Die Macht der Nacht- Es ist dein Schicksal 39
von
little Bella
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39. Kapitel: Eine andere Lebensweise
so also hm des kapitel is meiner meinung nach eher schlecht als recht aber iwie is grad der wurm drin... naja wollt euch aber nicht noch länger warten lassen ^^
Bellas Schritte hallten ungewöhnlich laut durch die Gänge, während man von Edward nicht das geringste Geräusch vernahm. Er passte sich ihrem menschlichen Tempo an, doch das vorfreudige Grinsen auf seinem Gesicht verriet wie ungeduldig er wirklich war. Mit jedem Augenblick in dem sie tiefer in die verwinkelten Gänge des Schlosses liefen, fühlte Bella sich immer mehr in eine längst vergangene und längst vergessene Welt zurück versetzt. Die riesigen Türen waren fast doppelt so hoch wie Edward und aus massivem Holz.
Egal wo sie hinsah alles war mit mittelalterlichen Reliefen und Ornamenten verziert.
„Seit wann lebt ihr, also deine Familie schon hier?“, fragte Bella und drehte sich nach Edward um, der etwas abseits stehen geblieben war, während Bella sich die eindrucksvollen Gemälde in den schweren Holzrahmen ansah.
„Hm ich lebe seit meiner Geburt hier also seit 1813. Unsere Aufzeichnungen über unserer Familie reichen bis ins 15. Jahrhundert und das nur, seit sie hier sesshaft geworden ist. Ich habe dir ja schon erzählt, dass wir eine der ältesten Familien sind.“, erklärte er ruhig.
„Du hast dich gut gehalten für dein Alter.“, erwiderte sie grinsend nach dem sie den ersten schock über sein Alter verwunden hatte und um den bedrückten Ausdruck in seinen Augen zu verscheuchen.
Er lächelte und ging weiter.
„Warte nur ab, bis du in meinem Alter bist.“, meinte er stichelnd.
Bella schluckte.
„Was soll das heißen?“, fragte sie geschockt. Edward sah sie verständnislos an.
„Das sagt man doch so, oder etwa nicht? Wir werden ja sehen, wie du aussiehst, wenn du in meinem Alter bist.“
„Bedeutet das, ich könnte auch so alt werden? Werde ich altern wie ein normaler Mensch oder werde ich so bleiben wie ich bin?“
„Nun ja es gibt zwei Möglichkeiten“, sagte er und blickte aus einem der Fenster, an dem sie vorbeikamen, hinunter in den Hof, „Erstens du wirst nach dem Vampir in dir altern also gar nicht, oder nach dem Werwolf in dir also ganz normal.“
„Aber du wurdest doch auch schon als Vampir geboren und bist auch gealtert, wenn auch nicht sonderlich schnell. Ich will nicht alt werden, nicht wenn du es nicht wirst.“, platzte es aus ihr heraus.
Edward blickte sie liebevoll an. „Bella das was ich bin und das, was die Menschen als Vampir meinen zu kennen ist wie Feuer und Wasser, wie Himmel und Hölle. Natürlich werde ich nie leben, mein Herz wird nie schlagen, mein Körper wird genau so kalt bleiben wie der ihre, wir werden alle diese unstillbare Gier ertragen, aber das Gift in meinem Körper ist viel besser entwickelt, wenn ich das so sagen kann. Es ist mein Herz, mein Lebenselixier, das durch Blut zu einer unversiegbaren Quelle wird. Würde man über das alles hinweg sehen könnte man unser Leben, als das eines Menschen in unheimlich verzögerter Zeitlupe sehen, grob gesagt natürlich.“, erklärte er ruhig und wartete einen Augenblick ehe er weiter sprach.
„Doch du spielst in einer ganz anderen Liga. Ich vermute, dass dein Körper durch dein Vampirblut zwar um einiges langsamer altert, aber niemand weiß, wie schnell oder wie langsam oder ob es überhaupt möglich ist. Das kann nur die Zeit selbst und sagen.“
„Aber was, wenn es zu spät ist, wenn wir es herausgefunden haben?“, fragte sie bedrückt und starrte auf den Boden.
„Du musst dir darüber keine Sorgen machen, ich werde immer bei dir sein, und wenn deine Zeit gekommen ist, werde ich wissen was zu tun ist.“, meinte er und lächelte zärtlich. Er küsste sie auf die Stirn und ging weiter.
„Was soll das schon wieder heißen?“, rief sie und beeilte sich ihn einzuholen.
„Bella du musst nicht alles wissen, heute noch nicht.“, er grinste und damit war klar, das Thema war fertig.
Edward zeigte Bella alles, die riesige uralte Bibliothek, die unterschiedlichsten Zimmer, den Versammlungsraum und den überwältigenden Ballsaal.
Alles schien wie ausgestorben, es schien, als seien sie ganz allein in dem riesigen Schloss.
Doch es fiel Bella erst auf, als sie wieder durch diese verwirrenden Gänge liefen.
„Edward?“
„Ja?“
„Wo sind eigentlich die anderen?“, fragte sie schließlich.
„Emma und Dylan sind in der Stadt und William, Sophia und meine Eltern müssen noch einige Vorbereitungen treffen, du weißt schon, wegen Alex und so.“, antwortete und Bella wurde das Gefühl nicht los, das es ausweichend klang.
„Das meinte ich nicht, ich meine die anderen Vampire? Den Rest deiner Familie.“
„Ähm… also sie sind vorübergehend ausquartiert worden.“, erklärte er ausweichend. Doch Bella sah ihn weiterhin fragend an.
„Nun ja also während deiner „beinahe“ Verwandlung, ich weiß nicht… du warst so intensiv… deine Nähe war so stark und auch dein Herzschlag und so… ich wollte, dass du nicht der geringsten Gefahr ausgesetzt bist.“, erklärte er umständlich.
„Du hast sie… rausgeschmissen, wegen mir? Lass mich raten… sie waren nicht sonderlich erfreut.“, fragte Bella zerknirscht.
„Nun ja, sie denken, dass Luca wieder eines seiner Mädchen bei sich hatte und dass sie deswegen gehen mussten…“
„Was meinst du damit?“, fragte sie lauernd.
Edward blickte stur aus einem der Fenster.
„Bella… er lebt nicht wie ich…er lebt von menschlichem Blut… ich will nicht darüber sprechen,“ er sah sie betreten an un fing sich aber sofort wieder, „Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, sie wissen noch nichts von dir. Du bist ihre, unsere einzige Hoffnung. Würden sie wissen, dass du schon hier bist, dass es dich wirklich gibt… es würde nur Unruhen bringen. Und das ist das Letzte das wir gebrauchen können.“
Bella nickte abwesend in ihrem Kopf hallten immer noch Edwards Worte nach.
„…sie denken, dass Luca wieder eines seiner Mädchen bei sich hatte…“
Sie fühlte, wie ihr Frühstück in die falsche Richtung wanderte. Sie schüttelte sich vor Ekel.
„Wann werdet ihr es ihnen sagen?“, fragte sie nun um ab zu lenken.
Er blickte sie nun schuldbewusst an und grinste verlegen. Bella starrte ihn stirnrunzelnd an.
„Nun ja, sie wollen es ganz offiziell machen… sie wollen ein Fest geben. Aber ich habe gesagt, wir werden es nur machen, wenn du damit einverstanden bist.“, wand er schnell ein, als er Bellas geschocktes Gesicht sah.
Bella blickte ihn einen Augenblick lang forschend an und nickte dann langsam.
Edward lächelte dankbar und umarmte sie vorsichtig.
„Danke…“, flüsterte er und küsste sie auf den Kopf.
Dann nahm er ihre Hand und zog sie weiter.
„Wann soll das Fest eigentlich stattfinden?“, fragte sie beiläufig aber mit einem leichten Zittern in der Stimme.
„Schon bald…“
Sie erreichten die riesige Eingangstür und traten hinaus. Die Sonne stand hoch am Himmel und strahlte mit voller Kraft auf sie herunter.
Ihr wurde klar, wieso Edward sich hier wohler fühlte, er konnte sein was er war ohne sich verstecken zu müssen. Konnte hinausgehen obwohl seine Haut strahlte und
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Kommentare
Josi schrieb am 2008-05-06 15:13:00:
Ich fand es super und Hoffe das du bals weiter schreibst.
LG Josi
Dragoneye schrieb am 2008-04-29 09:47:09:
hi
also so schlimm fand ich das Kapitel jetzt nicht.....
Ich fand es sogar gut...
also dann mal her mit den nächsten Kapiteln ... ;-)))
gruß Dragoneye
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