Die Kleine Weisse Maus
von
Geronimo Falcone
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Die kleine Maus
Es geschah zu einer Zeit, da war die Welt von lauter schwarzen Mäusen bevölkert. Es herrschte Trauer, Wut; Neid und Missgunst, wohin das Auge auch blickte.
Inmitten dieser schwarzen Masse ward eine kleine weiße Maus geboren. Und da sie anders war als die anderen, konnte sie keiner leiden. Sie war einsam und überall wo sie hinging, wechselten die anderen schwarzen Mäuse die Seite.
Wenn sie jemandem etwas Gutes wollte, bekam Sie Schelte und wenn Sie lachte, erntete sie missbilligende Blicke.
Eines Tages verließ die weiße Maus der Mut, dass sie denen anderen Mäusen etwas Guten tun konnte und sie zog sich zurück in den Wald - und als sie schon bitterlich weinte - der erschien ihr eine kleine Fee. „Warum weinst du kleine Maus?“ hörte die Maus sie fragen und blickte erstaunt auf und schilderte der Fee ihr Leid.
„Ach wenn ich doch nur einen Tag so sein könnte wie die anderen“ seufzte die Maus. Die Fee verstand die Maus nicht – denn sie konnte die weisse Farbe nicht sehen – zu dunkel war der Wald. Doch spürte man, dass sie die kleine Maus mochte.
„Wenn das alles ist“ sprach die Fee – „so will ich Dir helfen“ – du sollst für einen Tag und eine Nacht ein ebenso schwarzes Fell bekommen wie die anderen Mäuse auf der Welt.
So geschah es und die weisse Maus ging fröhlich und vergnügt zu den anderen Mäusen und präsentierte stolz ihre neue Pracht. Doch die anderen Mäuse beachteten sie gar nicht – zu sehr waren sie mit ihren eigenen Sorgen beschäftigt – und wenn sie helfen wollte- so wurde sie verjagt.
Traurig kehrte die Maus in den Wald zurück. Die Nacht verging und weil sie so schwarz war musste sie nun sogar aufpassen, dass die Fee sie nicht übersah zwischen den dunklen Bäumen.
Doch da erblickt sie die Fee und diese sprach zu ihr: „ Und wie ist es dir ergangen“ – die Maus war erstaunt – weil die Fee sie mit Ihrem schwarzen Gewand ja nun erst recht nicht sehen konnte. „ Wie hast du mich erkannt ?“ fragte sie verwirrt . Da sprach die Fee:
„Kleine weisse Maus – auch wenn ich deine Farbe nicht sehen kann, so spüre ich die Wärme deiner Augen – die Aufrichtigkeit deines Herzen und die Angst – etwas falsch zu machen. Dein weißes Gewand – es reflektiert die Wärme der Sonne und gibt sie den anderen Mäusen und auch mir zurück – das Licht deines Herzens, es leuchtet mir den Weg“. Ängstlich fragte die Maus :“aber wenn ich doch gar nicht so schlimm bin – warum meiden mich die anderen Mäuse dann?“
Lächelnd schaute die Fee auf die Maus herunter: „Kleine Maus – das Wunder deiner leuchtenden Seele wird dir Kraft geben – es irgendwann zu verstehen“ und sie verschwand.
Die weisse Maus ging zurück in die weite Welt und irgendwann fand Sie das Wunder: Es befand sich mitten in ihrem Herzen. Seither spricht man überall in der Welt der schwarzen Mäuse vom „Wunder der weissen Maus“ und immer mehr Mäuse wollten so sein, wie die Kleine weisse Maus.
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Kommentare
Alucard schrieb am 2007-07-16 20:35:15:
Die geschichte ist wirklich süß, nur leieder ist sie ein bisschen zu kurz geraten, also ich habe an sich nix gegen kurze geschichten, aba bei deiner fehlt die pointe, ab dem moment wo die fee der weissen maus erzaehlt was sache ist, geht alles ziehmlich schnell. und schwupps wollen alle mause sein, wie die weisse. ich raff aba nicht, was das wunder jetzt ist :-P und wieso spricht man überall von der maus, nur weil sie selbst ein wunder gefunden hat, dass in ihr war? aba das merkt doch sonst niemand
ansonsten cooler stil
auf bald Raphael
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