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Kategorien > Fantasy > Düsteres & Geheimnisvolles

Die Macht der Nacht- Es ist dein Schicksal 2

von little Bella

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2. Kapitel: Ein neues Leben?

Das ist das eigentliche zweite Kapitel das andere ist das dritte kleiner Fehler von meiner Seite


„Verdammt! Was haben sie mit ihr angestellt? Ich sollte sie …!“
Slocums kleinlaute Stimme ertönte. „Sie lebt doch noch das kleine Balg.“
„Halten sie jetzt den Mund oder ich mache wirklich noch das, was ich gerade mit ihnen vorhatte.“, die schneidende Stimme des Fremden ließ Slocum prompt verstummen.
„Isabella? Hörst du mich?“, die Stimme des Mannes war jetzt sanft und irgendwie besorgt. Er hatte sich neben sie gekniet und zog sich seinen warmen, teuren Mantel aus und legte ihn um das Mädchen. Eine Erinnerung wurde wach.
Langsam öffnete sie ihre ungewöhnlichen Augen und starrte den Mann an, erschrocken fuhr sie hoch.
„Beruhige dich ich werde dir nichts tun. Ich werde dich hier herausholen. Vertrau mir.“
Hatte sie richtig gehört ein völlig Fremder wollte sie hier heraus hohlen?
„Wer… wer sind sie?“, das Sprechen war fast noch schlimmer als das Schlucken aber im Moment war das egal.
„Das ist im Moment nicht wichtig ich werde dir später alles erzählen. Vorerst musst du nur wissen, dass ich ein Freund deiner Eltern bin und dir helfen werde.“
Erstaunt blickte sie ihn an. Ein Freund ihrer Eltern.
„ .. Bin?! ... “
Verwirrt strich sie sich eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Kannst du aufstehen?“
„Ich denke schon.“ Der fremde Mann stützte sie und zog den warmen Mantel enger um ihren Körper.
„Mach die Tür auf!“, befahl er Slocum mit einer Bestimmtheit in seiner Stimme die Isabella einschüchterte.
Slocum hastete förmlich zur Tür und öffnete sie den beiden. Isabella war so schwach, dass sie bei jedem Schritt gestützt werden musste, aber der fremde sah nicht so aus, als ob es ihm große Schwierigkeiten bereitete. Nicht auf Anspielung seines Körperbaus, der eigentlich eher weniger muskulös aber dennoch wie der eines Modells aussah, sondern auf die Ausstrahlung des Mannes. Auf den Fluren herrschte absolute Stille, alle waren schon im Speisesaal versammelt. Als die drei, Slocum war ihnen gefolgt, vor der Tür von Mrs. Morlands Büro ankamen klopfte der Mann an, wartete aber nicht auf das übliche „Herein!“ sondern ging einfach hinein.
Mrs. Morland sah aus als würde sie einen Herzinfarkt bekommen als einfach jemand ihr Büro betrat ohne ihre Erlaubnis und trotz der Situation konnte Isabella sich das Grinsen nicht verkneifen.
„Was…?“, setzte sie an kam aber nicht weiter.
„Jetzt rede ich! Ich möchte gerne dieses Fräulein hier mit mir nehmen. Könnten sie mir ihre Unterlagen und alles was sie sonst noch von ihr besitzen herbringen.“
„Was erlauben sie sich eig…?“, sie brach mitten im Wort ab als sie seinem Blick begegnete.
„Slocum!“, ihr Blick war immer noch an den Fremden geheftet und Slocum sprang. Isabella fragte sich, wie dieser Mann das anstellte, dass alle hier taten was er verlangte. In kürzester Zeit war alles zusammen getragen was der Mann wollte. Viel eigene Kleidung besaßen die Kinder hier nicht, alles war von Wohltätigkeitsstiftungen gespendet worden und das war nicht wirklich viel aber immerhin etwas. Das einzigste was Isabella wirklich besaß war ein, und zwar das einzigste Geschenk dass sie je bekommen hatte.
Ein Teddy. Er war groß und dunkelbraun und hatte wunderschöne Knopfaugen aus Bernstein. Er war immer der einzigste gewesen, der bei ihr gewesen war, wenn sie wieder einen ihrer Albträume gehabt hatte.
Sie hatte beschützt wie ihr Leben. Schon so oft hatten einige der anderen versucht ihn aus Spaß oder Eifersucht zu stehlen, aber sie hatte ihn immer wieder zurück „erkämpft“.
Er nahm alles an sich, warf einen kurzen Blick darauf und sagte in ruhigem Ton: „Da fehlt etwas! Wo haben sie es hin?“
„Bitte was? Was sollten wir da weg getan haben?“, Mrs. Morlands Stimme war lauernd.
„Die Halskette ihrer Mutter! Sofort!“, seine Stimme war wie ein Faustschlag. Isabella konnte nicht glauben, was sie da hörte.
Mrs. Morland öffnete eine Schublade ihres Schreibtisches und holte eine Halskette hervor und reichte sie dem Mann. Isabella starrte die beiden mit großen Augen an.
„Na endlich. Es wird nun Zeit zu gehen. Einen schönen Tag noch!“, und damit wandte er sich zu Isabella legte seinen Arm um sie, ohne sie zu berühren und geleitete sie hinaus.
Draußen ging gerade die Sonne unter und tauchte alles in ein orange- rotes Licht. Er führte sie zu seinem Auto, ein schwarzer Geländewagen. Dort angekommen richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf das junge Mädchen neben ihm.
„Ich stelle diese Frage nur einmal an dich und es ist ganz alleine deine Entscheidung. Möchtest du mit mir kommen oder möchtest du, dass sich unsere Wege hier trennen und wir uns nie wieder sehen. Ich werde dir nicht hinterher laufen und du kannst gehen wohin du willst. Entscheide dich.“, er lief um den Wagen herum schloss auf und stieg ein.
Sollte sie wirklich? Sollte sie wirklich einem völlig Fremden folgen? Er hatte ihr angeboten, dass sie gehen konnte. Sollte sie ihm vertrauen?
Sie vertraute niemand außer sich selbst, aber ein Versuch war es wert.
Im Wagen empfing sie mollige Wärme. Die Sitze waren aus hellem Leder und eigentlich war alles im Wageninneren hell, die Armatur, das Lenkrad einfach alles aus dem beige Leder. Es sah ziemlich teuer aus.
Der Mann neben ihr suchte etwas im hinteren Teil des Wagens und als er sich wieder vorbeugte reichte er ihr eine große Papiertüte. Sie sah ihn fragend an.
„Das ist für dich!“, er lächelte sie an. Vorsichtig öffnete Isabella die Tüte und fand darin eine Flasche mit Cola, ein belegtes Brötchen und etwas das aussah wie ein gefülltes Crosaint.
„Iss ruhig. Natürlich ist es kein Fünfgänge Menü aber für den Anfang reicht es.“ meinte er und lachte als er ihren ungläubigen Blick sah. Nach dem sie gegessen hatte sah er sich ihre Hände an. „Hm…. Das soll sich April nachher ansehen. Ich kann da nicht viel machen. Meinst du, du hältst es so lange noch aus?“
„Ja so schlimm ist es nicht, ehrlich.“, sie versuchte überzeugend zu klingen aber es half bei ihm nicht. Er lächelte sie an.
„Wie heißen sie jetzt eigentlich?“, sie stockte als sie bemerkte wie ungestüm das geklungen hatte.
„Entschuldigung.“, murmelte sie und lief rot an.
„Macht doch nichts, wirklich“, er lachte und fuhr dann fort, „ Mein Name ist William Ferrars. Du kannst William zu mir sagen. Ich lebe mit meiner Frau und“, er zögerte als überlegte er was er sagen sollte, „meinen Kindern auf Darkwood Hall, ein ganzes Stück von hier entfernt. Es wird dir dort gefallen. Können wir fahren?“
„Ja natürlich. Von mir aus schon.“, antwortete sie schnell.
„Oh das sollte ich dir vielleicht noch geben. Es gehört dir.“ William reichte Isabella den Umschlag den Mrs. Morland ihm gegeben hatte, dann lies er den Wagen an und fuhr los.
„Danke.“, flüsterte sie. Behutsam öffnete sie es. Darin befanden sich ein paar Papiere und noch etwas, die wunderschöne Halskette, ihrer Mutter. Wie komisch sich das anhörte. Draußen wurde es immer dunkler und

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