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Kategorien > Fantasy > Feen und Elfen

Die Manthey - Die Magierin -8-

von Lilly

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Die Magierin

Sie ritten die halbe Nacht hindurch bis sie zu einer Felswand kamen, in der sich sicher versteckt, vor den Augen der Menschen, hinter einem tosendem Wasserfall, eine Höhle befand. Sie führten ihre Pferde um das herab schießende Wasser herum und betraten das dunkle dieses Verstecks.
Eine alte Frau kam ihnen aus der tiefen Dunkelheit schwerfällig
entgegengehumpelt und umarmte Guay stürmisch. Ihr furchiges Gesicht strahlte richtig als sie ihn erkannte und auch seines veränderte sich blitzartig.
„Ich wusste, dass du mich bei deiner neuen Mission besuchen kommst.“
Ihre Stimme war leise, viel zu grell und doch brüchig wie bei alten Menschen. Sie war um einiges kleiner als er und musste sich anstrengen ihn anblicken zu können. Ihr ganzes „Sein“ lies Keyra erkennen, das diese Frau schon viel gesehen und sehr viel erlebt haben muss.
Freundschaftlich umfasste sie Guays linken Unterarm und da erblickte sie Keyra. Ihr Gesicht veränderte sich von Freude in Ehrfurcht. Sie spürte ihre Kraft, sie erkannte ihren Weg.
Vorsichtig löste die alte ihren Griff von seinem Arm. Beängstigend drein schauend, ganz langsam, auf ihren Stock gestützt ging sie auf Keyra zu. Ihre Lippen formten zitternd Worte, doch hörte man keinen Ton aus dem kleinen Mund. Keyra sah auf diese kleine alte Frau herab und wusste das sie eine Magierin war. Die alte schien sprachlos und lief mehrmals mit geschlossenen Augen um Keyra herum. Ihre freie Hand umrandete in der Luft immer wieder Keyras Gestalt und man konnte deutlich sehen wie diese zitterte. Nur nicht berühren schien ihre Devise zu sein, nur nicht an ihr die Hände verbrennen.
Guay betrachtete das Schauspiel schweigend, mit gerunzelter Stirn und zusammen gezogenen Augenbraun. Vor ihr blieb sie wieder stehen, verharrte einen kleinen Augenblick ohne sich zu rühren oder gar die Augen zu öffnen. Sie war blass geworden und ihre Augen schienen sich innerhalb von Sekunden in ihre Höhlen zurückgezogen zu haben, schwarze Ränder umschlossen diese. Dann plötzlich, fiel sie mit laut knackenden Gelenken vor Keyra auf die Knie. Mit gesenktem Haupt bat sie flehend um Vergebung:“ Bitte vergebt unser handeln, bitte vergebt mir. Wir haben doch keine Wahl!“
Keyra sagte nichts, sie blickte nur hilflos und fragend zu Guay, der die alte hastig an ihren erhobenen Händen packte und unsanft von ihren Knien hochzog.
„Was soll das Kurry, bist du von allen Geistern verlassen? Sie ist unsere Gefangene.“
Flehend umklammerte sie den Kragen seines schwarzen Hemdes und sah zu ihm hinauf. Noch nie hörte er sie so reden, noch nie hatte er Angst in ihr Gespürt, immer fühlte sie sich allen überlegen. Doch diesmal verwirrten ihn ihre Worte:“ Sie ist es! Sie ist die, die euer aller tot sein wird. Ich habe es gesehen, Guay, ich habe davon geträumt. Ihre Macht ist nicht zu brechen. Bitte um Vergebung und du wirst vielleicht Leben, vordere sie heraus und du wirst mir Sicherheit sterben.“
Er blickte zu Keyra die hektisch ihren Blick von diesem Szenario abwendete.
„Red keinen Unsinn altes Weib, sie ist nicht viel Mächtiger als mein Meister. Er wird diesen Wahnsinn schnell aus den Köpfen verschwinden lassen.“
Er schien wütend über ihre Angst zu sein und schob sie etwas unsanft zur Seite. Kraftvoll umpackte er Keyras auf den Rücken gefesselte Hände und schob sie grob vor sich her.
„Sag mir lieber wohin ich sie bringen soll?“
Schüchtern zeigte sie auf einen schnell Zusammengehämmerten Käfig. Kurry erschrak sichtlich als einige dieser Hunde ihre Höhle betraten und sagte schnippisch zu Guay:“ Du weißt ich will diese Viecher hier drinnen nicht haben. Sie ekeln mich an und dann dieser Gestank…“
Er nickte und gab ihnen nur ein kurzes Zeichen und sie zogen sich böse knurrend wieder zurück.
Ein Stoß zwischen Keyras Schulterblätter und sie befand sich auch schon in ihrem neuen Gefängnis. Die alte begann kleine Steine um ihn herum zu frappieren und blieb dann direkt vor ihr stehen. Auf ihren krummen Stock gestützt und mit geschlossenen Augen, murmelte sie für Keyra unverständliche Worte und die kleinen Steine begannen bläulich zu leuchten. Als Kurry ihre Augen wieder aufschlug sah sie in Keyras lächelndes Gesicht und konnte nicht anders als hektisch davor zu fliehen. Leise murmelte sie in sich hinein:“ Sie macht sich lustig über uns und dazu hat sie allen Grund.“
In sicherer Entfernung legte Guay etwas Feuerholz in das kaum noch brennende Feuer nach und zog seinen Umhang etwas fester um seine Schultern. Er fror. Guay spürte ihren Blick in seinem Rücken.
Die Alte nahm neben dem wieder laut knisternden Feuer mit ihren knackenden Knochen platz und begann irgendwelche Kräuter zu zermalen. Laut rollte sie einen schweren Stein über das Grün das sich auf einem anderen schon sehr abgenutzten weißen Stein befand. Der Klang der aufeinander treffenden Steine hallte in der großen Höhle und ging im lauten Getöse des Wasserfalls unmerklich unter. Er setzte sich ihr gegenüber und sie meinte beiläufig zu ihm:“ Meine kleinen Zaubereien sind ein Vogelschiss gegen die ihre. Sie wirkt zwar etwas unsicher, aber ich glaube, dass dies eine Taktik ist um ihre Feinde zu täuschen. Ich verstehe das nicht, sie könnte meinen Zauber einfach brechen. Warum steht sie einfach nur da und lässt das alles über sich ergehen? Sie könnte mit den Fingern schnipsen und schon wäre sie frei.“
Fast beiläufig huschte ihr Blick kurz zu Keyra und dann schnell wieder zurück zu ihren Kräutern.
„Vielleicht ist sie nicht so mächtig wie ihr alle glaubt.“
Stellte er trotzig fest nachdem er Kurrys Blick verfolgt hatte.
„Nein mein kleiner hübscher Elf, das glaube ich kaum.“
Mit dieser Anrede ärgerte sie ihn schon als sie noch ein Kind war und genoss seinen Blick immer wieder aufs Neue. Doch diesmal geschah nichts in seinem Ausdruck und sie fuhr etwas enttäuscht fort:“ Ich glaube sie wartet auf etwas, doch was es ist kann ich nicht sagen. Ich kann in ihre Gedanken, wie in deine, nicht vordringen. Sie sind mir verschlossen.“
Etwas unbeholfen stocherte er mit einem kleinen Stöckchen in der kalten Erde herum bevor er den Mut fand sie zu fragen:“ Könntest du dir vorstellen…“
Er stockte nervös für einen kurzen Augenblick und wich ihrem flüchtigen fragenden Blick aus.
„Na ja… könnte es vielleicht sein, das sie mich mit einem Zauber belegt hat und wärst du in der Lage diesen zu brechen?“
Sie hielt mit ihrer anscheinend sehr wichtigen Arbeit inne und sah ihn etwas skeptisch an.
„Wie kommst du denn darauf…? Deswegen hast du den Weg zu mir gefunden!“
Fast unbemerkt blickte er zu Keyra die in ihrem kleinen Gefängnis dastand und ihre Augen nun geschlossen hatte. Sie konnte sich in diesem kleinen Verschlag nicht einmal hinsetzen, geschweige denn sich herum drehen. Doch wirkte sie nicht wütend oder verzweifelt, nein, wenn man nicht sehen würde dass man sie gefangen hält, würde man glauben sie fühle sich wohl.
Wie schaffte sie es nur ihre Gefühle so zu verbergen? Dachte er als er sie dort stehen sah.
„Sie geht mir einfach nicht mehr

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Kommentare

Lilly schrieb am 2007-11-05 18:47:11:
Danke für die Hinweise.... und danke für dein Lob!!!
Liebe Grüße Lilly
Nymphe schrieb am 2007-10-03 22:08:38:
Du hast ein paar Rechtschreibfehler im Text :

Die alte schien sprachlos ... (Die Alte schien sprachlos ...)

Auch "vordern" ( fordern )

Aber die Geschichte ist gut ; )

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