Die Macht der Nacht- Es ist dein Schicksal 45
von
little Bella
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45.Kapitel: Umorientieren
so also hier ist das nächste kapitel
ihr bekommt in den nächsten Tagen auch das nächste
wünsch euch alle einen guten Rutsch ^^
Als Bella am nächsten Morgen aufwachte war sie allein. Noch völlig verschlafen und verspannt richtete sie sich auf und blickte sich um. Draußen war es immer noch nicht wirklich hell. Stutzig geworden beugte sie sich über die andere Seite des Bettes und suchte nach Edwards Uhr, sie stütze ihr Gewicht auf ihre rechte Hand um mit der anderen nach der Uhr tasten zu können, doch als sie das Laken berührte, knisterte es seltsam.
Sie zog ihre Hand weg und darunter lag ein Zettel, der als Edward ihn dorthin gelegt hatte bestimmt noch nicht so zerknittert war. Bella erkannte seine Schrift auf dem Papier.
Meine Liebste,
ich hoffe du hast gut geschlafen
falls du Hunger hast unten in der Küche
findest du alles was du brauchst!
Wir haben neue Informationen über Alex
bekommen und mussten deswegen einige Dinge
besprechen!
Falls es irgendwelche Probleme geben sollte werde
ich sofort da sein…
Ich liebe dich!
Dein Edward
Dein Edward… seine Stimme hallte in ihrem Kopf und automatisch musste sie lächeln. Ihr Blick fiel auf die Uhr und Bella erschrak. Es war kurz nach vier… nachmittags. Hatte sie wirklich den ganzen Tag geschlafen?
Hastig sprang sie aus dem Bett und lief ins Bad.
Als sie fertig war und die restliche Müdigkeit von sich gewaschen hatte, lief sie den langen Korridor entlang und die imposante Freitreppe hinunter. Auf kürzestem Weg trugen sie ihre Füße zur Küche. Bella hatte keine Ahnung, wo Edward wie aus dem nichts einen Vampir auf getrieben hatte, der jedes Mal wenn sie Hunger hatte die besten Gerichte zusammenstellte. Zu mal es bis vor dem Mitternachtsball keinem gestattet war Bella zu sehen. Wie von Geisterhand stand immer etwas zu essen bereit, wenn Bella danach war, nur von Edward wusste sie, dass da wirklich jemand war, der das Essen zu bereitete.
Gedankenlos wie immer öffnete sie die Tür. .
„Ich habe schon auf euch gewartet!“, die ruhige Stimme war kaum mehr als ein Flüstern und doch schrak Bella zusammen und ließ einen spitzen Schrei hören, als stünde Alex persönlich lässig gegen die Anrichte gelehnt dort und nicht die wunderhübsche Vampirfrau, die Bella nun ihrerseits erschrocken anstarrte.
„Es tut mir leid! Ich wollte euch nicht erschrecken, Salvatoarea.”, erklärte sie aufrichtig und verneigte sich tief. Bella war diese Situation höchst unangenehm.
„Sie müssen sich doch dafür nicht entschuldigen! Ich war nur nicht darauf gefasst, dass jemand hier sein würde!”, rief Bella und ging auf sie zu.
Ein flüchtiges Lächeln breitete sich auf den geschwungenen roten Lippen der Frau aus.
„Ihr seid sicher hungrig einen Augenblick nur ich hab schon etwas vorbereitet.“, erklärte sie und machte sich schon an die Arbeit. Von ihrer Anmut und ihrer Eleganz, wie sie die Töpfe und Schüsseln hertrug, vergas Bella beinahe zu Schlucken.
„Ähm ja danke… sie können ruhig du zu mir sagen.“, bot Bella ihr an und versuchte nicht auf ihre seidigen herumfliegenden Haare zu achten oder die Sonnenstrahlen die sich hin und wieder auf ihrem grazilen Gesicht brachen und ihre Haut glitzern ließen wie einen polierten Edelstein.
Die Frau blickte hoch und blieb für einen Augenblick mit ihren hellblauen Augen an Bellas Blick hängen.
„Das ist sehr freundlich von euch… aber ich bezweifle, dass das angebracht ist… ihr seid doch…“ Bella hörte genau wie sie versuchte sich höflich aus der
Situation zu befreien… als ob es etwas Verwerfliches war jemanden das Du an zu bieten.
„Es ist egal was ich bin… ich bin nicht besser als sonst jemand… aber wenn sie nicht können… oder dürfen verstehe ich es.“ Sie wollte der Frau sicher nicht zu nahe treten.
Bella starrte auf die Tischplatte vor ihr und so entging ihr der nachdenkliche Blick den die Frau auf sie gerichtet hatte.
„Mein Name ist Cathy!“, sagte sie dann und lächelte als Bella verwirrt hoch blickte. Bella nickte und lächelte ebenfalls. Während Cathy ununterbrochen von einer Schublade zur nächsten eilte und irgendwelche Zutaten in den großen Topf schüttete, der auf dem Herd leise vor sich hin köchelte, ging Bella zu einem der hohen Barhocker und setzte sich an die Anrichte die so angebracht war, dass Bella in die Töpfe sehen konnte und nun gegen über von Cathy saß.
„Hast du schon immer mein Essen gemacht? Ich wundere mich nur, weil ich dich noch nie gesehen habe.“, fragte Bella nach einer Weile um sich von den verlockenden Gerüchen, die ihr in die Nase stiegen und wie eine Folter für ihren leeren Magen waren, ab zulenken.
„Wenn man nicht gesehen werden will, dann wird man auch nicht gesehen“, beantwortete sie Bellas Frage mit einem geheimnisvollen Lächeln. Kurz darauf stellte sie Bella einen vollgeladenen Teller hin. Es war irgendeine Art Eintopf und allein der Geruch ließ ihr das Wasser im Mund zusammen laufen.
„Wenn… du… fertig bist, trink das, das sollte etwas gegen dein… Verlangen helfen. Edward hat gemeint, es würde dir helfen.“
Bella starrte stirnrunzelnd die große Tasse vor sich an, der Inhalt war rotbraun und dampfte heftig. Immer noch skeptisch zog sie die Tasse hin und her und beobachtete, wie die Flüssigkeit zäh hin und her schwappte.
„Was genau ist… das?“
„Keine Angst, es ist nicht gefährlich und auch nicht das was du bestimmt vermutest, es ist eine Art Pulverersatz… trink es einfach dann wird es dir besser gehen.“, erklärte Cathy und verließ dann die Küche.
„Mulţumesc pentru masa.“, rief Bella ihr, in ihrem holprigen schwerfälligen Rumänisch hinter her und sie war sich sicher, dass Cathy sie verstanden hatte. In der Zeit in der Edward nicht bei ihr war, war sie schließlich nicht untätig gewesen und hatte entweder Emma oder Dylan gebeten ihr einige Wörter bei zu bringen.
Bella löffelte gierig den Eintopf hinunter, ließ die Tasse aus der immer noch graue Dampfwolken emporstiegen nicht aus den Augen.
Zufrieden kratze sie auch noch das letzte Bisschen aus ihrem Teller. und stellte ihn dann zur Seite. Zögernd griff sie nach der Tasse. Der Geruch war neutral, aber Bella machte auch eher die Konsistenz des „Tees“ sorgen. Sie seufzte, Edward würde ihr das ja wohl nicht ohne Grund… verabreichen.
Sie kniff die Augen zusammen und setzte an.
Anstatt ihre Kehle und den ganzen Mund zu verbrennen, floss die Flüssigkeit eher wie samt ihre Kehle hinunter und breitete eine wohlige Wärme in ihrem Bauch aus. Der Geschmack war undefinierbar auf eine Weise gut und doch wieder befremdlich. Es kitzelte auf ihrer Zunge und weckte auf eine unheimliche Art jegliche Geschmacksnerven in ihren Mund. Und tatsächlich schien es sie satter zu machen als es der Eintopf je geschafft hätte und um so mehr sie trank um so mehr wurde ein Verlangen in ihr gestillt, dass sie so noch nie wahrgenommen hatte, weil es schon immer da gewesen war.
In großen kräftigen Zügen leerte sie den Inhalt hinunter und wischte sich dann mit dem Handrücken über ihren Mund.
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Kommentare
Josi schrieb am 2009-02-02 16:01:07:
einfach nur genial!
hoffe du schreibst bald weiter^^
Dragoneye schrieb am 2009-01-05 23:28:51:
hallo....
wie ich schon mal sagte einfach super....
für alle die sagen das ihnen die geschichte bekannt vor kommt..
es gibt nur ein paar parallelen zu den Biss Büchern.... die story hier hat ihren eigenen weg und um
ehrlich zu sein gefällt sie mir teilweise sogar besser......
und noch etwas....
das Buch Biss zum Morgengrauen wurde verfilmt..
ab den 15.Jan im Kino!!!!!!
biss denne ;-))
Dragoneye
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