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Kategorien > Fantasy > Düsteres & Geheimnisvolles

Die Macht der Nacht- Es ist dein Schicksal 45

von little Bella

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Jegliche Müdigkeit war aus ihren Knochen gewichen. Geschäftig stellte sie das Geschirr zusammen und machte sich dann auf Emma zu suchen. Sie wollte mit ihr über Edwards Geschenk sprechen.
Unermüdlich streifte sie durch die Gänge, als sie Emma nicht in ihrem Zimmer gefunden hatte.
Auch Dylan war nirgends zu finden. Während sie weiter suchte dachte sie darüber nach, wie Edwards Augen gestrahlt hatten, als er den Gutschein gelesen hatte. Und sie fragte sich wie die Bar war von der Dylan gesprochen hatte. Auf jeden Fall waren beide begeistert von ihrem Vorschlag gewesen, Edwards Geburtstag einmal zu feiern wie Menschen es tun würden, ausgelassen und ohne Zwänge. Die Abwechslung würde ihm sicher gut tun.
Plötzlich knallte sie gegen eine Wand und viel rücklings zu Boden. Fluchend rieb sie sich ihre Stirn, war sie jetzt schon zu Blöd um einen Flur entlang zu laufen?!
Ein gekünsteltes Husten ließ sie auf blicken. Vor ihr stand dieser Nicholas und er machte keine anstallten ihr auf zu helfen. Sein starrer Blick machte Bella nervös.
„Ich… Entschuldigung… ich habe sie nicht gesehen.“, erklärte sie stotternd und rappelte sich wieder auf. Irgendetwas in Bella schaltete auf Alarm.
Er musste sich ja wohl absichtlich vor sie gestellt haben, sonst hätte er ja wohl jede Möglichkeit gehabt aus zuweichen. Er sagte immer noch nichts…
Und Bella wollte schon an ihm vorbei und nur möglichst weit weg von ihm, als er sie hart am Ellbogen packte.
Ungläubig starrte sie Nicholas seine Hand und wieder Nicholas an.
„Lassen sie mich los!“, rief sie doch ihre Stimme klang nicht annährend so wütend wie sie es hätte sollen.
„Tzinetzi pliscu… es ist ohne hin niemand da der dich hören könnte!“, fauchte Nicholas und zerrte sie hinter sich in ein leeres Zimmer. Bellas Herz schlug wie verrückt und fähig sich zu wehren stolperte sie hinter dem Wahnsinnigen her.
„Nu te-am putut niciodata suferi, dich und deine Art, sie hätten dich schon damals töten sollen so wie ich es gesagt habe ihr habt es nicht verdient zu leben… Niemand braucht diesen Frieden… nicht mit diesen Kreaturen und wer will schon eine Herrschaft von diesem Schwächling? Wir Vampire sind stark, stärker als jeder Mensch… wir sind unsterblich! Wir sollten diese Menschen beherrschen und sie nicht auch noch beschützen!“, zischte er nach dem er die Tür abgeschlossen hatte und nun vor Bella auf und abschritt. Entsetzt saß sie wie ein verängstigtes Hündchen auf dem Boden und hielt ihren pochenden Arm.
Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie ihn an, was war es, das ihrem Schicksal solche Freunde bereitete sie einen Augenblick lang glücklich zu sehen um sie nur einen Moment später um ihr Leben fürchten zu lassen.
Es war so aberwitzig und grotesk dass es schon beinahe witzig war.
„Aus diesem Grund verstehst du ja wohl, dass ich es nicht zu lassen kann, dass sie diesen Krieg beenden wollen? Und das einzige Mittel um diesen Krieg zu beenden besteht darin dich verschwinden zu lassen…“, erklärte er gefährlich ruhig und ging vor ihr in die Knie.
„Dein Vater ist schon lange nicht mehr bei Sinnen… er bemerkt nicht mal mehr was um ihn herum geschieht, so groß ist sein Schmerz über eine Sache, die doch schon lange Vergangenheit ist… Irgendwann wird er mir und den anderen dankbar sein, doch zuvor müssen wir eben einige Opfer bringen!“
„Mein Vater? Sie kennen ihn? Wie geht es ihm?“, alle Angst war plötzlich vergessen… unwichtig.
„Ja natürlich… weißt du da du ohnehin nicht lange genug überleben wirst, kann ich es dir ruhig sagen. Du musst wissen, nicht jeder der vorgibt gut sein ist auch gut! Die Ziele und Interessen von mir und Vlad gehen schon lange unterschiedliche Wege, dann muss man sich einfach um orientieren… meine Loyalität gilt nun den Aja und in gewisser Weise auch Leroy!“, erklärte er weiter und sein gönnerhafter Ton ekelte Bella an.
„Wenn sie für ihn Arbeiten… wieso töten sie mich dann? Ich glaube nicht, dass ihn das so freuen wird…“, Bella schluckte doch der Kloß in ihrem Hals blieb.
Nicholas richtet sich wieder auf und zog Bella mit sich mit einem einzigen Stoß stieß er sie in die Mitte des Raums.
„Nun ja was er schon verloren hat, kann er ja nicht noch einmal verlieren!“, erklärte er und kam entspannt auf Bella zu.

Mulţumesc pentru masa= Danke für das Essen
tzinetzi pliscu = Halt den Mund!
nu te-am putut niciodata suferi= Ich konnte dich noch nie ausstehen!

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Kommentare

Josi schrieb am 2009-02-02 16:01:07:
einfach nur genial!
hoffe du schreibst bald weiter^^
Dragoneye schrieb am 2009-01-05 23:28:51:
hallo....
wie ich schon mal sagte einfach super....
für alle die sagen das ihnen die geschichte bekannt vor kommt..
es gibt nur ein paar parallelen zu den Biss Büchern.... die story hier hat ihren eigenen weg und um
ehrlich zu sein gefällt sie mir teilweise sogar besser......

und noch etwas....
das Buch Biss zum Morgengrauen wurde verfilmt..
ab den 15.Jan im Kino!!!!!!

biss denne ;-))
Dragoneye

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