sie so unglaublich hässlich wäre das er meinte sich selbst beschmutzen zu müssen wenn nur ein Wort aus seinem Mund über sie kommen würde. Er lachte bösartig und fragte ob sie wirklich dachte das er so was wie sie wirklich lieben könnte. Die ganzen Mitschüler bekamen dies natürlich mit wenn die hässliche Lucy mit dem schönsten der schönen sprach und lachten sie aus und spotteten über sie. „Mondgesicht, Mondgesicht, Mondgesicht“ schrien alle und lachten und verhöhnten sie. Lucys Trauer schlug in Wut um. Sie wurde krebsrot im Gesicht und deute auf ihn „Das wirst du bereuen!“, schrie sie und in jenem Moment platzen ihm sämtliche Hautpschlagadern und er verblutet in Sekunden. Zutiefst erschrocken floh Lucy aus der Schule, das gekreische ihre Mitschüler im Ohr.
Lucy und ihre Eltern verließen noch am selben Tag die Stadt und zogen sich komplett in den dunkeln Wald der einsamen Seelen zurück, wo sie Lucy in die Kunst der Hexerei einwiesen. Doch Lucy vergaß nie was sie erlebt hatte. War sie zu Anfang noch verstört über das was passiert war, genoss sie es mit der Zeit. Er hatte die strafe bekommen die er verdient hatte. Es war gerecht. Oft beschwor sie die Bilder ihrer Bluttat hoch und schaute sie sich immer und immer wieder an und brach in hysterisches lachen aus. Lucy wollte ihre Künste erweitern und lockte schon in jungen Jahren Opfer zu sich. Anfangs war sie sehr
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