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Kategorien > Fantasy > Düsteres & Geheimnisvolles

Die Macht der Nacht- Es ist dein Schicksal 39

von little Bella

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wütend, gegen die plötzlich auftretende Windböe an, die sie wanken ließ.
Die Brüstung war zwar breit genug aber ein unbedachter Schritt und... all ihre Probleme wären nicht mehr.
Ihre Haare wurden aus ihrem Gesicht geweht und im selben Augenblick wie die Worte ihre Lippen verließen, verschmolz die Sonne mit dem Horizont und Bella hielt beeindruckt inne.
Sie atmete genervt aus.
Sie bemerkte hinter sich eine Bewegung und drehte langsam ihren Kopf.
Edward stand hinter ihr im Schatten, so unbeschreiblich schön und unantastbar göttlich, wie nur er es konnte.
Ein Lächeln stahl sich auf Bellas Lippen.
Doch Edward stand nur wie versteinert da und starrte sie mit aufgerissenen Augen an. Bellas Lächeln verschwand und wich einem besorgten
Stirnrunzeln.
„Was ist los?“, flüsterte sie gerade laut genug, dass sie wusste, dass Edward sie hören konnte.
Er blieb immer noch regungslos da und starrte sie unverwandt an. Bella bemerkte, dass seine Hände die locker an seiner Seite hingen zu zittern anfingen.
„Edward!“, sie bemühte sich den hysterisch ängstlichen Unterton aus ihrer Stimme zu verbannen.
Sie setzte sich wieder und schwang ihre Füße auf den Boden, wollte zu ihm gehen, doch plötzlich schüttelte er seinen Kopf und ging auf sie zu.
Bella sank zurück auf die Brüstung bei seinem Anblick. Als er aus dem Schatten trat, brach sich das letzte Sonnenlicht auf seiner Haut doch schon im nächsten Augenblick sah sie ihn nicht mehr sondern roch nur noch seinen Duft und spürte den weichen Stoff seines T-Shirts, das sich wie Seide über seiner steinernen Brust legte.
Seine Umarmung wurde ungestüm und Bella hatte das Gefühl, dass ihre Rippen im nächsten Augenblick unter dem Druck seiner Arme nachgeben würden. Sein Gesicht versank in ihren Haaren, doch Bella erwiderte seine Umarmung nicht, sie stand nur da und legte ihren Kopf gegen seine Brust.
Eine kleine Ewigkeit lang bewegte sich keiner von den beiden doch dann spürte Bella, dass ihr Brustkorb von dem Druck befreit wurde und schon im nächsten Augenblick löste sich Edward ganz von ihr und blickte sie betreten an.
„Hasst du mich auch?“, seine Stimme klang belegt und bei weitem nicht so selbstbewusst wie sonst. Er spielte nervös an dem Saum seines T-Shirts.
Erstaunt blickte Bella ihn an.
„Sollte ich?“, fragte sie leise. Jetzt sah Edward auf und sah sie gequält an.
Und nun war Bella selbst der Mensch, den sie am meisten hasste.
„Vermutlich… ich würde mich hassen…“, er klang so unendlich
traurig.
Sie bemerkte, wie viel Überwindung ihn diese Worte gekostet hatten.
„Ich kann dich gar nicht hassen…“, sie blickte ihn schüchtern an, „Wegen nichts auf der Welt könnte ich dich hassen! Ich weiß auch nicht warum, vielleicht hast du Recht und ich sollte es… aber ich kann nicht… ich will nicht…“
Seltsamer Weise bewirkten Bellas Worte das genaue Gegenteil, dass sie gedacht und vielleicht auch gehofft hatte.
Er zuckte unter ihren Worten zusammen als hätte sie ihn geschlagen. Sein Gesicht verzog sich gequält.
„Ich hätte das nie zulassen dürfen. Es war selbstsüchtig und egoistisch von mir.“, seine Augenbrauen zogen sich düster zusammen und in Bella kam ein ungutes Gefühl auf.
„Was meinst du?“, fragte Bella zaghaft, sie hatte Angst davor, Dinge zu hören, die sie nicht hören wollte.
„Das alles Bella… das mit uns… ich hätte dich da niemals so mit hineinziehen dürfen… Es ist gefährlich für dich mit mir zusammen zu sein und ich dürfte es auch gar nicht… Es war unverantwortlich und allein meine Schuld. Es ist nicht unser… Schicksal zusammen zu sein. Hätten wir nicht versucht dich zu finden… könntest du normal, normaler leben.“, vollendete er seinen Satz und Bellas Angst hatte Gewissheit.
Sie schaffte es nicht mehr in seine Augen zu sehen, als sie weiter sprach.
„Meinst du das ernst?“, ihre Stimme war schwach, wie ein Teelicht während einem Sturm,
Dieses Gefühl nicht gewollt zu sein, wieder allein und verlassen, machte sich in ihrem Herzen breit.
Es füllte sie aus wie tausend Liter Eiswasser, nur dass es nicht die Eigenschaft hatte sie zu betäuben und ihr den Schmerz zu nehmen.
Bella verschränkte ihre Arme vor der Brust und starrte ihre Füße mit aufgerissenen Augen geschockt an.
„Bella ich… Die Verbindung zwischen uns währe eine Gefahr für dich. Da draußen sind noch viel abartigere Kreaturen als ich und meine Familie. Und das Schicksal das du trägst… ich will nicht, dass dir irgendetwas geschieht! Wenn auch nicht heute oder morgen aber irgendwann bestimmt, Bella, dann wird es geschehen.“, erklärte er.
„Jetzt verstehe ich… Du denkst Luca könnte Recht haben…“, weiter kam sie nicht.
„So ein Blödsinn! Ich habe nur Angst, dass du wegen mir noch mehr in Gefahr wärst als ohne hin schon… du hast Luca doch gehört, er hätte in diesem Moment alles von mir haben können. Aber der Punkt ist… wenn ich dich dann nicht retten könnte… ich… wäre schuld…“, er sprach ohne Punkt und ohne Komma einfach alles von seiner Seele was ihn anscheinend schon so lange belastete.
„Hör auf! Hör endlich auf damit!“, rief sie verzweifelt und schüttelte ihren Kopf, „Ich will es nicht mehr hören! Deine ewige Angst um mich, Hast du denn immer noch nicht begriffen, dass ich OHNE dich nicht mehr leben kann! Was bringt mir alle Sicherheit der Welt wenn ich ohne dich sein muss? Und so langsam solltest du doch wohl begriffen haben, dass ich ganz gut auf mich alleine aufpassen kann.
„Mein „Schicksal“ ist mein Schicksal… was auch immer es damit auf sich hat, und wenn es vorgesehen hat, dass ich sterben werde, dann soll es von mir aus so sein, aber lieber würde ich nur kurz Leben als eine Ewigkeit, ohne dich gekannt zu haben!“
Edward schwieg und nahm sie in den Arm.
„Wir werden sehen.“

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Kommentare

Josi schrieb am 2008-05-06 15:13:00:
Ich fand es super und Hoffe das du bals weiter schreibst.
LG Josi
Dragoneye schrieb am 2008-04-29 09:47:09:
hi
also so schlimm fand ich das Kapitel jetzt nicht.....
Ich fand es sogar gut...

also dann mal her mit den nächsten Kapiteln ... ;-)))

gruß Dragoneye

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