Die Krähe
von
Scorpion
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Die Krähe
Das wasser liegt schon fast vor mir.
Ich kann es fast schon sehen.
Ganz Blau ist es und voller fröhlicher Seelen.
Es wartet praktisch nur auf mich
Am Tage bricht sich dort das Licht.
Und in der Nacht, da wird erwacht,
Ein wundervoller Schwarm von Sternen.
So dass man in der dunklen Nacht, seine Seele daran immer gut erwärmen kann.
Das Meer. Es ist so wunderbar und klar.
Wenn ich dort bin, werden all meine dunklen Gedanken rar.
Ich bin schon fast da
Jetzt seh ich schon, den blauen Horizont
Immer näher mir entgegenkommen.
Doch was ist das? ein kurzer Schmerz.
Mir deuchts´ich werde von hier weggezerrt.
Noch nicht!
Ich bin doch fast schon da.
So hätt´ich doch schon um ein Haar, den Duft des Meeres an mir gespürt!
Ich bin wieder weg.
Bin hier. Bin jetzt.
Die Krähe grüsst mich aus ihrem Versteck.
Welch Trauer! Ich bin wieder weg.
Und so ging es Tag ein, Tag aus.
Doch eines Tages verließ Sie das Haus.
Sie kehrte der Welt den Rücken,
Und fand das Meer.
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Kommentare
Ronald schrieb am 2008-01-16 06:45:27:
Wunderschön. Die Symbolik ist auch nicht all zu schwer, daher kann man es lesen ohne sich Gedanken machen zu müssen was der Autor meint. ( Manchmal ist es ganz nett nachdenken zu müssen, aber schöner ist es wenn das Grundthema sofort zu erkennen ist. ) Ich halte dieses Gedicht mit zu dem besten was ich von dir bis her gelesen habe. Kann es sein das du dich unwiederstehlich zu Krähen hingezogen fühlst? Sie tauchen bei dir ja noch in anderen Texten auf.
Bis zum nächsten Text! Ronald
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