Die Krieger des Gorday
von
TJ Omar
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Die Krieger des Gorday
Teil Eins:
Schatten meiner Selbst
Kapitel 1: Verlorene Schlachten
Es war ein grauer Morgen. Der Wind wehte durch ihr dunkelbraunes Haar. Ihr fast durchsichtiges Kleid wedelte lose an ihr. Sie stand an einem Felsvorsprung und betrachtete die trübe Landschaft des Schlachtfeldes. In ihren grauen Augen funkelte die Trauer über den Verlust ihrer Armee.
„Prinzessin“, rief eine raue Stimme hinter ihr.
Als sie sich umdrehte, stand ein stattlicher Mann in einer matten silbernen Rüstung. Der Brustpanzer war voller Schrammen von den Schwertern der Feinde. Ein Schulterpanzer fehlte. Dem Krieger fehlte der Helm.
„Es tut mir Leid, eure Hoheit“, kniete sich der Krieger nieder, die Hände auf dem Schwert, das er kurz zuvor in den Boden gerammt hatte, ruhend, und den Kopf nach unten geneigt.
„Erhebe dich, Lord Andrey!“, befahl die Prinzessin sanft.
Der Krieger hob seinen Kopf. Seine Miene zeigte keine Regung. Doch seine braunen Augen zeigten die Verwirrung in ihm auf.
„Hoheit…?“, bebte seine Stimme. „Seit ihr nicht enttäuscht über den Verlust der Schlacht?“
„Schlachten kommen und gehen. Der einzige Zweck ist das sinnlose Morden an Menschen. Ich verabscheue Kriege. Sie bringen nur Leid und Verderben. Menschen verlieren ihre Söhne, Brüder und Väter. Wieso will es keiner Verstehen? Die Welt wäre um einiges besser ohne diese sinnlose Morde“, übernahm die Trauer in ihr die Oberhand.
„Prinzessin… Oh, meine Prinzessin. Wie kann ich es dir Erklären, dass es manchmal sein muss? Diese Banditen überfallen unsere Länder, plündern uns unsere Kinder, vergewaltigen unsere Frauen und Schwester. Da können wir nicht einfach tatenlos daneben stehen und das über uns ergehen lassen. Wir müssen gegen diese Verbrecher vorgehen. Auf friedliche Weise wird es nicht gehen. Da müssen Schwerter ran. Möge unser Herr uns beistehen“, versuchte Lord Andrey flehen das zu erklären.
„Gibt es keine andere Möglichkeit, als sie abzuschlachten? Werft sie doch in den Kerker, bis sie von alleine sterben“, schlug die Prinzessin vor.
„Oh, meine Prinzessin. So einfach wie ihr es euch vorstellt, ist es leider nicht. So viel Platz haben wir nicht. Wenn wir es täten, könnten ihres gleichen kommen und sie befreien. Vor allem, so viele Kerkeraufseher können wir nicht einstellen, geschweige dann gerecht entlohnen.“
Die Prinzessin ließ es sich durch denn Kopf gehen.
„Wieso müssen nur so handeln wie primitive Tiere? Ich kann es nicht verstehen“, dachte die Prinzessin laut und ging in Richtung Burg zurück.
„Prinzessin?“, fragte der Lord, wobei sie abrupt stehen blieb. „Wie soll ich es eurem Vater beibringen, dass wir die Schlacht verloren haben?“
Darauf wusste die Prinzessin keine Antwort.
Wie lange war das Gespräch schon her? Eine Stunde? Einen Tag? Oder gar einen Monat? Sie hatte kein Zeitgefühl mehr. Sie öffnete die Augen. Dunkelheit umgab sie. Sie füllte, wie in ihrer Schläfe Nadeln steckten. Genau so wie an einigen Stellen an ihrem Kopf, Hals und Bauch. Diese Nadeln fühlten sich eiskalt an.
Seit einiger Zeit war sie nicht mehr aufgestanden, lief nicht mehr. Hatte kaum gegessen oder getrunken. Geschweige dann, das Tageslicht gesehen. Sie hatte keine Ahnung, wo sie war, oder wie sie hierher gekommen ist. Sie wusste nur, dies war nicht ihr Schlafgemach.
In ihrem Schlafgemach lag sie träge auf den weichen Bett, das mit feinster Seide überzogen worden wurde. An den vier Ecken des Bettes liefen hölzerne, kunstvoll verzierte Säulen nach oben, die oben einer Leine halt boten. Ihre Trauer war unermesslich groß. Dieser Schmerz, denn die Menschen sich einander antaten. Egal wer es ihr erklärte, oder wie oft oder wie es ihr erklärt wird, sie würde es nie verstehen. Können die Menschen wirklich nicht in Frieden und Harmonie Leben? Oder wollten es die Menschen nicht?
Von draußen hörte sie laute Stimmen hören. Besser gesagt nur eine Stimme. Die ihres Vaters. Sie stand auf und ging nach draußen in den Korridor, um zu sehen, was los sei. Als sie in den Thronsaal gehen wollte, hielt sie ein Soldat auf.
„Es wäre besser, wenn ihr es nicht mithörst, Prinzessin“, meinte der junge Soldat. Sein Brustpanzer, Ellenschoner und seine Schienbeinschoner glänzten silbern. Als Wächter gehörten auch die roten Hoden und das rote Hemd unter dem Brustpanzer. Sein glattes Haar hing im ins Gesicht.
„Ich will zu meinem Vater“, sagte die Prinzessin gelassen wie noch möglich, was ihr nicht gänzlich gelang.
„Es tut mir Leid, Prinzessin. Aber ich hab die Anweisung vom König persönlich erhalten, niemanden durchzulassen“, meinte der Wächter kopfschüttelnd. Er lass in ihren Augen, dass sie unbedingt zum König wollte und sagte deshalb nachsichtig: „Nachdem dein Vater mit Lord Andrey fertig ist, kannst du zu ihm gehen. Dauert bestimmt nicht mehr lange.“
„Okay, dann warte ich eben solange hier“, antwortete die Prinzessin.
„Was heißt, die Schlacht ist verloren?!“, tobte der König außer sich vor Wut.
„Die Feinde waren uns überlegen, eure Hoheit. Zahlenmäßig wie Waffentechnisch. Da hatten wir keine Chance zu gewinnen“, protestierte der Lord.
„Habe ich euch nicht ausreichend Ausgebildet, Lord Andrey? Habe ich euch nicht mit den besten Soldaten versorgt, Lord Andrey? Hab ich euch nicht ausreichend gute Waffen gegeben, Lord Andrey?“, fragte der König seinen Kriegsberater böse.
„Ja, dass habt ihr. Aber die Besten waren gegen diese Berserker nicht gut genug…“, sofort bereute er es laut ausgesprochen zu haben.
„Nicht gut genug? Nicht gut genug?!“, brüllte der König. „Was habe ich dir angetan, dass du mich so beleidigst?“
„Garnichts mein König“, kniete Lord Andrey ergebungsvoll.
„Scher dich hier raus, bevor ich dich einen Kopf kürzer mache!!“, brüllte der König außer sich vor Zorn.
„Jawohl, mein König“, verbeugte er sich rasch und hastete zur Tür. Doch eher er ankam, brach die Tür ein. Der junge Soldat, Leander war sein Name, lag wie ein Klumpen bewusstlos am Boden.
„Was ist hier los?“, brüllte König Esteban.
Der Lord lief sofort zum bewusstlosen Soldaten und versuchte ihn mit ein paar Schlägen auf die Wangen aufzuwecken. Schlagartig wurde der junge Mann wach.
Im ersten Moment wusste er nicht, wo er sich befand und was passiert sei. Er lag auf dem Boden, der König und der Lord knieten sich vor ihm und schauten ihn an. Plötzlich fiel ihm alles ein.
„Prinzessin… entführt… Goldder“, brachte der Unter Korporal Leander quellend aus sich raus.
Die Bilder schossen ihm durch den Kopf. Als er mit der Prinzessin im Flur warteten und dem Lärm von einer Unterhaltung. Ein Mann in einer edlen Tunika, eine Kapuze über den Kopf und tief ihm Gesicht, dass es kaum zu sehen war, kam auf sie zu. Da Leander ihn nicht kannte, hielt er ihn an und fragte wer er sei und was er hier zu suchen habe. Da war der Mann, ohne dass Leander es sehen konnte, schon bei der Prinzessin und packte sie. Doch der junge Soldat reagierte schnell genug, um den Speer, den er als Wächter immer bei sich hatte, dem Mann mit voller Wucht auf in den Rücken zu
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Kommentare
Luis schrieb am 2008-11-26 18:55:08:
Ganz schön seltsam. Du solltest nicht immer zwischen den Zeiten wechseln. Einmal Gegenwart, einmal Zukunft und dann wieder Vergangenheit...ganz schön verwirrend! Auch die etwas stockende Schreibweise stört. Sonst kann ich nur Bone1979 zustimmen und wiederholen was er gesagt oder eher geschrieben hat.
Bone1979 schrieb am 2008-06-13 13:19:57:
Hallo.
Hab die Geschichte gelesen.
Da ich selbst so meine Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung & Grammatik habe, gehe ich darauf
nicht ein.
Erstmal zum positiven: Auf mich macht sie einen guten Eindruck. Die Dialoge sind stimmig.
Leider gibt es auch negatives: Mir fehlt die Umschreibung deiner Story. Du handelst sie einfach ab.
Gehst nicht auf die Suche ein. Was ich schade finde, es würde die Geschichte besser in Einklang
bringen (meiner Meinung nach).
Ansonsten bin ich gespannt wie es weiter geht.
MfG
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