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Kategorien > Fantasy > Düsteres & Geheimnisvolles

Die Legende von Lorion

von Domenik Ackermann

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Copyright by Domenik Ackermann

Prolog


Wir sind hier in einer Welt, der nichts in unserer Welt ähnelt. Im Lande Lorion, dem größten Lande der weisen Magier und Elfen, wo die großen Götter das Land berührten und ihre Magie den weisen Menschen gaben, um diese weiterzugeben an deren Kinder und Kindes Kinder, um mit dieser Macht den friedlichen Menschen in der Welt zu helfen, sie hier ins fantastische Land Lorion zu bringen.
Das Land entwickelte sich und die Magier taten, wie ihnen aufgetragen und errichteten kleine Zaubererschulen im Herzen Lorions und brachten ihnen sowohl die Zauberkünste bei, als auch das Danken der Spender der fantastischen Gabe des Zauberns. Gleichzeitig wuchsen die Städte und manche erklärten sich für unabhängig, blieben verbündete oder spalteten sich ab.
Bei manchen Zauberern allerdings zweifelte man, ob es gut war, ihnen diese Macht preiszugeben, denn diese richteten sich nach anderen Bräuchen und Götter.
So geschah es, dass durch Abspaltung und Machtgier die Städte gegeneinander Krieg zur Aufrüstung der Mächte führten. Die Götter wurden zornig und als der Krieg so kalt war und der Schmerz immer größer, so schlossen sich die Mächte zusammen, um das Unheil zu beenden:
Aaron, Gott der Weisheit und der Philosophie; Obergott
Pyria, Göttin des Feuers und der Hitze
Atzka, Gott des Wassers
Luxora, Göttin des Lichts und des Windes
Athlon, Hüter der Erde; Schöpfer der Pflanzen und Tiere
Aares, Bewacher der Kristalle und Schätze
Rebus, Gott des Blitzes und des Donners, Wettergott
Aurelia, Göttin der Kälte und des Eises
Siguilia, Göttin des Giftes und der Zaubertrankbrauerei
Jeder Gott nahm sein Zepter mit einem Kristall als Krone und setzte seine Macht ein. Aaron ließ mit seiner Macht der Psychokinese sämtliche Krieger in den Todesschlaf fallen, Atzka überschwemmte Teile Lorions, Luxora ließ das Sonnenlicht so heiß werden, dass Teile Lorions zur Wüste wurden oder verbrannten, Athlon verursachte Steinhagel und Erdbeben, sodass sich die Erde spaltete, Aares ließ sämtliches Rohstoffe des Landes verschwinden, Rebus ließ ein gewaltiges Unwetter mit Wirbelstürmen auf Lorion, Aurelia vereiste sämtliche Gegenden, besonders die Wege und Gebirgspässe, sodass niemand aus dem Land verschwand und Siguilia blies einen großen Giftnebel und ließ Teile Lorions zu Moorgebieten werden.
Der Krieg war vorbei und das Land war nicht mehr so eben wie vorher. Neue Gebirge, sogar Flüsse waren jetzt im Lande. Lorion war so fruchtbar, dass sich gar neue Wälder bildeten, teilweise sogar im Eis von Aurelia.
Die Götter schlossen sich zusammen und bauten eine Riesenstadt, die Lorion wieder verbünden sollte, mit einem Rat der weisesten Zauberer des Landes. Jeder des engsten Rates sollte eine der neun Großmächte der Götter vertreten. Außerdem schafften sie für die Hauptstadt ein Zepter, das Zepter der Macht, in dem jeder Gott seine Macht hinterließ. Dieses Zepter sollte der Vorsitzende des Rates und Herrscher von Lorion tragen, um im Falle einer zweiten Spaltung der Städte und des Krieges diese Macht zu nutzen, den Frieden der fantastische Welt wieder herzustellen. Diese Hauptstadt, das Zentrum der Magie und mit der größten Bevölkerung, mit der Segnung der Götter, hieß Elras.
Es wurde festgestellt, dass das Zepter nur jede Art der Göttermächte enthielt, jedoch nicht die Stärke der Göttermächte, und wie sich später herausstellte, auch gut so war. Die Götter zogen sich zurück und die Magier bauten nach dieser Legende rund um der rundgebauten Stadt für jeden Gott, für jede Gotteskraft einen Turm, welche gleichzeitig zum Schutz und zur Stärke der Stadt genutzt wurde. Es wurde ein oberster Vorsitzender vom Volk bestimmt und dieser trat nun die Dynastie der Herrscher Lorions an und wurde von den Göttern gesegnet, die Städte wieder zu binden.
Seit dieser Legende von vor tausenden von Jahren, woran sich das Volk heute noch erinnert, wurde nie Krieg durch Machtgier geführt oder eine Abspaltung einer Stadt verursacht. Bis heute!

.......Böse Vorahnungen

Der Bote ging gemütlich mit seinem Säckchen durch die Tore des Gartens des Palastes. Die Lehrlinge kümmerten sich stets um den Garten. Ein hoher Springbrunnen war mitten im Garten. Schön bepflanzte Beete waren rund um den Brunnen und ein paar Pfade wie in einem Park vom Brunnen aus in vier Richtungen. Einer zum Marmorpalast, wo auch die Marmortreppe zu sehen war, einer nach rechts, zu einem kleinen weißen Gebäude, einer nach links, zu einer großen Trauerweide und ein Pfad durch zwei kleine Tore und eine Treppe zurück in die Stadt. Als der Bote die Mittelstraße verließ, kam er in eine kleine, ansehnliche Gegend. Hier wohnten Menschen der oberen Ständegesellschaft. Sie waren reich und genossen ihren Wein. Auch der Bote wohnte hier, allerdings ohne Wein, denn diese Wohnung in diesem Viertel hat er von Lord Luriel geschenkt bekommen, da er sein Bote war. Es dämmerte. Der Bote ging ein wenig schneller, als er über die Worte Luriels nachdachte. Lord Luriel wusste immer, was er tat. Er war weise aber auch hartherzig. Er ging mit dem Volk nicht immer behutsam um. Man munkelte, dass Lord Luriel dunkle Kräfte beherrscht und sich den Posten des obersten Vorsitzenden unter den Nagel reißen wollte. Der Bote bog in eine kleine Gasse ab und ging auf einen Haushof und klopfte an der Haustür. Eine Frau machte auf. ,,Ich habe unseren Lohn. Wir können reich speisen, nach langen Tagen!” Er packte ein dickes Brot aus, dass er sich noch zuvor aus Odion von seinem letzten Geld gekauft hatte. ,,Ich wusste, dass ich viel Geld bekommen würde, deswegen habe ich von dem Restgeld ein großes Brot gekauft. Guten Appetit. Kinder, kommt, setzt euch an den Tisch! Du magst es nicht glauben, Malina, aber der oberste Vorsitzende liegt im Sterben! Jetzt will der Rat der Weisen einen neuen wählen. Die Dynastie der Ersten ist vorbei! Das bedeutet im Regelfall, dass wir einen neuen Herrscher vom Volk wählen sollen. Doch der Rat will das nicht, oder besser: Luriel will das nicht. Ich vermute, er hat den Rat geblendet, eigentlich sollte jetzt eine Art Senat gegründet werden, in dem auch Volksleute sitzen, aber Luriel ist nur auf Eigenwohl! Du weißt, dass von den Göttern nur ein Vorsitzender und deren Familie unter dem Segen der Götter steht. Es darf kein Herrscher gewählt werden, der die Götter zornig werden lässt, verstehst du? Ein Alleinherrscher mit den Stadthaltern Lorions bringen nur ihre eigenen Wünsche ans Volk. Die Alleinherrscher bis jetzt waren dazu nicht in der Lage, wegen den Segen der Götter! Ich vertraue Lord Luriel nicht! Er war schon immer komisch. Er führt irgendetwas im Schilde. Ich meine, irgendwann mal etwas von seinen Plänen…”. Beide erschraken, als die Kerzenlichter, die das Haus beleuchteten erloschen und eine grüne Lichtkugel auftauchte und etwas sagte. Doch die Worte konnte keiner so recht verstehen. Mit einem Mal gab die Lichtkugel ein lautes Zischen von sich. Die Umgebung

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Kommentare

Domenik Ackermann schrieb am 2006-12-28 10:48:03:
Der zweite Teil meiner Geschichte ist ebenfalls veröffentlicht....schaut einfach nach!!!....

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